Nachhaltig leben im Alltag

Nachhaltig leben – 50 Tipps für einen grünen Alltag

Christoph CareElite Blog, Nachhaltig leben, Umweltschutz 2 Comments

Wie kann man eigentlich nachhaltig leben? Floskeln wie „wir haben es selbst in der Hand“ oder „es liegt jetzt an uns“ haben wir im Bezug auf die großen Umweltprobleme unserer Zeit oft genug gehört. Doch wie kann jetzt jeder von uns ganz praktisch betrachtet seinen Alltag umweltfreundlich gestalten, um wirklich etwas für unseren Planeten zu tun?

In diesem Artikel möchte ich dir erklären, warum Nachhaltigkeit so unfassbar wichtig ist und mit welchen einfachen Tipps & Tricks du in deinem Alltag nachhaltig leben kannst.

Hier noch ein kurzes Inhaltsverzeichnis für dich:

  1. Definition
  2. Haushalt
  3. Einkauf
  4. Küche
  5. Ernährung
  6. Badezimmer
  7. Unterwegs & Mobilität
  8. Kleidung
  9. Arbeit & Finanzen
  10. Tipps zum Verhalten
  11. Schlusswort

Tipp: Einen ähnlichen Artikel habe ich auch für das Leben ohne Plastik geschrieben – unter plastikfrei leben kannst du alles dazu nachlesen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Alltag?

Nachhaltig leben im Alltag - Definition

Im Duden wird der Begriff der Nachhaltigkeit mit den Worten „längere Zeit anhaltende Wirkung“ beschrieben.1)https://www.duden.de/rechtschreibung/Nachhaltigkeit Bezogen auf umweltspezifische, gesellschaftliche und soziale Gesichtspunkte, bedeutet das Wort Nachhaltigkeit für mich, dass all‘ diese Aspekte miteinander in Einklang gebracht werden müssen, um auch zukünftigen Generationen aller Lebewesen ein Leben auf dieser Erde zu ermöglichen.

Umweltproblemen durch nachhaltigen Lebensstil entgegenwirken

Das möglichst nachhaltige Leben jedes einzelnen von uns ist das entscheidende Puzzle-Teil zur Lösung der größten Probleme dieser Zeit. Dazu gehören zum Beispiel:

Jeder kann in seinem Alltag viele unterschiedliche Dinge dafür tun, dass Arten gerettet und die Luftverschmutzung eingedämmt wird. Oder dafür, dass weniger Müll in der Natur landet und Lebensmittel unnötig verschwendet werden.

50 Tipps für ein nachhaltiges Leben

Nun wissen wir also, dass ein nachhaltiges Leben sowohl aus umweltspezifischer als auch aus gesellschaftlich-sozialer Sicht mehr als sinnvoll ist. Am Ende profitiert wirklich jeder von einem bewusst-nachhaltigen Lebensstil.

Nun möchte ich dir 50 Tipps mit an die Hand geben, die deinen Alltag in allen Bereichen ein bisschen umweltfreundlicher machen werden.

Hinweis: Es geht nicht darum, alles auf einmal umzusetzen. Versuche sie Schritt für Schritt auszuprobieren und lerne hier vor allem erst einmal die Dinge kennen, mit denen du zur Lösung unserer Umweltprobleme beitragen kannst.

Nachhaltig leben – Haushalt & Wohnen

Nachhaltig leben im Alltag - Haushalt

Besonders im Haushalt können wir aus dem Vollen schöpfen, wenn es darum geht, nachhaltiger zu leben. Folgend einige Beispiele, auch wenn die Liste im Grunde unendlich lang sein könnte:

1. Waschmaschine & Geschirrspüler voll machen

Je nach Modell verbrauchen Waschmaschinen und Geschirrspüler Unmengen an Energie und Wasser. Wenn du das Waschen von Geschirr und Wäsche mit den Haushaltsgeräten umweltfreundlich gestalten willst, dann sollten sie vor dem Anstellen auch wirklich voll sein, damit sich der Wasser- und Energieverbrauch für die Umwelt und deinen Geldbeutel rechnet.

2. Bei geringen Temperaturen waschen (ohne Vorwäsche & Trockner)

Je heißer die Wäsche, desto höher der Energieverbrauch. Der 90°-Waschgang ist bei vielen Geräten tatsächlich möglich, doch wenn du deine Wäsche nachhaltig waschen möchtest, solltest du darauf verzichten.

Tipp: Auch die Vorwäsche solltest du vermeiden und die Wäsche nach dem Waschgang nach Möglichkeit an der Luft trocknen.

3. Zu Ökostrom wechseln

Der Strom den du in deiner Wohnung verbrauchst, ist möglicherweise aus umweltzerstörenden Kohle- oder Atomstrom. Um dem Klimawandel entgegenzuwirken lohnt sich der Wechsel zu Ökostrom, der zum Beispiel aus regenerativen Energien wie Wind, Sonne oder Wasser erzeugt wird.

Im Artikel über Ökostrom und veganen Strom erhältst du dazu weitere Informationen.

4. Allzwecke Waffe Natron einsetzen

Natron (Natriumhydrogencarbonat) ist die Geheimwaffe, die dir vor allem ein möglichst plastikfreies Leben ermöglicht. Im Haushalt kann Natron zum Beispiel als Backofenreiniger, als Badezusatz oder auch als Rohrreiniger verwendet werden. Da du das Mittel in Papier bekommst, machst du keinen unnötigen Plastikmüll und ersetzt sehr viele Haushaltsmittel aus der Drogerie. Mehr darüber erfährst du im Artikel über die besten Anwendungen mit Natron.

5. Spülmittel aus Efeu selbst machen

Ich mache mir schon seit einigen Jahren mein Handspülmittel aus Efeublättern selbst. Die wachsen an jeder Ecke und zu jeder Jahreszeit und enthalten Saponine, die in kurzer Herstellungszeit für den Schaum sorgen. Wie du aus den Blättern eine funktionstüchtige Flüssigkeit zauberst, erfährst du im Beitrag über das Spülmittel aus Efeu selber machen.

6. Möbel auch mal selber bauen

Du hälst dich für handwerklich unbegabt? Selbst dann ist es kein Problem, dich zum Beispiel an simplen DIY Nachttischen aus alten Eichenbohlen zu versuchen. So kannst du Material upcyceln, dass vielleicht schon für mehrere Jahre gestapelt in der Ecke lag und unnötigen Müll durch Verpackungen neuer Einrichtungsgegenstände vermeiden.

Tipp: Schaue dich einfach ein bisschen in unserem DIY Möbel Blog um. Ich habe zum Beispiel auch einen Esstisch selber gebaut und erkläre dir im Blog, wie einfach das funktioniert.

7. Blumenwiese statt Rasen mähen

Indem du deinen Rasen nicht jede Woche mähst, sondern der Natur ein bisschen Leine lässt, förderst du die Artenvielfalt in Deutschland. Denn wo mehr Insekten sind, sind auch mehr Vögel. Mache deinen Garten zu einem Paradies und verzichte auf den Lärm und den Spritverbrauch des Rasenmähers und genieße die Zeit stattdessen im ruhigen Naturgarten.

Tipp: Im Artikel Nachhaltig Gärtnern erfährst du genau, wie du deinen gesamten Garten zu einem Mekka der Artenvielfalt machst.

Nachhaltig einkaufen im Alltag

Nachhaltig leben im Alltag - Einkaufen

Nirgendwo macht man so viel Müll, wie beim Einkaufen. Zudem kauft man meist noch mehr ein, als man eigentlich gebraucht hätte. Viel Potential also, um den eigenen Alltag etwas nachhaltiger zu machen. Nutze die folgenden Tipps, um dein Leben noch nachhaltiger zu gestalten:

8. Einkaufen mit Stoffbeutel oder Rucksack

Nirgendwo entsteht so viel Plastikmüll, wie bei den regelmäßigen Einkäufen. Es gibt viele überflüssige Plastikverpackungen wie Plastiktüten, die sich durch einen ewig wiederverwendbaren und waschbaren Jutebeutel nachhaltig ersetzen lassen. Du kannst auch einfach mit einem Rucksack einkaufen gehen. Schnapp‘ dir einfach einen Korb im Supermarkt und lege deine Einkäufe am Ende einfach hinein. Fertig – ein erster wichtiger Schritt zu einem umweltfreundlichen und plastikfreien Einkauf.

9. Obst- & Gemüsenetze statt Plastiktüten

Durch die Anschaffung von Obst- und Gemüsenetzen ist es wirklich unglaublich einfach, Müll im Supermarkt zu vermeiden. Erinnerst du dich noch an die kostenlosen Plastiktüten in der Obst- und Gemüseabteilung? Ja – mit den Netzen brauchst du die jetzt nie wieder.

10. Glas statt Plastik

Ein schönes Beispiel für diesen Tipp für ein nachhaltiges Leben im Alltag, sind Milch & Joghurt aus dem Glas. In (fast) jedem Supermarkt bekommst du nämlich beides in Pfandgläsern, die du nach Benutzung einfach zurückbringst. Auf diese Weise kannst du ganz im Sinne des Zero Waste Lebensstils viel Müll vermeiden.

Hinweis: Achte beim Auslöffeln des Joghurts im Glas darauf, dass du den Inhalts vorsichtig herauslöffelst. Je ruppiger du das mit einem Edelstahl-Löffel tust, desto eher entstehen für dein Auge unsichtbare Mikrorisse, die das Glas leider unbrauchbar machen. Deshalb findest du auf vielen Gläsern auch die Empfehlung dafür „einen Plastiklöffel zum Auskratzen zu verwenden“.

11. Auf Mikroplastik & Palmöl verzichten

Mikroplastik im Meer ist eines der größten Umweltprobleme, mit denen der Planet derzeit und besonders in Zukunft zu kämpfen haben wird. Er entsteht durch die Zersetzung großer Plastikteile, aber besonders auch durch unsere Kosmetikprodukte im Badezimmer. Kläranlagen können die Teilchen nämlich leider nur schwer herausfiltern. Zudem wird für Palmöl Regenwald zerstört – weil es einfach in hunderten Artikeln steckt, die wir täglich kaufen und verbrauchen.

Bitte verwende die App CodeCheck, mit der du z.B. ein Duschgel scannen kannst, um in Sekundenschnelle zu erfahren, ob es eben solche bedenklichen Stoffe enthält.

12. Einkauf nach Bedarf planen (Lebensmittelverschwendung)

Ein mehr als sinnvoller Tipp, um nachhaltig zu leben, ist dir gezielte Reduzierung deiner Lebensmittelverschwendung. Mache dir einen genauen Plan mit den Dingen, die du wirklich brauchst. Prüfe zum Beispiel vorher genau deine Vorräte, damit du am Ende nicht zu viele Bananen oder Kiwis hast, die du vielleicht gar nicht alle Essen kannst bevor sie schlecht werden.

Tipp: Schaue gern in unseren Beitrag über das Lebensmittel länger haltbar machen. Auf diese Weise reduzieren wir das Problem, dass in Deutschland pro Kopf jedes Jahr 82 kg Lebensmittel im Müll landen.2)https://www.welthungerhilfe.de/aktuelles/blog/lebensmittelverschwendung/

Nachhaltigkeit in der Küche

Umweltfreundlich in der Küche

Hier wird viel Energie verbraucht und es entsteht auch eine Menge Müll. In der Küche schlummert also sehr viel Potential, um dein Leben noch umweltfreundlicher zu machen.

13. Kaffeefilter aus Metall statt Papier

Es gibt solche Edelstahl Kaffeefilter, mit denen du unnötigen Müll aus Papier-Einmalfiltern umgehen kannst. Einfach abwaschen und immer wieder neu verwenden.

Hinweis: Besonders Einweg-Kaffeekapseln gehören nicht in einen nachhaltigen Alltag. Denn dadurch entstehen jährlich 8.000 Tonnen Plastikmüll. Zudem zahlst du damit auch noch umgerechnet 70€ pro Kilogramm Kaffee.3)https://pbs.twimg.com/media/Dr8xstuX0AEyqC-.jpg Das würdest du ohne diesen Marketing-Trick der Industrie bestimmt nicht ausgeben, oder? 😉

14. Kochen mit Deckel drauf

Wenn du dir Wasser umweltfreundlich im Kochtopf aufkochen willst, dann solltest du einen Deckel auf den Topf legen. Denn dadurch ist weniger Energie notwendig und das Wasser wird deutlich schneller kochen, als ohne den Deckel. Nutze diesen Tipp, um das Kochen in der Küche langfristig nachhaltiger zu gestalten.

15. Warme Gerichte abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen.

Hast du zufällig gerade eine heiße Suppe genossen und jetzt noch viel zu viel übrig? Normalerweise würdest du sie wahrscheinlich sofort in den Kühlschrank stellen, damit du den Rest auch am nächsten Tag noch genießen kannst. Grundsätzlich ist das eine gute Idee – allerdings solltest du die Suppe im Sinne der Nachhaltigkeit erst einmal abkühlen lassen, damit der Kühlschrank weniger Energie benötigt, um seine gewohnte Temperatur zu halten.

16. Auf Vorheizen des Backofens verzichten

Verzichte zukünftig darauf, den Backofen für einige Minuten laufen zu lassen, ohne deine Ofenkartoffeln hineinzulegen. Das dauert vielleicht ein paar Sekunden länger, allerdings kannst du dort deinen unnötigen Stromverbrauch weiter reduzieren. Stelle deine Gerichte also unmittelbar mit dem Anschalten in den Backofen, um Energie und bares Geld zu sparen.

17. Kleinere Wassermengen im Wasserkocher vorkochen und umschütten

Ein sinnvoller Tipp für ein nachhaltigeres Leben ist auch das Aufkochen von geringeren Wassermengen im Wasserkocher. Beispielsweise für die Zubereitung einer Portion Nudeln. Das Aufkochen im Wasserkocher verbraucht deutlich weniger Energie. Erst bei größeren Wassermengen lohnt sich das Aufkochen im Kochtopf – dann kannst kannst du wieder Energie sparen, indem du einen Deckel auf den Topf setzt.

18. Waschbare Küchentücher

Willst du in deinem Alltag Papier einsparen, um noch nachhaltiger zu werden? Dann kannst du deinen Papiertüchern in der Küche Lebewohl sagen, denn sie lassen sich ganz einfach durch genauso saugfähige, aber waschbare Stofftücher ersetzen.

Hinweis: Das Gleiche gilt natürlich auch für Taschentücher aus Stoff und Servietten aus Leinen.

Ernährungstipps für ein nachhaltiges Leben

Umweltfreundlich leben im Alltag - Ernährung

Wer nachhaltig leben möchte, kommt am Thema der Ernährung nicht vorbei. Diese sollte nachhaltig für den eigenen Körper aber ganz besonders für unsere Umwelt sein. Hier erhältst du jetzt die besten Tipps für eine möglichst nachhaltige Ernährungsweise.

19. Reduziere deinen Fleischkonsum

Kaum etwas macht deinen Alltag so umweltfreundlich, wie der Verzicht auf Fleisch oder tierische Produkte im Allgemeinen. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden insgesamt tatsächlich etwa 15.500 Liter verbraucht.4)https://waterfootprint.org/media/downloads/Hoekstra_and_Chapagain_2006.pdf Zudem werden Wälder für Ackerfläche für Tierfutter (Sojaschrot) und Viehweiden abgeholzt – das trifft besonders den Tropischen Regenwald. Durch den Start in ein veganes Leben machst du dein Leben im Alltag auf einen Schlag deutlich nachhaltiger. Vor allem, weil kein Tierleid entsteht – wie zum Beispiel durch die gängige Praxis des Kükenschredderns.

Aber auch ein vegetarischer Lebensstil trägt schon enorm dazu bei, deinen Alltag umweltfreundlich zu gestalten.

Tipp: Schaue die passend dazu gerne die Artikel über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klima und eine nachhaltige Ernährungsweise an.

20. Mit Food Sharing Lebensmittel retten

Kennst du schon Food Sharing? Als Mitglied kannst du Lebensmittel aus Bäckereien, Supermärkten oder Restaurants retten, die sonst den Weg in die Mülltonne genommen hätten. Als ich diesen Artikel geschrieben habe, wurden mit Food Sharing bereits 23.783.554 kg Lebensmittel erfolgreich vor der Tonne gerettet.5)https://foodsharing.de/statistik

21. Mache deine Lebensmittel länger haltbar

Indem du Brot in einer verschlossenen Brotbox lagerst oder selbst gemachte Bienenwachstücher anstatt der übliche Frischhaltefolie aus Kunststoff verwendest, kannst du das Haltbarkeitsdatum von Lebensmitteln zum Beispiel auf eine einfache und vor allem nachhaltige Weise verlängern. Mehr darüber erfährst du unter Lebensmittel länger haltbar machen.

Tipp: Ich habe dir einen ausführlichen Artikel über das Einfrieren ohne Plastik verfasst. Auch diese Tipps kannst du gerne für ein möglichst nachhaltiges Leben nutzen.

22. Pflanze Lebensmittel selbst an (+ Bienenfreundlich!)

Ob in der Küche oder im Garten – viele Kräuter und andere Pflanzen lassen sich wunderbar zu Hause anbauen. Auf diese Weise sparst du dir Verpackungsmüll und sorgst obendrein noch für eine gute Luft und einen ständigen Vorrat, um dein Essen nach Wunsch zu würzen.

Fakt: Wusstest du, dass Insekten mit der essentiellen Bestäubung von Kulturpflanzen einen weltweiten, ökonomischen Wert von 150 Mrd. Euro erwirtschaften?6)https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921800908002942 Schaue doch mal, wie insektenfreundlich dein Garten oder dein Balkon tatsächlich ist. Ein bisschen Inspiration gibt es im Artikel zur Anlage eines bienenfreundlichen Gartens.

23. Leitungswasser trinken

Vergleiche gerne einmal Wasser in Plastikflaschen mit Leitungswasser. Das Wasser aus den Plastikflaschen ist nicht nur 250x teurer7)http://trademachines.de/info/abgefuelltes-wasser/, sondern sorgt auch für Leid in anderen Teilen der Erde. Die Privatisierung von Wasserquellen ist einer der Gründe dafür, dass Lebensmittelkonzerne wie Nestlé großer Kritik ausgesetzt sind.

Tipp: Leitungswasser ist bereits bei dir zu Hause, sodass du dir das unnötige Schleppen der Wasserflaschen sparen kannst. Auch unterwegs kannst du dir mit der App Refill deine eigene Trinkflasche bei teilnehmenden Betrieben wieder auffüllen lassen.

24. Lebensmittel aus der Region statt von Übersee

Ein schönes Glas Apfelsaft ist in der Regel nachhaltiger als ein frisch gepresster Orangensaft. Denn Äpfel wachsen naturgemäß auch bei uns in Deutschland und sind regional erhältlich. Am Besten kommt dein Obst sogar von einer Streuobstwiese in deiner Nähe, wodurch du zudem die Artenvielfalt förderst. Wenn du nicht auf deinen Orangensaft verzichten möchtest, kannst du durch den Kauf fair gehandelten Saftes auch trotzdem einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten.

Nachhaltig leben im Badezimmer

Nachhaltig leben im Alltag - Badezimmer

Im Badezimmer verwenden wir heutzutage viel zu viele Einweg-Produkte, wodurch Unmengen an Müll entstehen. Hier erhältst du ein bisschen Inspiration, um den Alltag im Badezimmer nachhaltiger zu machen.

25. Duschen statt Baden (spart Strom und Wasser)

Dusche lieber, anstatt dir ein Bad einzulassen und halte dich dabei möglichst kurz. Dadurch sparst du viel Wasser und vor allem viel Energie ein, die notwendig ist, um das Wasser zu heizen.

Tipp: Versuche auch ruhig öfter, kalt zu duschen. Dadurch kannst du deine Abwehrkräfte stärken und hast zudem schon früh am Morgen die erste Herausforderung des gemeistert.

26. Zahnpasta selber machen oder Zahnputztabletten nutzen

Wusstest du, dass du auch einfach eine natürliche Zahnpasta ohne Mikroplastik und ohne Kunststoffverpackung nutzen kannst? Schaue dir dazu gerne die Anleitung zum Zahnpasta selber machen an. Um Müll zu vermeiden, kannst du alternativ auch auf Zahnputztabletten setzen. Die bekommst du zum Beispiel im Glas oder in Papier im Unverpackt Laden oder im Internet.

27. Wattepads aus Stoff verwenden

Dein Vorhaben, nachhaltiger zu leben, kannst du im Badezimmer vor allem durch den Verzicht auf Einwegprodukte erzielen. Durch Abschminkpads entstehen zum Beispiel täglich Massen an Einwegmüll, die durch solche wiederverwendbaren und waschbaren Wattepads langfristig vermieden werden können.

Tipp: Besorge dir am Besten mehrere Wattepads, damit du sie alle gesammelt waschen kannst.

28. Shampoo & Duschgel als Stückseife

Beinahe im Wochentakt entsteht durch unnatürliche Shampoos und Duschgels unnötiger Verpackungsmüll. Steige deshalb einfach auf pflanzliche Stückseifen um. Hier findest du eine geeignete Stückseife für die Haare und eine Stückseife für den Körper. Zum sicheren Transport nimmst du einfach ein Seifensäckchen, eine alte Blechdose oder du besorgt dir eine andere Alternative.

Nachhaltig leben – Mobilität unterwegs

Nachhaltig leben im Alltag - Unterwegs Fahrrad

Der technologische Fortschritt sorgt dafür, dass unsere Verkehrsmittel weniger Schadstoffe ausstoßen. Der zunehmende Verkehr sorgt macht den Fortschritt allerdings zur Nichte und treibt das Umweltproblem der Luftverschmutzung weiter voran. Hier sind dementsprechend ein paar wertvolle Tipps, mit denen du dein Leben umweltfreundlicher gestalten kannst.

29. Fahre mehr mit dem Fahrrad

Wir Menschen sind dafür gemacht uns körperlich fortzubewegen. Das Fahrrad-Fahren fördert deine Gesundheit und stößt kein CO2 aus. Schwinge dich deshalb einfach regelmäßiger auf’s Rad und nutze die vielleicht etwas längere Fahrzeit zum Entspannen.

Tipps: Kennst du schon den autofreien Lebensstil? Viele Menschen verzichten gänzlich auf’s Auto und nutzen stattdessen nachhaltigere Fortbewegungsmittel. Doch auch mit Auto kannst du umweltfreundlich unterwegs sein – werfe zur Inspiration einen Blick in diesen Artikel über nachhaltiges Autofahren.

30. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Die Anzahl der PKW’s im Deutschen Straßenverkehr hat zwischen 1995 und 2017 um 18% zugenommen.8)https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/emissionen-des-verkehrs#textpart-2 Für eine reinere Luft, weniger Emissionen und weniger Zeit im Stau solltest du daher vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel wie den Bus, die Tram oder die U-Bahn setzen. Das ist ein grundsätzlich sehr wichtiger Tipp, wenn du nachhaltiger leben möchtest.

31. Bahn & Fernbus statt Auto und Flugzeug

Für längere Distanzen solltest du bei einem umweltfreundlichen Lebensstil den Fernbus und vor allem die Bahn bevorzugen. Dort lauern keine versteckten Kosten wie beim Auto und deine Fahrt von A nach B stößt deutlich weniger CO2 aus. Die Luftfahrt ist laut Klimaschutz-Portal mit 2,55% am weltweiten CO2 Ausstoß beteiligt.9)https://www.klimaschutz-portal.aero/klimakiller-nr-1/

Tipp: Nicht immer lässt sich der Flug vermeiden. In einem separaten Artikel erfährst du deshalb ganz genau, wie du möglichst nachhaltig fliegen kannst.

32. Fahrgemeinschaften bilden

Wenn du auf dein Auto angewiesen bist, kannst du auch Fahrgemeinschaften bilden oder dich über Portale wie BlaBlaCar einer bestehenden Autofahrt anschließen. Auf diese Weise vermeidest du unnötige Doppelfahrten und reduzierst die Pro-Kopf-Emissionen der einzelnen Autofahrt.

33. Coffee2Go im mitgebrachten Thermobecher oder vor ort

Allein in Berlin werden pro Tag etwa 460.000 Coffee2Go-Becher verbraucht.10)https://www.duh.de/becherheld-problem/ Viele glauben, dass die Becher ausschließlich aus Pappe sind. Doch tatsächlich bestehen Sie auch aus Kunststoff und sind deshalb schwer bis gar nicht recycelbar. So ein Becher ist ein Einwegprodukt, dass nur für wenige Minuten genutzt wird. Für einen nachhaltigeren Alltag solltest du dir einen wiederverwendbaren Coffee2Go-Becher besorgen oder deinen Kaffee vor Ort im Café genießen.

Tipp: Bei einigen Cafés erhältst du sogar Vergünstigungen, wenn du deinen eigenen Becher mitbringst!

Nachhaltige Kleidung tragen

Nachhaltig leben im Alltag - Kleidung

Während wir in Deutschland im Jahr 1970 noch 18,58 Mrd. Euro für Kleidung und Schuhe ausgegeben haben, stieg dieser Wert bis zum Jahr 2018 auf 77,78 Mrd. Euro an.11)https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161570/umfrage/konsumausgaben-privater-haushalte-in-deutschland-fuer-bekleidung-zeitreihe/

In der Mode herrscht die Fast Fashion – es gibt nicht mehr nur zwei Kollektionen mit „Frühjahr-Sommer“ und „Herbst-Winter“. Stattdessen wird beinahe im Wochentakt ein neuer Trend ausgerufen. Logisch, dass dieses Verhalten gesellschaftliche und umweltspezifische Folgen hat. Mit den folgenden Tipps möchte ich deinen Alltag in Bezug auf das Thema Kleidung nachhaltiger machen.

34. Second Hand Mode einkaufen

Kleidung aus zweiter Hand hatte über viele Jahre ein eingestaubtes, schlechtes Image. Doch jetzt, wo die Probleme durch die Fast Fashion sich nicht mehr verbergen lassen, beginnen viele Menschen umzudenken. Ein wertvoller Tipp für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag ist daher, ruhig Mal in einen der leidenschaftlichen Second Hand Shops in deiner Nähe zu gehen oder dir gebrauchte und noch gut-aussehende Kleidungsstücke z.B. bei Kleiderkreisel oder eBay Kleinanzeigen zu kaufen. Dadurch wertschätzt du auch die Ressourcen und den Aufwand der Herstellung von Kleidung ungemein.

35. Gut kombinierbare zeitlose Kleidung kaufen

Dein Kleiderschrank muss nicht überfüllt und unübersichtlich sein. Stattdessen kannst du dir gezielt Kleidungsstücke besorgen, die zeitlos und gut miteinander kombinierbar sind. Das schafft Übersicht, macht glücklich und spart jede Menge Geld und vor allem natürlich Ressourcen.

36. Überflüssige Mode tauschen, verkaufen oder verschenken

Natürlich ist Mode auch vergänglich. Im Sinne der Nachhaltigkeit kannst du dann ungewünschte Kleidungsstücke mit anderen tauschen oder sie auf Zero Waste Apps wie eBay Kleinanzeigen verkaufen oder verschenken. Denn jemand anders gefällt das T-Shirt oder das Kleid vielleicht. Auf diese Weise wertschätzt du das Material und den Arbeitsaufwand, der in einem Kleidungsstück steckt und sorgst dafür, dass ein Kleidungsstück weniger neu gekauft und produziert werden musste.

37. Vorhandene Kleidung wertschätzen und pflegen

Schone deinen Geldbeutel, indem du die Kleidung, die bereits in deinem Kleiderschrank schlummert, hegst und pflegst. Wertschätze, dass du so schöne, unterschiedliche Kleidungsstücke dein Eigen nennen darfst und bedenke, dass andere nicht dieses Luxus-Problem genießen. Schmeiße einen Pullover nicht gleich weg, wenn er Mal ein Loch hat – sondern lerne von den nachhaltigen Lifehacks unserer Großeltern und repariere Kleidungsstücke einfach.

Nachhaltig leben – Arbeit & Finanzen

Alltag umweltfreundlich gestalten

Ob dein Verhalten im Berufsalltag (schaue doch Mal im nachhaltigen Jobportal vorbei) oder einfach nur dein Girokonto – all‘ diese Dinge haben einen Einfuss darauf, wie nachhaltig dein Leben tatsächlich ist. Hier möchte ich dir einige Tipps mit auf den Weg geben, um deine Finanzen und Dokumente möglichst umweltfreundlich zu managen.

38. Girokonto bei einer umweltbewussten Bank

Das Geld, dass du bei einer Bank unterbringst, darf die Bank für eigene Investitionen nutzen. Dafür erhältst du z.B. mit den Zinsen eine Gegenleistung. Doch was die Bank tatsächlich mit deinem Geld anstellt, ist bei vielen konventionellen Banken ungewiss. Beispielsweise unterstützen Banken wie die Commerzbank oder die Deutsche Bank den Baumwollhandel von Baumwolle aus Usbekistan, wo Kinderarbeit an der Tagesordnung steht.12)https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/usbekistan-deutsche-firmen-profitieren-von-kinderarbeit-a-724956.html Ein Blick auf die getätigten Investitionen und gegebenenfalls auch ein Wechsel der Bank lohnen sich also.

Tipp: Ich habe einen ausführlichen Vergleich nachhaltiger Banken vorgenommen – da kannst du dir ein Bild sinnvoller Alternativen machen.

39. Versichere dich grün

Was für Banken gilt, gilt selbstverständlich für Versicherungen. Auch diese tätigen Investitionen mit dem Geld, dass Sie von dir halten. Schaue dir genau an, welcher Philosophie eine Firma nachgeht. Eine wirklich nachhaltige, gesetzliche Lebensversicherung sollte zum Beispiel einen fleischfreien Lebensstil belohnen und selbst zu 100% mit Ökostrom arbeiten.

40. Digital statt ausgedruckt

Manage deine Dokumente mit digitalen Ordnern und verzichte auf die Zettelwirtschaft. So kannst du auch von überall auf deine Dokumente zugreifen und musst weniger mit dir herumschleppen.

Tipp: Auch Bustickets oder Städteplaner kannst du einfach auf dem Handy herunterladen. Ich nutze das zum Beispiel besonders dann, wenn ich versuche, auf Reisen Zero Waste zu leben.

41. Recycling-Papier statt Neupapier

Papier gänzlich zu vermeiden ist sehr nachhaltig. Doch nicht immer ist das möglich. Wenn du etwas ausdrucken musst, dann solltest du wenigstens Recycling-Papier verwenden. So wird vorhandenes Material wiederverwendet ohne das ein weiterer Baum abgeholzt werden muss.

42. Computer ausschalten statt Sparflamme

Auch im Standby-Modus verbraucht dein Laptop immer noch etwas Energie. Wenn du weißt, dass du nicht in den nächsten 5 Minuten vor dem Computer sitzt, dann kannst du ihn umweltfreundlicherweise direkt ausschalten. Das gilt im Grunde auch für alle anderen technischen Geräte im Haushalt.

43. Verwende eine nachhaltige Suchmaschine

Eine Suchmaschine liefert dir täglich Antworten auf deine Fragen. Doch Google steht immer wieder durch einen hohen Stromverbrauch, Steuertricks und Datenspeicherung in der Kritik. Es gibt durchaus nachhaltige Alternativen zu Google, die aus deinen täglichen Suchanfragen zusätzlichen Mehrwert für unsere Gesellschaft und die Umwelt schaffen. Beispielsweise pflanzen die Betreiber der Suchmaschine Ecosia.org für etwa jede 45te Suchanfrage einen Baum.

Tipp: Du solltest auch selbst in deiner Freizeit selbst einen Baum pflanzen und ihm beim Wachsen beobachten. Lasse doch aus deinem nächsten Apfel etwas für die Zukunft wachsen.

Tipps für ein nachhaltiges Verhalten

Nachhaltig leben im Alltag - Verhalten

Es gibt einige Dinge, die du nicht kaufen kannst. Diese betreffen zum Beispiel deine innere Einstellung und dein persönliches Verhalten im Alltag. Mit welchen Tricks du hier den Grundstein für ein nachhaltiges Leben kannst, erfährst du jetzt.

44. Stelle Dinge selber her

Du musst nicht immer alles neu kaufen – das ist teuer, macht viel Müll und du weißt auch oft nicht, was drin ist. Indem du Dinge selber machst, trägst du in der Regel zu einem möglichst nachhaltigen Leben bei. Hier ein paar Dinge, die du aus natürlichen Inhaltsstoffen einfach selber herstellen kannst:

Tipp: Im DIY Blog von CareElite darfst du dich gerne zu den Bereichen Haushalt, Körperpflege, Lebensmittel und auch Möbeln inspirieren lassen.

45. Wiederverwenden statt 1x verwenden

Ein schönes Beispiel für diesen Tipp ist der Strohhalm. Einen Plastikstrohhalm in einem Cocktail verwende ich für etwa 15 Minuten – dann landet er im Müll. Einen Glasstrohhalm verwende ich auch für 15 Minuten – allerdings kann ich ihn danach abwaschen und bei der nächsten, plastikfreien Party wiederverwenden.

Fakt: Kaum ein Einwegprodukt hat so viele nachhaltige Alternative, wie der Plastikstrohhalm. Es gibt zum Beispiel Glas, Edelstahl oder auch Bambus-Strohhalme. Noch nachhaltiger ist übrigens der komplette Verzicht auf einen Strohhalm.

46. Reparieren statt wegwerfen

Das Reparieren ist eine Eigenschaft, die viele Menschen im Rahmen unserer Wegwerf-Gesellschaft über Bord geworfen haben. Dabei erweitert es den eigenen Horizont und hilft, bestehende Dinge aus natürlichen Ressourcen möglichst lange wiederzuverwenden. Seltene Erden aus Smartphones zum Beispiel, die unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen zum Beispiel im Kongo abgebaut werden.13)https://www.monda-magazin.de/leben/kinderarbeit-smartphone-kongo-kobalt Es ist auch aus ethischer Sicht nachhaltig, die Arbeit und das Material wertzuschätzen.

Tipp: Ich kann dir das Buch die Kultur der Reparatur sehr ans Herz legen, wenn du mehr über das Reparieren von Gegenständen lernen möchtest.

47. Eigenen Konsum hinterfragen

Um nachhaltig zu leben, musst du auch deinen eigenen Konsum hinterfragen. „Brauche ich dieses Shirt wirklich – oder ist das jetzt gerade ein teurer und unnötiger Spontankauf?“ – es lohnt sich immer, etwas genauer hinzuschauen.

Versuche einfach, etwas minimalistischer zu leben und dich auf die Dinge zu beschränken, die wirklich wichtig für dich sind. Das schafft Ordnung, spart Geld und vor allem natürliche Ressourcen.

48. Aktionen starten & unterstützen (Petitionen, CleanUps etc.)

Unsere Gesellschaft wird lauter. Wir nehmen nicht mehr alles so hin, wie es gerade kommt. Besonders die Sozialen Medien helfen uns, Menschen schnell zusammen an einen Ort zu bringen und zu demonstrieren – vor Ort oder digital im Internet. Beispielsweise helfen Petitionen, um seine Stimme zu erheben und viele Menschen mitzureißen.

Für einen möglichst nachhaltigen Alltag kann ich dir auch noch den Tipp mit an die Hand geben, ruhig mal selbst ein CleanUp am Strand zu organisieren, um den Müll einzusammeln. Das tut der Seele und der Umwelt gut.

49. Sage nicht immer „Ja“ zu allem

Wenn du nachhaltig leben möchtest, dann musst du lernen, auch öfter Nein zu sagen und Dinge abzulehnen. Beispielsweise, wenn dir in der Fußgängerzone ein Flyer oder ein Gratis-Kugelschreiber angedreht werden. Auch mit einem „Bitte keine Werbung einwerfen“-Sticker auf deinem Briefkasten lehnst du unnötigen Müll ab – und das macht dein Leben wieder ein Stückchen umweltfreundlicher.

50. Lese Bücher ruhig digital

Was für Stadtpläne und Dokumente aller Art gilt, gilt selbstverständlich auch für Bücher. Wenn du sie vermehrt digital konsumierst, müssen für dich weniger Bäume abgeholzt werden – und das macht dein Leben wieder ein bisschen nachhaltiger. Ich verstehe aber auch voll und ganz, wenn der Geruch eines frisch-gedruckten Buches und das haptische Umblättern für dich irgendwie dazu gehören. Versuche die trotzdem einfach Mal an einem eBook-Reader und versuche nach und nach mehr Bücher digital zu genießen.

Nachhaltigkeit im Alltag vorleben

Umweltfreundlich - Mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Ich hoffe, dass dich die Summe an Tipps für einen umweltfreundlichen Alltag nicht überflutet hat. Bitte betrachte das nachhaltige Leben als einen wirklich langfristigen Lernprozess, den du Schritt für Schritt durchläufst. Niemand erwartet, dass du alle Tipps von jetzt auf gleich perfekt umsetzt. Doch manchmal ist es einfach gut, sie zumindest schon einmal gehört zu haben.

Hast du Tipps, Anregungen oder Fragen zu diesem Artikel über ein möglichst nachhaltiges Leben? Dann hinterlasse mir doch gern einen Kommentar am Ende des Beitrags.

Bleib‘ sauber,

Christoph von CareElite - Plastikfrei leben

PS.: Wie du merkst, ist besonders die Müllvermeidung ein großes Thema für ein nachhaltiges Leben. Wenn du mehr darüber lernen willst, kann ich dir meinen Online Kurs 30 Days To Zero Waste ans Herz legen. Viel Spaß!

Ich bin Christoph und unterstütze und organisiere Plastikmüll CleanUps auf der ganzen Welt, um den Plastikmüll aus der Natur zu entfernen. Bei CareElite gebe ich dir zusammen mit anderen umweltbewussten Bloggern Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes und vor allem nachhaltiges Leben, mit fantastischen Natur- und Wildlife-Erlebnissen.Wenn du möchtest, dass wir weiter mit voller Kraft an CareElite arbeiten, kannst du uns gern ein paar Taler für die technische Verbesserung der Webseite, CleanUp-Material und neue aufklärende Blogbeiträge in unsere Kaffeekasse werfen. So oder so - danke, dass du da bist! :-)

Einzelnachweise   [ + ]

Comments 2

  1. Schon seit Jahren lebe ich Teil-ökologisch, Greta und auch die dankenswert vermehrt veröffentlichten Berichte etc. haben mir aber gezeigt, dass man und auch ich mehr tun muss. Habe mir jetzt also die App zum überprüfen der Inhaltsstoffe runtergeladen und bereits Shampoo, Deo, Seife etc. neu angeschafft. Allerdings habe ich oft Zweifel, ob alle so genannte Verbesserungen wirklich eine Verbesserung sind. Elektroautos benötigen Batterien, für die wiederum Lithium benötigt wird. Der Abbau von Lithium allerdings zerstört die Umwelt in den Anden. Wo kann man sich über solche Dinge informieren, ohne wieder in die Fänge von Interessenvertreter zu geraten. Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Anliegen hier richtig bin, würde mich aber über Tipps freuen.
    Liebe Grüße
    Ulrike

    1. Post
      Author

      Hi Ulrike! Im Grunde sollte man sich bei allen Aussagen, die man irgendwo liest, immer noch mindestens eine zweite Meinung zur Absicherung einholen. Denn wie du schon sagst, verfälschen vor allem wirtschaftliche Interessen den Wahrheitsgehalt bestimmter Meinungen. Super, die App wird dir sehr behilflich sein. Bitte lasse dich nicht entmutigen, es wird immer etwas Gegenwind geben – ganz besonders von den unterschiedlichsten Interessenvertretern. Aber unser Weg ist der einzig Richtige und wird sich langfristig behaupten. Der Markt passt sich dementsprechend daran an 🙂

      Beste Grüße
      Christoph

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