Plastikfrei leben - Plastikfrei einkaufen - Leben ohne Plastik

84 Tipps & Tricks – Plastikfrei Leben ohne Müll

Christoph CareElite Blog, Natürliche Gesundheit, Plastikfrei leben, Umweltschutz 77 Comments

Plastikfrei leben hat etwas Befreiendes! Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, mit wie vielen Plastik-Produkten du jeden Tag so in Berührung kommst? Es sind zu viele. Selbst während ich diese Zeilen hier schreibe, tippe ich auf einer Tastatur aus Plastik. Wir befinden uns im Plastik-Zeitalter, doch Plastik hat gefährliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die Natur. Denn Plastik verrottet nicht. Neben den gesundheitlichen Folgen für uns, leidet ganz besonders die Tierwelt unter dem vielen Plastikmüll, der früher oder später in die Ozeane gelangt. In diesem Beitrag erfährst du deshalb, wie du plastikfreier leben kannst, wie der Alltag in einem Leben ohne Plastik aussehen kann und wie du persönlich deinen Teil dazu beitragen kannst, dass unsere Welt ein bisschen plastikfreier wird und unsere Gesellschaft bewusster konsumiert.

Der Beitrag zum plastikfreien Leben ist etwas länger geworden, deshalb hier ein kurzes Inhaltsverzeichnis für dich 🙂

  1. Körperpflege ohne Plastik
  2. Mobilität & Aufbewahrung ohne Plastik
  3. Die Küche ohne Plastik
  4. Einkaufen ohne Plastik
  5. Plastikfreie Dinge selber machen
  6. Plastikfrei leben – Was du grundsätzlich tun solltest
  7. Leben ohne Plastik – Geht das also?

Plastikfrei Leben – Dein Alltag ohne Plastik

Lass’ uns also zu dem kommen, was jeder von uns ab sofort persönlich beeinflussen kann. Denn das Plastik in den Ozeanen und vor allem das Plastik auf dem Meeeresgrund, bekommen wir nicht mehr so einfach weg, auch wenn sich bereits einige Unternehmen mit unglaublich viel Aufwand damit beschäftigen. Jetzt möchte ich dir zeigen, wie du in deinem Alltag ganz einfach auf viel Plastik verzichten kannst, ohne dein Leben vollständig auf den Kopf zu stellen.

Plastikfrei leben im Alltag – Körperpflege ohne Plastik

Für unsere Körperpflege nutzen wir unglaublich viele Pflege-Produkte mit Plastik. Mikroplastik in Kosmetika ist keine Seltenheit. Viele Duschgels, Shampoos und Cremes enthalten Plastik und machen viel Verpackungsmüll. Doch ist Plastik da wirklich nötig? Ich zeige dir ein paar Dinge in deiner täglichen Pflege-Routine, die du auch wunderbar ohne Plastik bewältigen kannst. Ausführlicher behandelt, kannst du dich im Artikel Badezimmer ohne Plastik schlau lesen.

  1. Seife ohne Plastik - Plastikfrei leben

    Tausche den Plastik-Seifenspender gegen ein Stück Seife

    Seife am Stück verwenden, anstatt eines Plastik-Seifenspenders: Bei Seifen am Waschbecken haben wir grundsätzlich drei Möglichkeiten. Wir können die Flüssigseife aus dem Plastikspender verwenden, weil sie mit dem Plastik-Seifenspender bequem und einfach zu verwenden ist. Das macht aber Plastikmüll ohne Ende! Die zweite und schon etwas umweltfreundlichere Lösung ist, den Seifenspender nicht wegzuwerfen, nachdem die Seife aufgebraucht ist, sondern ihn mit Hilfe eines Vorratspacks einfach wieder zu befüllen. So entsteht zumindest weniger Plastikmüll. Die beste und ökologischste Lösung ist, die Seife einfach am Stück zu nutzen, denn die kann man auch komplett ohne Plastik bekommen. So einfach kann es hier schon sein, eine Seife plastikfrei zu nutzen. Ich kann dir diese Seife ohne Plastik* empfehlen.

  2. Keine Plastik-Einwegrasierer mehr, dafür auf Holz und Metall setzen: Es ist heutzutage schwierig, einen komplett plastikfreien Rasier zu finden. Durch eure Hilfe konnte ich dieses Absatz aber wunderbar ausbauen. Ich hoffe, dass heute eigentlich jeder auf Einwegrasierer verzichtet und stattdessen einen plastikfreien Rasierhobel aus Metall* verwendet. Es gibt nur wenige Angebote solcher Holz-Rasierer mit Metall-Klinge. Als Alternative bietet sich aber auch dieses Rasier-Set* an. Jonas hat mir noch einen Vorschlag gemacht, mit dem es sich auch wunderbar plastikfrei leben lässt: Verwende solche klassischen Rasiermesser*!
  3. Menstruationstassen und waschbare Binden verwenden: Das hier geht logischerweise an alle Damen! 😉 Ein Thema über das man ungerne spricht, dabei gehören Damenhygiene-Artikel zu den größten Plastik-Müll-Produzenten. Verwendet ganz einfach solche Menstruationstassen aus Silikon* und schon entsteht an dieser Stelle kein unnötiger Plastik-Müll mehr. Mehrere Jahre lang, können solche Menstruationstassen verwendet werden. Auch bei den Binden wird eine Menge an Plastik-Müll produziert. Die plastikfreie Lösung bieten waschbare Slipeinlagen aus Baumwolle, wie z.B. diese hier*.
  4. Nutze wiederverwendbare Wattepads: Bleiben wir gleich bei den Damen – Beim Abschminken entsteht durch das direkte Wegwerfen der Wattepads massiv Müll. Die plastikfreie Alternative um Müll zu vermeiden, sind diese wiederverwendbaren Öko-Wattepads*. Oder du machst dir die Pads aus alten Stoffresten einfach selbst. Danach einfach waschen und erneut verwenden. Geringere Kosten, weniger Plastikmüll.
  5. Plastikfreie Taschentücher aus Stoff nutzen: Das, was früher ganz normal war, wird durch den Zero Waste Lebensstil heute wieder zum Trend: Stoff-Taschentücher! Vielleicht sind sie für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig, aber solche Stoff-Taschentücher ohne Plastik sind 1) nicht teuer und 2) ewig einsetzbar, wiederverwendbar und waschbar! Somit entsteht kein Plastikmüll durch die vielen Taschentuch-Packungen und du sparst wirklich Geld. Auch hier lohnt es sich also, auf die plastikfreie Alternative umzusteigen.
  6. Natürliches, plastikfreies Kokosöl verwenden: Kokosöl ist natürlich und so vielseitig, dass ich dafür eigentlich eine neue Plastikfrei-Kategorie anlegen müsste. Denn Kokosöl ist sowohl als plastikfreie Naturkosmetik (Haut, Haare, Gesicht), als auch zum Kochen und Braten bestens geeignet. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und enthält Laurinsäure, die antibakteriell wirkt und einen zusätzlichen Schutz vor Keimen und Bakterien bietet. Ich kann dir dieses Bio-Kokosöl* empfehlen, da es plastikfrei im Einmachglas geliefert wird. Aber wie so oft, gibt es auch hier viele weitere plastikfreie Alternativen.
  7. Stoffwindeln & windelfrei statt Einwegwindeln: Gewöhnliche Einwegwindeln bestehen zu 70% aus Plastik und sind nach einer Anwendung Müll. Wie können wir also Windeln plastikfrei ersetzen? Ganz einfach: Durch solche waschbare und wiederverwendbaren Stoffwindeln* oder einfach ganz ohne Windeln. Wie das geht erklärt Anna in ihren Windelfrei Erfahrungen.
  8. Plastikfreies Deo in fester Form verwenden: Viele Alternativen zum herkömmlichen Deo in Plastikverpackungen gibt es aktuell noch nicht auf dem Markt, aber mit diesem Deo ohne Plastik* kann man auch hier Plastik gegen plastikfrei tauschen. Das Deo wurde bewusst so zusammengestellt, dass wenig Müll entsteht. 100% vegan und ohne Aluminium-Bestandteile oder Alkohol. Das Deo hält in etwa so lange, wie zwei gewöhnliche Roll-On-Deo’s. Alternativ kannst du dein Deo auch selber machen.
  9. Beste Holz-Zahnbürste mit Naturborsten - Plastikfrei leben

    Unsere Bambus-Zahnbürsten sind gesund für Zähne und Umwelt

    Nutze ökologische Holz-Zahnbürsten mit Naturborsten: Zahnärzte empfehlen, die Zahnbürste alle 3 Monate zu wechseln. Das ist auch richtig, allerdings sollte uns dann auch schnell bewusst werden, dass wir besser keine Plastik-Zahnbürste verwenden sollten. Denn Plastik-Zahnbürsten sind nicht nur aus gesundheitlicher Sicht fragwürdig (Weichmacher, Phthalate) sondern produzieren alle drei Monate Plastik-Müll. Nutze deshalb diese Holz-Zahnbürste mit Naturborsten*, die wir selbst herstellen lassen. Nachhaltiges Bambus-Holz und Naturborsten aus dem biologisch-abbaubaren Bio-Kunststoff Nylon 4 und Bambus-Kohle, die ebenfalls sehr gesund für starke und weiße Zähne sind. Nutze die Holzzahnbürste ohne Plastik, denn Plastik im Mund ist nicht gesund. Komisch, wenn man bedenkt, wie lange wir selbstverständlich eine Plastik-Zahnbürste genutzt haben. Übrigens gibt es auch die Zahnseide aus natürlichen Materialien und ohne die Verwendung von Plastik. Dazu kann ich dir diese Naturseide von Vömel* empfehlen.

  10. Duschgel und Shampoo nicht aus der Plastik-Verpackung nutzen: Vielleicht hast du dir beim Lesen dieses Satzes schon die Frage nach der plastikfreien Alternative zu den zahlreichen Plastik-Shampoos gestellt. Zurecht. Denn es gibt tatsächlich wenige Shampoos und Duschgels, die nicht in einer Plastik-Verpackung sind. Eine gute Lösung bieten alternativ auch Nachfüllpacks. Wer komplett ohne Plastik Duschen möchte, kann aber beruhigt auf diese Haarwaschseife* oder diese Reiseseife von Savion* zurückgreifen. Wie du merkst, geht es immer ohne Plastik bei der Körperpflege.
  11. Besorge dir eine Haarbürste ohne Plastik: Es ist schwierig eine Haarbürste ganz ohne Plastik zu finden. Allerdings lohnt sich die Anschaffung einer Holzhaarbürste, denn Plastik ist nicht gut für unsere Haare. Bei der Herstellung unserer Haarbürste konnten wir zwar leider auch nicht komplett auf Plastik verzichten, allerdings konnten wir auf Bio-Nylon-Stifte ausweichen. Besorge dir diese Bambus-Haarbürste mit Wildschweinborsten*, die dein natürliches Haarfett perfekt über die Haarlängen verteilt, die Haare entwirren kann und dir zusätzlich in einer ökologischen Verpackung geliefert wird. So kannst du bei deiner Haarbürste weites gehend auf Plastik verzichten.
  12. Bad ohne Plastik - Plastikfreie Wattestäbchen

    Wattestäbchen aus Bambus und Baumwolle

    Plastikfreie Wattestäbchen aus Papier & Baumwolle: Wattestäbchen aus Plastik sind direkt nach der einmaligen Verwendung Plastikmüll. Auch die Verpackung ist häufig aus Plastik. Warum solltest du nicht auf eine Alternative ohne Plastik umsteigen, wenn sie existiert? Ganz im Sinne des plastikfreien Lebens kannst du Papierwattestäbchen bei DM oder auch hier plastikfrei online bekommen*. Wattestäbchen ohne Plastik aus Bambus & Baumwolle gibt es hier.*

  13. Verzichte auf PE, PP. PA und PET: Verzichte auf Kosmetik-Artikel mit den Mikroplastik-Bestandteilen Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) und Polyethylenterephtalat (PET). Unglaublich genug, dass der Zusatz von Mikroplastik in Kosmetikartikeln bei uns überhaupt noch erlaubt ist. Verpackungen verursachen Plastikmüll der in die Umwelt gelangen kann und das Mikroplastik in Peeling, Shampoo, MakeUp, Duschgel und Co. gelangt definitiv ins Meer. Denn zum aktuellen Zeitpunkt kann keine Kläranlage diese kleinen Plastik-Teile aufhalten. Das Mikroplastik aus den Kosmetikartikeln gelangt ins Meer, wird von Fischen gefressen und landet früher oder später wieder bei uns auf dem Teller. (Unter Bio-Akkumulation der Gifte erfährst du noch mehr darüber)
  14. Plastikfreie Zahnputztabletten: Ja, richtig gehört. So langsam nutzen immer mehr Menschen plastikfreie Zahnputztabletten. Die Tabletten werden einfach zerkaut und dann wie gewöhnliche Zahnpasta im Mund angewendet. Kein Fluorid, kein Aspartam und vor allem kein Mikroplastik in der Zahnpasta! Dazu noch plastikfrei verpackt. Die Zahnputztabletten bekommst du hier bei Naturlieferant.
  15. Rasierseife ohne Plastik: Rasierschaum aus der Plastikdose gehört der Vergangenheit an, wenn du einfach auf die plastikfreie alternative Rasierseife umsteigst. So vermeidest du Plastikmüll und kannst dich wie gewohnt rasieren. Die Rasierseife bekommst du hier bei Mühle.*
  16. Plastikfreies Rasiermesser aus Edelstahl: Der Einwegrasierer hat ausgedient. Denn durch ihn entsteht Plastikmüll, wie durch kaum ein anderes Utensil aus dem Badezimmer. Wenn noch nicht geschehen, ist es jetzt Zeit für den Umstieg aus plastikfreie Rasierer oder eben Rasiermesser. Dieses Rasiermesser aus Edelstahl* kannst du wunderbar mit der eben genannten Rasierseife anwenden und erzielst wie gewohnt ein schönes Hautbild.
  17. Prüfe Produktetiketten vor dem Einkauf: Nutze einfach die CodeCheck App, damit du keine Produkte mehr kaufst, die Mikroplastik oder Palmöl enthalten oder anderweitig umwelt- und gesundheitsschädlich sind. Mit der App scannst du einfach den Barcode auf der Rückseite von Duschgel und Co. und siehst in einer Sekunde, ob das Produkt schädlich ist. So kannst du nicht nur plastikfrei leben, sondern auch mikroplastikfrei leben.
  18. Mundspülung ohne Plastik: Mundspülungen enthalten viel Chemie und kommen in der Plastikverpackung daher. Auf dem Markt gibt es keine plastikfreie Mundspülung – aber du kannst dir deine Mundspülung selber machen und die natürlichen Zutaten selbst bestimmen. Schaue dir dazu den Artikel Mundspülung selber machen an.

Plastikfrei leben im Alltag – Mobilität & Aufbewahrung

Auch bei der Aufbewahrung oder dem Transport von Dingen, verzichten wir in der Regel nicht auf Plastik. Dabei gibt es auch hier viele Alternativen, mit denen wir weniger bzw. überhaupt keinen Plastikmüll produzieren. Folgende Tipps kann ich dir geben, um das ganz einfach plastikfrei hinzubekommen:

  1. Nutze Schraubgläser und bleibe auch ohne Plastik mobil: Warum Dinge nicht einfach in einem coolen Schraubglas lagern oder transportieren? Du kannst z.B. wunderbar Lebensmittel darin aufbewahren und auch auf dein ToGo Mittagessen verzichten, indem du es einfach am Morgen in das Glas füllst und mitnimmst. Es gibt tausend weitere Ideen, die leeren Schraubgläser wieder zu verwenden, wie zum Beispiel zur Aufbewahrung von Gewürzen oder einfach als Trinkglas. In viele Restaurants werden Getränke mittlerweile in alten Schraubgläsern serviert. Hipp und plastikfrei, wie es sein sollte. Außerdem kannst du deine Lebensmittel auch in den Einmachgläsern einfrieren. Wenn du die Gläser nicht zu voll machst und sie dickwandig genug sind, ist das Einfrieren deiner Lebensmittel kein Problem. Schraube den Deckel aber am besten erst drauf, wenn die Lebensmittel gefroren sind. Wenn du nicht schon Einmachgläser zu Hause hast, kannst du dir hier ein Schraubglas in unterschiedlichen Größen* besorgen. Das Glas erhältst du hier auch komplett plastikfrei mit einem Kork-Verschluss*.
  2. Brotbox aus Edelstahl - Plastikfrei leben

    Nutze coole Edelstahl-Dosen für dein Essen. Völlig Plastikfrei!

    Tausche die Plastik-Brotdose gegen eine Edelstahl-Dose: Gerade unsere ToGo-Gewohnheiten produzieren den meisten Plastikmüll. Wer sich dessen bewusst ist und schon selbst etwas für seine Brotdose vor- bzw. zubereitet, kann dann auch gleich auf die Plastik-Brotdose verzichten (bitte verwende deine alte Plastikdose dann noch so lange es geht und werfe sie nicht einfach weg) und auf eine Brotdose aus Edelstahl, Glas oder Holz ausweichen. Die sehen richtig cool aus, kosten zwar einen Taler mehr, allerdings verzichtest du auch hier wieder auf Plastik. Diese Edelstahl-Brotdose* ist beispielsweise langlebig und komplett schadstofffrei. Ich persönlich setze auf diese etwas teureren Lunchboxen aus Edelstahl*, weil sie einfach richtig cool aussehen. Auch für die Aufbewahrung eines ganzen Brotes gibt es die Alternative zur großen Plastik-Box. Schau dir dazu mal diesen Brotkasten aus Metall mit Holzdeckel* an.

  3. ToGo mit Thermobechern anstelle von Plastik-Bechern: Dieser Appell geht ganz besonders an alle Kaffeetrinker unter euch. Ein Coffee-ToGo geht immer, allerdings muss der doch nicht in dem leider klassischen Plastik- oder Papp-Becher serviert werden, auf den dann auch noch ein Plastik-Deckel kommt, der uns mit einem Plastik-Rührstab präsentiert wird. Die plastikfreie Lösung bietet an dieser Stelle ein solcher Thermobecher aus Edelstahl*, der ohne Plastik auskommt und den Kaffee lange warm hält. Wer da eigentlich kein Geld investieren möchte, kann den Kaffee aber auch einfach plastikfrei im Sitzen im gemütlichen Café trinken.
  4. Tausche Albfolie gegen ReUse-Tücher: Was du auf keinem Fall in deinem Mittagessen gebrauchen kannst, ist in das Essen übergegangenes Aluminium. Doch genau das kann passieren. Hinzu kommt, dass die Produktion von Alufolie super aufwändig ist. Steige deshalb um auf wiederverwendbare Tücher aus Bienenwachs, Jojobaöl und Harz. Diese plastikfreien Tücher* kann ich dir wärmstens empfehlen! Du wischt sie nach der Verwendung für dein Essen einfach einmal ab und kannst sie direkt wiederverwenden.
  5. Reinigungsmittel selber machen: Plastikfrei leben heißt auch, bei Reinigungsmittel eine natürliche Alternative zu finden. Um deine ganze Wohnung zu reinigen, kann schonmal eine Flasche Reinigungsmittel draufgehen. Ein Reinigungsmittel voller Chemie in einer Plastikflasche, die anschließend Müll ist. Deiner letzten Flasche solltest du ein zweites Leben schenken und sie mit deinem selbst gemachten Reinigungsmittel aus Natron wieder befüllen. Lerne hier, was Natron alles kann!
  6. Ohne Plastik-Tüten einkaufen: Weltweit werden jährlich schätzungsweise 1 Billionen Plastik-Tüten verbraucht. Und jede Stunde werden allein in Berlin über 30.000 Plastik-Tüten verbraucht. Die Plastiktüten werden leider zum größten Teil weder recycelt noch wiederverwendet. Weiche bitte einfach auf so einen wiederverwendbaren Jute-Beutel* oder die Bio-Einkaufstüte aus. Auch Verpackungen von Produkten werden zu einem Großteil aus Plastik hergestellt und nach dem Kauf sofort weggeschmissen. Unsere Produkte werden deshalb in einem biologisch-abbaubaren Karton geliefert. Neben der Alternative ökologischer Verpackungen möchte ich dir noch Original Unverpackt empfehlen. Hier bekommst du auch viele Produkte, die einfach unverpackt und eben ohne Plastik geliefert werden bzw. im Laden in Berlin-Kreuzberg gekauft werden können. Mittlerweile gibt es die plastikfreien Unverpackt Läden aber auch in vielen anderen Städten. Häufig durch die tolle Unterstützung privater Geldgeber in Crowd-Funding-Kampagnen. Wenn es bei dir noch keinen Unverpackt Laden ohne Plastik gibt, dann schau‘ doch mal nach, ob es vielleicht bereits einen Aufruf zur Unterstützung in deiner Stadt gegeben hat.
  7. Plastikfreie Müllbeutel - Leben ohne Plastik

    Plastikfreie Müllbeutel aus Maisstärke.

    Keine Plastik-Müllbeutel mehr: Wer plastikfrei lebt, produziert spürbar weniger Plastikmüll. Doch der Müll der entsteht, muss ja irgendwo gesammelt werden. Hier haben wir jahrelang Plastik-Müllbeutel genutzt. Doch auch zur Aufbewahrung unseres Mülls gibt es eine plastikfreie Alternative. Nutze in Zukunft diesen Müllbeutel ohne Plastik aus Maisstärke* und sage dem Plastikmüll-Müllbeutel adieu. Der Müllbeutel ist so stabil wie herkömmliche Müllbeutel und dazu 100% biologisch abbaubar und kompostierbar. Wie ich finde, ist der plastikfreie Müllbeutel auch preislich erschwinglich. Solltest du noch Plastiktüten in deinem Haushalt haben, dann kannst du die alten Plastiktüten auch als Müllbeutel wiederverwenden. So hatten die Plastiktüten wenigstens noch einen abschließend sinnvollen Zweck. Und noch ein Tipp: Du kannst dir auch Mülltüten aus Zeitungspapier falten!

Plastikfrei leben im Alltag – Die Küche ohne Plastik

Zum Kochen, Schneiden, Pressen und Essen in der Küche benötigen wir viele Dinge, die meist nicht vollständig plastikfrei sind. Der Griff des Schneidemessers, der Kochlöffel oder der Geschirrhalter sind häufig aus Plastik. Doch auch für die Küche gibt es ausreichend Artikel ohne Plastik. Niemand will Plastikrückstände an seinen Lebensmitteln. Frei nach dem Motto „Du bist, was du isst“ sehen wir zu, dass wir auch das Kochen in der Küche so plastikfrei wie nur möglich machen. Folgend ein paar Tipps für die Küche ohne Plastik:

  1. Finger weg von Küchenhelfern aus Plastik: Küchenutensilien wie Kochlöffel oder Pfannenwender können leicht mal anbrennen. Durch die Strukturveränderung des Plastiks werden Giftstoffe freigesetzt. Dieses Problem mit dem Plastik ist absolut lösbar. Tausche bestehende Plastik-Küchenutensilien einfach gegen solche Küchenhelfer aus Bambus-Holz* aus. Kochlöffel, Pfannenwender oder Salatzange ohne Plastik sind die perfekte plastikfreie Alternative für die herkömmlichen Plastik-Kochutensilien in der Küche. Auch so ein plastikfreier Schneebesen* lässt sich schnell finden. Bei Küchenutensilien gibt es gar keine Gründe dafür, nicht auf plastikfreie Alternativen umzusteigen.
  2. Bambus-Küchenpapier ohne Plastik - Plastikfrei leben

    Bambus-Küchenpapier ohne Plastik

    Bambus-Küchenpapier ohne Plastik nutzen: Küchenpapier habe ich ewig im Supermarkt gekauft. Problem? Ist klar. Küchenpapier ohne Plastikfolie findet man in den gewöhnlichen Supermärkten immer noch nicht. Außerdem wird jedes Küchenpapier nach nur wenigen Sekunden in den Müll geworfen. Warum also nicht einfach auf die umweltschonende, wiederverwendbare Küchenrolle ohne Plastik verwenden? Solche Küchenrollen aus Bambus* ersetzen bis zu 60 Papiertücher, sind deutlich stabiler als herkömmliches Küchenrollen-Papier und können laut Hersteller bis zu 100 mal gewaschen werden. Küchenpapier ohne Plastik geht also auch. Haken dran, nächster Fall.

  3. Verzichte auf eine Salatschleuder: Solange es noch keine Salatschleuder ohne Plastik gibt (bitte schreibe mir einen Kommentar, solltest du eine finden), kannst du einfach die plastikfreie Alternative nutzen: Packe deinen Salat in einen Jutebeutel und schleudere ihn bis dir der Arm abfällt. 😉 Nein, Spaß. Es reichen ein paar Sekunden und der Salat ist trocken. Das kannst du genauso gut mit einem verschließbaren Edelstahlkorb mit einem relativ dichten Gitter machen.
  4. Oder verzichte ganz auf Küchenpapier: Warum überhaupt Küchenpapier, wenn du mit diesen Stofftüchern aus 100% Baumwolle* ebenfalls alles genauso gut reinigen kannst und sie anschließend waschen und wiederverwenden kannst. In den Stofftüchern sind natürlich keine Plastikfasern und eine Plastikverpackung wie beim herkömmlichen Küchenpapier aus dem Supermarkt meidest du auf diese Weise auch. Plastikfrei leben kann so einfach sein, oder? Wir haben uns einfach nur zu sehr an den westlichen Luxus gewöhnt und es wird Zeit, ein paar Schritt zurückzugehen, um den richtig Weg einzuschlagen.
  5. Vergiss‘ die Kaffeekapseln, nutze Röstkaffee: Kannst du dir vorstellen, wie viel Plastikmüll die Kaffeekapseln von Nespresso-Automaten allein bei dir zu Hause oder im Büro verursachen? In Deutschland werden jedes Jahr 2 Mrd. Kaffeekapseln verbraucht. Und die Kapseln sind auch noch sündhaft teuer. Plastikfrei verpackt gibt es die Kaffeebohnen beispielsweise hier* von der Marke C°858. Günstiger und ohne Plastik. Ein Gewinn für alle, außer Nespresso.
  6. Kaffee im plastikfreien Kaffeebereiter machen: Wenn du plastikfreien Kaffee einkaufst, sollte doch auch die Herstellung plastikfrei möglich sein, oder? Das ist sie. Hier gibt es einen Kaffeebereiter aus Edelstahl*, bei dem du komplett auf Kapseln oder ähnliches Plastikmaterial verzichten kannst. Eine weitere coole Alternative ohne Plastik, richtig?
  7. Plastikfreies Backpapier: Plastikfrei leben heißt auch, das Backpapier ohne Plastik einzukaufen. Das gibt es entweder im Supermarkt oder einfach hier plastikfrei*, von der Verpackung bis zum Backpapier selbst.
  8. Gar kein Backpapier mehr: Wie das gehen soll? Mit dieser wiederverwendbaren Dauerback-Matte*! Die kann man ganz einfach abwaschen und muss nicht ständig neues, vermutlich in Plastik eingewickeltes Backpapier einkaufen. Diese plastikfreie Alternative finde ich noch deutlich besser!
  9. Baue selbst Pflanzen & Kräuter an: Eine weitere Möglichkeit deinen Plastikmüll zu reduzieren und plastikfreier leben zu können. Denn du musst nicht ständig neue Kräuter in der Plastikschale kaufen. Viele Kräuter kannst du im Winter einfach mit in die Wohnung nehmen. Wenn du Platz für einen Gemüsegarten hast, dann nutze ihn! Ein Balkon ist in der Regel aber auch schon ideal, um dir eigene Pflanzen anzubauen. Hier findest du meine Liste mit den Top 10 gesundes Pflanzen & Kräutern zum selber anpflanzen.
  10. Verwende einen Geschirrständer ohne Plastik: Wer sein plastikfreies Geschirr auch schnell mal per Hand abspült weiß, dass man einen vernünftigen Geschirrständer zum Abtropfen benötigt. Auch für diesen Gegenstand in der Küche gibt es eine plastikfreie Alternative. Ein solcher Geschirrständer aus Bambus* ist günstig und macht die Küche wieder ein Stückchen plastikfreier. Dazu ist er optisch wirklich ansehnlich.
  11. Plastikfreie Strohhalme ohne Plastik einkaufen - Plastikfrei leben

    Verwende plastikfreie Strohhalme aus Edelstahl

    Plastikfreie Strohhalme aus Bambus, Papier oder Edelstahl: In fast jedem deutschen Haushalt findet man Strohhalme aus Plastik. Meist für Geburtstage oder entspannte Cocktail-Abende. Tausche deine Plastikstrohhalme einfach gegen diese Bambus-Strohhalme (sind von CareElite)*, diese Strohhalme aus Edelstahl* oder diese Glasstrohhalme* aus. Die Strohhalme aus Edelstahl sind natürlich plastikfrei und eine langlebige Alternative zu den Wegwerf-Strohhalmen aus Plastik. Eine weitere plastikfreie Alternative zu den Strohhalmen aus Plastik sind diese Papier-Strohhalme*, wobei die umweltfreundlichere und langlebige Variante meiner Meinung nach die Edelstahl-Strohhalme sind. In jedem Fall kannst du deine Smoothies, Geburtstage und Cocktail-Abende auf diese Weise plastikfrei genießen.

  12. Lufterfrischer mit Bambus Aktivkohle: Unangenehme Gerüche, ob in der Küche, im Wohnzimmer, oder in anderen Räumen, möchte man gerne schnell loswerden. Herkömmliche Lufterfrischer aus Plastik parfümisieren jedoch nur den Raum und beheben nicht die Ursache. Die natürliche Alternative ohne Plastik ist dieser Lufterfrischer mit Bambus Aktivkohle*, den ich selbst herstelle. Hier kannst du sicher sein, dass er ohne Plastik bei dir ankommt. Die Aktivkohle wirkt auf natürliche Weise geruchsneutralisierend. Gerüche werden aufgenommen und bei Wärme (einfach in die Sonne legen) wieder abgegeben. Ideal für die Küche, den Kleiderschrank, das Auto oder auch die Schuhe. Plastikfrei leben und Gerüche ohne Plastik entfernen? Jep, das geht auch!
  13. Spülbürsten ohne Plastik: Hast du noch billige Spülbürsten aus Plastik? Sobald diese unbrauchbar sind, solltest du sie gegen solche Spülbürsten aus Holz* austauschen. Die halten genauso lange, sehen besser aus und machen keinen Plastikmüll. Ganz im Sinne des plastikfreien Lebens. Außerdem sind die Spülbürsten aus Holz nicht viel teurer als herkömmliche Plastik-Spülbürsten. Die Investition lohnt sich.
  14. Nutze biologisch abbaubare Spültücher bzw. Schwämme: Die klassischen bunten Spültücher sind aus Plastik und auch noch in Plastik verpackt. Selbst hierfür gibt es mittlerweile eine Alternative, die es dir noch ein bisschen einfacher macht, plastikfrei zu leben. Hier bekommst du Spültücher ohne Plastik aus Zellulose und Baumwolle*.
  15. Verwende Geschirrtücher aus Leinen: Das was wir so zum Abwischen in der Küche verwenden, ist in der Regel einmal in Plastik verpackt gewesen oder besteht aus Plastikfasern. Plastikfrei leben geht anders. Versuchs’s doch einmal mit diesen Geschirrtüchern aus Leinen*. Die kommen plastikfrei zu dir und bestehen aus Naturmaterial. Außerdem sehen die Leinentücher sehr gut aus und werten deine Küche auf.
  16. Backofenreiniger selber machen: Das geht fix, ist natürlich und und du kannst Plastikmüll vermeiden. Auch hier brauchst du wieder das Hausmittel Natron (2 EL), Salz (1 EL) und Wasser (1-2 EL). Rühre alles zusammen, bis eine Paste entsteht. Verteile dein Gemisch im Backofen und lasse es 20 Minuten einwirken, bevor du es mit einem Lappen abwischt. Spüle den Backofen wirklich restlos mit einem feuchten Lappen sauber. Plastikmüll? Kannst du lange suchen! Hier lernst du, was du mit Natron noch alles so machen kannst, um dein Leben ohne Plastik weiter voranzutreiben.
  17. Schneidebrett aus Bambus-Holz: Was nutzt du zum Schneiden von Käse, Wurst, Gemüse und Co.? Etwa immer noch ein Plastikbrett? Tausche es doch gegen so ein schönes Schneidebrett aus Bambus-Holz*. Plastikfrei verpackt und aus nachhaltigem Holz. Die perfekte plastikfreie Alternative zum Schneiden, die genau in dein Leben ohne Plastik passt.
  18. Spülmittel selber machen: Wie du sicher merkst, machen Spülmittel eine Menge Plastikmüll. Mit Plastikfrei leben hat das leider wenig zu tun. Aber auch für dein Spülmittel gibt es eine gute plastikfreie Alternative: Du kannst dein Spülmittel nämlich auch einfach selber machen! Im Artikel Spülmittel selber machen erfährst du, wie einfach das geht.
  19. Eiswürfelform aus Edelstahl: Wenn du plastikfrei leben und trotzdem erfrischende Eiswürfel in deinen Getränken genießen möchtest, dann besorge dir diese Eiswürfelform* aus Edelstahl. Plastikfrei und ewig haltbar.


Plastikfrei leben im Alltag – Einkaufen ohne Plastik

Wenn du schon dein erstes Plastikfrei-Experiment hinter dir hast, wirst du sicherlich auch auf deine Grenzen gestoßen sein, als du das erste Mal plastikfrei einkaufen wolltest. Denn Plastik findest du im Supermarkt einfach überall. Selbst die Bio-Produkte sind meist in Plastik eingepackt. Merkst’e ja selbst. Viel Sinn macht das nicht. Wie du (fast) komplett plastikfrei einkaufen kannst, zeige ich dir mit den folgenden Tipps:

  1. Joghurt und Milch im Glas - Plastikfrei leben

    Milch aus der Glasflasche

    Milch & Joghurt im Glas anstatt im Plastik-Behälter: Wer weiß wie lange, aber noch gibt es Milch & Joghurt in vielen Supermärkten noch in Gläsern zu kaufen. Das ermöglicht uns, hier schon einmal plastikfrei einkaufen zu können. Die vielen Plastik-Becher der Joghurts verursachen eine unfassbar große Menge an Plastik-Müll. Versuche dich auf Glasbehälter zu beschränken, solange das in Supermärkten noch möglich ist. Alternativ kannst du für deine Milch natürlich auch nach einem Milch-Bauern in deiner Nähe Ausschau halten.

  2. Kaufe dein Gemüse ohne Verpackung und ohne Plastik: Ich finde, dass man einen deutlichen Unterschied zwischen in Plastik verpacktem Gemüse und plastikfreiem Gemüse schmeckt. Das allein ist für mich Grund genug, plastikfreies Gemüse zu kaufen. Wie bereits erwähnt ist in den gewöhnlichen Supermärkten sogar das Bio-Gemüse in Plastik abgepackt. Ich empfehle dir daher, direkt in einen Bio-Supermarkt zu gehen, da du dort erwarten kannst, dass du dein Gemüse plastikfrei bekommst. Schau dich doch ruhig auch mal auf dem Wochenmarkt rum, hier bekommst du dein Gemüse frisch und oft auch aus regionalem Anbau.
  3. Brot im mitgebrachten Beutel einkaufen: Ich möchte nicht auf mein Brot verzichten und kaufe es mir deshalb plastikfrei im Supermarkt, indem ich es frisch in einen Beutel packe, den ich zum Einkaufen mitnehme. Da kann ich dir das Projekt Naturtasche.de empfehlen. Praktisch und auch optisch cool. Nicht nur für Brot, sondern auch für Obst und Gemüse. Um Plastikmüll zu vermeiden, kannst du alternativ auch deine Brottüte vom letzten Einkauf wiederverwenden. Das gleiche gilt übrigens für Brötchen. Damit kein Plastikmüll entsteht, kaufe deine Brötchen einfach beim Bäcker und verzichte auf in Plastik verpackte Aufbackbrötchen. Alternativ kannst du deine Brötchen auch selbst machen.
  4. Plastikfrei - Leben ohne Plastik - Einkaufen

    Nutze einen Rucksack oder einen Korb zum Einkaufen

    Mit Korb oder Rucksack Einkaufen: Zugegeben, dass ein geflochtener Korb zum Einkaufen bei Männern nicht so lässig aussieht, ist der Einkaufskorb wohl eher etwas für Frauen. Aber ein großer Rucksack tut’s ja auch. Hauptsache, du hast etwas zu tragen, sodass du Plastikmüll vermeiden kannst. Du solltest entweder diesen klassisch-geflochtenen Korb* zum Einkaufen nutzen oder so wie ich, auf diesen großen Rucksack* umsteigen. Für den Einkauf ohne Plastik eignen sich aber echt fast alle Rucksäcke. So kannst du ganz einfach plastikfrei Einkaufen und transportieren.

  5. Mache einen Schlenker um Fertiggerichte: Auch wenn die Fertiggerichte noch so bequem ohne großen Aufwand zubereitet werden können, solltest du sie im Einkaufsladen umgehen, wenn du plastikfrei leben möchtest. Fertiggerichte sind so ziemlich das Schlimmste, aws man seinem Körper antun kann, denn sie beinhalten eine Menge Kunststoff und sind voller ungesunder künstlicher Zusatzstoffe. Was du stattdessen tun solltest? Einfach öfter selbst kochen! Probiere mal etwas aus, schnapp dir ein cooles Kochbuch und probiere neue Sachen aus.
  6. Salat selber machen statt Salat aus der Plastikbox: Ich persönlich finde sogar, dass der Salat aus Plastiktüten oder Plastikboxen deutlich schlechter schmeckt. Einerseits aufgrund des Kontakt mit dem Kunststoff, andererseits, weil er einfach nicht 100% frisch ist. Kaufe dir einfach einen ganzen Salatkopf im Supermarkt, den bekommst du in der Regel plastikfrei. Und dann machst du dir deinen frischen Salat einfach selber. Das dauert nicht lange und du kannst so komplett auf Plastik verzichten. Probiere es aus!
  7. Fleisch & Käse plastikfrei einkaufen: Zugegeben, das plastikfreie Einkaufen von Fleisch und Käse ist etwas komplizierter, aber genauso möglich. Nimm‘ einfach deine Edelstahl-Dosen oder Glasbehälter mit und lasse sie an der Fleisch- und Käsetheke befüllen. Das mag zunächst etwas ungewöhnlich sein, aber du hast wieder ein bisschen Plastikmüll gespart. Box mitnehmen und befüllen lassen. Fertig. ACHTUNG: Zwecks Hygieneverordnung darf die Bedienung dir Wurst und Käse eigentlich nicht ohne Verpackung geben. Solange dein mitgebrachter Behälter AUF der Theke bleibt und Wurst und Käse einfach hineingelegt werden, geht das aber klar. 🙂
  8. Nutze ein Obst- und Gemüsenetz: Loses Obst und Gemüse plastikfrei einzukaufen, kann manchmal schwierig sein. Beispielsweise von Kartoffeln, Champignons oder Tomaten möchte man in der Regel etwas mehr mitnehmen. Damit das an der Kasse nicht zu Überforderung führt, kannst du Champignons und Co. einfach in solche Obst- und Gemüsenetze* legen, bevor es  gewogen wird. So kannst du Stress an der Kasse und Plastikmüll vermeide.
  9. Eis aus der Waffel und nicht aus dem Becher: Es ist Sommer, knapp 30 Grad und du hast Lust auf ein Eis. Lass‘ den Becher mit Plastik-Beschichtung, ein Becher mit Plastik-Beschichtung sein und genieße dein Eis in der Waffel. Da du sie einfach mitessen kannst, entsteht kein Müll. Wenn du so sehr auf Eis aus dem Becher stehst, dann gibt es mittlerweile in vielen Eisläden auch einen Waffelbecher. So kannst du auch dein Eis ohne Plastik genießen. 🙂
  10. Kaufe plastikfrei auf dem Wochenmarkt ein: Wochenmärkte gibt es überall, doch wir neigen dazu, die bequeme Variante im Supermarkt nebenan zu bevorzugen. Ich kann jetzt nur für die Wochenmärkte in Berlin sprechen, aber sie sind vielfältig und bieten bei oft mehr als 100 Ständen eine riesige Auswahl regionaler Produkte. Die beste Möglichkeit um natürlich & plastikfrei einzukaufen. In Berlin kann ich dir den Wochenmarkt am Karl-August-Platz (Charlottenburg), am Maybachufer (Neukölln) oder am Hackeschen Markt (Berlin-Mitte) empfehlen. Nimm einfach deinen eigenen Jutebeutel mit. Plastikfrei einkaufen ist auf dem Wochenmarkt so easy, wie nirgendwo anders.
  11. Plastikfreie Mode kaufen: Viele Pullover, Hosen oder Shirt aus Nylon- oder Polyester sind natürlich auch nicht plastikfrei. Wenn diese Kleidung in der Waschmaschine ist, lösen sich diese Mikroplastik-Bestandteile und geraten ins Abwasser. Lebe noch etwas plastikfreier, indem du z.B. auf Leinen oder Hanf-Mode setzt. Durch das Material-Schild an Kleidung, lässt sich das wunderbar umsetzen. Ja, plastikfrei leben heißt auch, auf seine Kleidung zu achten. Im Artikel Nachhaltige Mode & Fair Trade Kleidung findest du alles dazu im Überblick.
  12. Spielzeug aus Holz plastikfrei einkaufen: Wenn du selbst ohne Plastik leben willst oder bereits ohne Plastik lebst, dann gebe auch deinem Kind kein Plastikspielzeug. Besonders Kinder nehmen Dinge gerne in den Mund, das Spielzeug sollte also nicht aus Plastik sein. Die Alternative zu herkömmlichem Plastik-Spielzeug ist ganz klar das Spielen mit organischen Holz-Spielsachen. Gutes plastikfreies Holz-Spielzeug bekommst du in der Plastikfrei-Kategorie Kinder & Babys.
  13. Kaufe Windeln plastikfrei: Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Plastik-Windeln wir bei unseren Beach CleanUp aufsammeln. Das ist nicht nur eklig, sondern auch komplett unnötig. Denn es gibt natürlich auch Windeln ohne Plastik. Diese Baumwoll-Windeln* sind zum Beispiel die beste Möglichkeit, auch mit deinem Baby weiterhin plastikfrei leben zu können.
  14. Leitungswasser statt Plastikflasche - Plastikfrei leben

    Leitungswasser anstatt Plastik-Flaschen

    Tausche Wasser aus Plastik-Flaschen gegen Leitungswasser: Unser Leitungswasser gehört zu den Reinsten der Welt. Bist du es nicht auch leid immer diese 6er-Träger Wasser nach Hause zu tragen? Ein Grund mehr, die Plastikflaschen stehen zu lassen und einfach Leitungswasser zu trinken. Schnapp dir doch einfach eine große Glasflasche und fülle sie an der Leitung auf. Du produzierst auf diese Weise überhaupt keinen Plastik-Müll und tust etwas für deine Umwelt, als auch für deine Gesundheit. Für die Flasche empfehle ich dir diese Edelstahl-Flasche* oder wieder ein cooles Schraubglas.

  15. Plastikfreie Weinflasche mit Naturkorken: Einen Wein plastikfrei zu kaufen, ist gar nicht so einfach. Die Flaschen haben häufig einen Plastik- oder Metallstopfen (mit Kunststofffutter), was man aber oft erst nach dem Öffnen sehen kann. Auf der Webseite CorkWatch kannst du vor dem Weinkauf sichergehen, ob der Wein einen Korken aus Naturkork hat oder nicht.
  16. Lass’ die Kaugummis weg: Wusstest du, dass klassisches Kaugummi aus Plastik besteht? Richtig gehört! Da Naturstoffe nicht ausreichend zur Verfügung stehen, wird die Kaumasse u.a. aus Kunststoff, sogenannten synthetischen Thermoplasten, hergestellt. Wenn du plastikfrei leben willst, lässt du das Kaugummi deshalb einfach im Regal liegen.



Plastikfrei leben & Dinge selber machen!

Heute kann man sich doch beinahe alles selbst beibringen, oder? Warum also nicht auch Dinge für den Haushalt plastikfrei selbst machen und weniger Plastikmüll hinterlassen! Diese Liste mit plastikfreie Dingen zum selber machen, baue ich nach und nach weiter aus. Kommentiere gerne, wenn du ähnliche oder ergänzende Erfahrungen gemacht hast 🙂

  1. Spülmittel selber machen: Spülmittel haben in unserer WG regelmäßig Plastikmüll verursacht und sind außerdem voller Chemie. Spülmittel kann man auch selbst und vor allem plastikfrei machen! Auch die Zutaten bekommst du ohne Plastik. Lerne hier, wie du dein Spülmittel selber machen kannst.
  2. Waschmittel selber machen: Um Mikroplastik im Meer zu vermeiden, solltest du so selten wie möglich mit der Waschmaschine waschen. Aber auch di Waschmittel-Verpackung hinterlässt regelmäßig Plastikmüll. Zum Glück gibt es Pfanzen, die schon Jahrhunderte zum Waschen von dienen, da sie natürlich schäumen. Lerne hier, wie du dein Waschmittel selber machen kannst.
  3. Zahnpasta selber machen: Die Verpackung ist in der Regel aus Plastik und selbst in der scheinbar gesunden Zahnpasta lauern häufig Mikroplastik und andere gesundheitsgefährdende Stoffe. Auch das können wir auf natürliche Weise umgehen, indem wir unsere plastikfreie Zahnpasta selber machen.
  4. Geschenke nachhaltig verpacken: An Geburtstagen, zu Weihnachten & Ostern, zu Hochzeiten oder auch einfach nur als kleine Aufmerksamkeit. Wir verschenken gerne. Dabei entsteht leider auch viel Plastikmüll. Lerne hier ein paar einfache Tricks kennen, wie du dein nächstes Geschenk nachhaltig verpacken kannst.
  5. Deo selber machen: Deospray, Deoroller und Deocremes machen im Normalfall eine Menge Plastikmüll. Ganz im Sinne des Zero Waste Lebensstils, kannst du aber auch dein natürliches, plastikfreies Deo selber machen.
  6. Mülltüten aus Zeitungspapier: Es ist super leicht, den Müllbeutel aus Plastik durch einen selbstgerechten Müllbeutel aus altem Zeitungspapier zu ersetzen. Hier lernst du in der DIY Anleitung, wie du dir Mülltüten aus Zeitungspapier falten kannst.
  7. Mundspülung selber machen: Da du in der Drogie aktuell noch keine plastikfreie Mundspülung bekommst, musst du selbst ran. Lerne im Artikel Mundspülung selber machen, wie du dir deine Mundspülung aus Natron, Birkenzucker und Kräutern selbst herstellst. Vollkommen natürlich!

 

Plastikfrei leben – Sonstige Tipps!

  1. Schmeiße keine Zigaretten-Stummel in die Umwelt: Wenn du plastikfrei leben willst, solltest du auch deine Zigarettenstummel nicht mehr in die Umwelt werfen. Denn Zigaretten bestehen zu einem Teil auch aus Plastik, nämlich VinylchloridDie Inhaltsstoffe einer Kippe verunreinigen schon 1 L Wasser so sehr, dass Fische nur ein paar Tage darin überleben können.
  2. Klebe einen Aufkleber mit „KEINE WERBUNG“ auf deinen Briefkasten: Wie oft wolltest du diesen Aufkleber vielleicht schon auf den Briefkasten kleben, aber hast es verschoben. Wenn er noch nicht drauf ist, dann klebe ihn jetzt drauf. So ersparst du dir eine Menge Prospekte, die in Plastikfolie eingewickelt sind.
  3. Esse kein Kaugummi mehr: Kaugummi’s bestehen zu einem Großteil aus Kunststoff. Ein Grund mehr dafür, dass die größten Hersteller ihre Rezepturen geheimhalten. Mit jedem weggeschmissenen Kaugummi kommt so also etwas Plastik in die Umwelt. Versuche als natürlichen Alternative, einfach auf Minze oder anderen leckeren Pflanzen zu kauen.
  4. Verzichte so weit es geht auf Kleidung mit Plastikfasern: Da wir es selbst nicht mitbekommen, sehen wir es als weniger schlimm an. Doch bei jeder Wäsche mit der Waschmaschine kommen durchschnittlich etwa 1900 Plastikfasern durch den Abfluss in die Gewässer und schlussendlich ins Meer. Versuche deshalb auf Kleidung aus Naturmaterial zurückzugreifen. Ein richtig guter Online-Shop ist Waschbär – Der Umweltversand.*
  5. Party ohne Plastik feiern: Du willst eine Party feiern und schon im Vorfeld den ganzen Plastikmüll durch Einwegbecher, Einwegbesteck, Einwegteller & Co. verhindern? Dann schau‘ dir den Artikel Party feiern ohne Plastik an.
  6. Plastikfrei Lebensmittel einfrieren: Vergiss‘ den klassischen Gefrierbeutel. Der ist am Ende nur Plastikmüll. Vom Papier über das Einmachglas gibt es auch beim Einfrieren viele Alternativen, die dein plastikfreies Leben deutlich einfacher machen. Lies dir dazu einfach den ausführlichen Beitrag Lebensmittel einfrieren ohne Plastik durch.
  7. Plastikfrei im Flugzeug:  Zugegeben, im Flugzeug plastikfrei zu bleiben scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Doch auch im Flugzeug kannst du den Zero Waste Lebensstil leben. Beispielsweise mit deiner mitgebrachten, aufgefüllten Trinkflasche und eigenem Essen in der Brotdose. Lies dir am Besten einfach meinen Artikel Plastikfrei Fliegen durch.
  8. Grillen ohne Plastik: Beim Grillen entsteht in der Regel sehr viel Plastikmüll der den direkt in der Umwelt landet. Um das zu verhindern habe ich dir meine besten Tipps für das plastikfreie Grillen zusammengefasst. Probiere es aus!

Plastikfreie Welt: Was du grundsätzlich tun kannst

  1. WIEDERVERWENDEN: Nutze Plastik-Artikel so lange wie möglich und schmeiße nicht direkt alles weg, was aus Plastik ist, sondern ersetze es, wenn es an der Zeit ist. Wenn deine Holzzahnbürste nach 3 Monaten ersetzt wird, dann gebe dem Bambusholz der Zahnbürste ein zweites Leben als Pflanzenhalterung im Blumenkübel. Beim Zero Waste Leben ohne Plastik sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und das Wiederverewenden ist ein wichtiger Teil davon.
  2. SELBER MACHEN: Im Abschnitt „Dinge selber machen“ habe ich dir ja schon einige Ideen zur Inspiration mit auf den Weg gegeben. Heutzutage kann man sich eigentlich alles selbst beibringen und natürlich auch plastikfreie Dinge, wie Spülmittel, Zahnpasta und Co. selber machen. Schaue einfach hier im Do It Yourself Blog vorbei!
  3. HINTERFRAGEN: Plastikfrei leben heißt auch, Notwendigkeiten zu hinterfragen. Mache dir bei zukünftigen Käufen immer bewusst, ob du Artikel wirklich unbedingt brauchst. Viele Dinge kannst du auch selbst machen und so auf die Plastikverpackungen verzichten. Häufig lassen wir uns einfach zu Käufen on Dingen beeinflussen, die wir gar nicht unbedingt bräuchten. Frage dich: Kann ich selbst dafür sorgen, dass der Artikel plastikfrei wird? (Frage einfach bei Hersteller oder Anbieter nach, warum der Artikel in Plastik verpackt wird oder aus Plastik besteht)
  4. VORLEBEN: Ob Anbieter, YouTuber, Blogger oder Plastikfrei-Konsument: Wir alle haben ein gemeinsames Ziel. Den jährlich anfallenden Plastikmüll zu reduzieren und so unsere Umwelt und uns selbst zu retten. Deshalb ist es wichtig, dass du deinen plastikfreien Lebensstil auch an andere weitergibst. Keiner erwartet dabei, dass nun alle plastikfrei leben werden. Es ist aber wichtig, dass sich zumindest alle mit dem Plastik-Problem auseinandersetzen und verstehen, welche Gefahr das Plastik für unsere Umwelt und auch uns selbst bedeutet. Allein schon deshalb, solltest du ein gutes Vorbild sein und erzählen, aus welchen Gründen du plastikfrei lebst.
  5. MITHELFEN: Den Strand von Plastikmüll zu befreien kostet jährlich mehrere Millionen Euro. Der Naturschutzbund (NABU) organisiert regelmäßig Hilfsaktionen, bei denen jeder unterstützen kann. Hier kannst du dem NABU direkt helfen. Viele Projekte wie zum Beispiel das StartUp „The Ocean CleanUp“ von Boyan Slat setzen sich für die Entsorgung von Plastikmüll aus dem Meer ein. So gibt es viele weitere Projekte, die man entweder finanziell oder persönlich unterstützen kann.
  6. AKTIONEN ORGANISIEREN: Du kannst auch ganz einfach dein eigenes CleanUp-Event organisieren. Lies dir dazu  meinen Artikel So organisierst du dein eigenes Beach CleanUp durch. Solche Events schweißen zusammen. Trage deinen eigenen Teil dazu bei, dass die Welt ein bisschen sauberer und plastikfreier wird und teile deine Aktionen in der weltweiten Facebook Gruppe CareElite CleanUps mit der ganzen Welt.
  7. REPARIEREN: Schmeiß nicht alles gleich Weg, denn das ist nicht im Sinne des Zero Waste Lebensstils. Wenn dein Fahrrad einen Platten und noch ein paar andere Problemzonen hat, dann repariere es! Genauso gilt das für viele andere Dinge. Im Internet findest du für alles eine Anleitung!
  8. RECYCELN & UPCYCELN: Recycling sollte nie die erste Lösung sein, denn der Prozess benötigt eine Menge Energie und verbraucht sehr viel Wasser. Überlege, ob du Dinge nicht vielleicht zu einer anderen coolen Sache upcyceln kannst. Beispielsweise aus alten Büchern übereinander gestapelt einen Zero Waste Hocker bauen. Nur eine Idee. Alles ist möglich. 😉
  9. DINGE AUSLEIHEN: Wer plastikfrei leben möchte, dem ist auch dringend geraten, nicht alles Mögliche zu kaufen. Versuche stattdessen, auch mal Dinge auszuleihen und OnDemand zu verwenden, bevor es eine Woche später in der Ecke liegt. Bei Leihdirwas.de kannst du dir z.B. Dinge wie Longboards, Bohrmaschinen und Co. nach Bedarf ausleihen. Mit gemeinschaftlichem Konsum Plastikmüll vermeiden!
  10. MINIMALISIEREN: Hast du schon einmal etwas vom Minimalismus gehört? Er besagt, dass du nur die Dinge besitzt, die du auch wirklich brauchst. Das macht dich glücklicher und spart eine Menge Geld. Hier lernst du mehr über das minimalistische Leben.
  11. ABLEHNEN: Sag‘ auch einmal nein, um weniger Müll zu machen. Zum plastikfreien Leben gehört auch dazu, Dinge wie Flyer oder billige Kugelschreiber abzulehnen. Das sind nur zwei von vielen Beispielen, bei denen durch einfaches Nein Sagen Plastikmüll vermeiden kannst.
  12. MÜLL TRENNEN: Wenn sich Müll gar nicht vermeiden lässt, solltest du ihn wenigstens richtig trennen. Im Beitrag Müll richtig trennen lernst du, was in welche Tonne und was in den Sondermüll gehört.

Plastikfrei – Leben ohne Plastik: Geht das also?

Na klar geht das! Aber wie du merkst, ist es gar nicht so leicht im Plastik-Zeitalter plastikfrei zu leben. Unsere Gesellschaft hat sich an die Vorteile des Plastik-Konsums (siehe absurde Plastikverpackungen für Lebensmittel) gewöhnt, vergisst dabei leider zu oft die Nachteile und Risiken des Plastiks. Hinzu kommt die Ignoranz derer, die aktuell sehr gut an dem Plastik verdienen. Doch wenn du es bis zu diesem Artikel geschafft hast, gehörst du ja zu denjenigen, denen die Gefahr des Plastiks bewusst ist. Zero Waste ist ein smarter Lifestyle. Setze doch einfach einmal die hier genannten Tipps für den Alltag ohne Plastik um und gebe mir dein Feedback. Ist es dir leichtgefallen? Was ging vielleicht gar nicht? Ich hoffe, dass wir die Bewegung zum plastikfreien Konsum weiter gemeinsam vorantreiben können. Erzähle einfach anderen von deinem plastikfreieren oder deinem plastikfreien Leben. Denn gemeinsam können wir etwas bewegen!

Bleib‘ sauber,

Christoph von CareElite - Plastikfrei leben

 

 

PS.: Du kannst dir hier mein neues E-Book Schaff‘ den Müll weg kostenlos herunterladen oder hier den Online Kurs 30 Days to Zero Waste absolvieren, der dich in 30 Tagen Schritt für Schritt zu deutlich weniger Müll führt.

PPS.: Ich habe diesen Plastikfrei-Shop aufgebaut, der dir dabei helfen wird, auch online plastikfreier Einkaufen zu können.

Plastikfrei leben - Leben ohne Plastik im Zero Waste Lifestyle

 


Weiterführende Links in diesem Beitrag im Überblick:

Körperpflege / Kosmetik ohne Plastik:

Aleppo Naturseife ohne Plastik

Rasierhobel aus Metall von Mühle

Mühle Nassrasierer Set mit Rasierpinsel

Plastikfreier Nassrasierer von Mühle

Rasiermesser mit Holzschatulle

Menstruationstasse „Moskito“ ganz ohne Plastik

Wiederverwendbare Wattepads ohne Plastik

Natürliches plastikfreies Kokosöl im Einmachglas

Plastikfreies Deo in fester Form

Plastikfreie Slipeinlage aus Baumwolle

Unsere Holzzahnbürste mit Naturborsten von CareElite

Zahnseide ohne Plastik

Haarwaschseife von Savion

Reiseseife für Körper und Haare

Bambus-Haarbürste mit Wildschweinborsten

Plastikfreie Wattestäbchen aus Papier

Zum Artikel über (Mikro-)Plastik in der Nahrungskette

Mobilität und Aufbewahrung ohne Plastik:

Einfaches plastikfreies Schraubglas zur Aufbewahrung

Cooles Glas mit Korkverschluss

Edelstahl Brotdosen Set als günstige plastikfreie Alternative

3 Edelstahlbrotdosen von ECOlunchbox

Brotdeckel aus Bambusholz und Metall

Thermobecher ohne Plastik aus Edelstahl

Bienenwachs-Tücher anstatt Alufolie

Wiederverwendbarer Jute-Beutel zum Einkaufen

Original Unverpackt – Plastikfreies lokales Geschäft in Berlin

Plastikfreie Müllbeutel aus Maisstärke

Die Küche ohne Plastik:

Küchenhelfer aus Bambus-Holz

Schneebesen ohne Plastik aus Edelstahl

Umweltfreundliche Küchenrolle ohne Plastik aus Bambusfasern

Kaffeebohnen plastikfrei verpackt

Kaffeebereiter oder Plastik

Backpapier ohne Plastik

Geschirrständer aus Bambus-Holz

Plastikfreie Strohhalme aus Edelstahl

Papierstrohhalme ohne Plastik

Spülbürsten ohne Plastik

Plastikfreie Geschirrtücher aus Leinen

Einkaufen ohne Plastik:

Naturtasche für plastikfreies Einkaufen

Plastikfrei Einkaufen mit einem geflochtenen Einkaufskorb

Großer Rucksack zum Einkaufen

Plastikfreies Spielzeug kaufen im Plastikfrei-Shop

Grundsätzliche Tipps zum Leben ohne Plastik:

Den Naturschutzbund unterstützen

Jetzt teilen!

Ich bin Christoph und unterstütze und organisiere Plastikmüll CleanUps auf der ganzen Welt, um den Plastikmüll aus der Natur zu entfernen. Auf CareElite.de gebe ich dir Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes Leben ohne Müll, mit fantastischen Natur- und Wildlife-Erlebnissen. Mit jedem Einkauf, jedem Like und regelmäßigen Besuchen auf dem CareElite Blog unterstützt du mich unglaublich in meiner Arbeit für den Erhalt unserer Natur! Danke, dass du da bist! :)

Comments 77

  1. Hallo Christoph, 🙂

    hier noch ein guter Tipp für Zahnputz-Salz aus dem Glas.
    Mondversand hat solche Mittel im Angebot. Johanna Paungger-Poppe ist die Begründerin vom Mondversand, und ich kenne sie seit vielen Jahren durch ihre Bücher. – Alles (Bücher und Shop) sehr zu empfehlen.

    Auf Grund Deiner Website habe ich schon etliche Artikel-Empfehlungen gekauft. – Letztlich schrieb ich Dir eine Mail wegen smile.amazon Du erinnerst Dich? Hattest mir schon geantwortet. 🙂
    Deine grünen Küchenhelfer sind gerade gekommen und sollen im Wohnwagen Küchendienst haben …

    Alles Gute für Dich und weiterhin viel Erfolg.

    1. Post
      Author

      Hi Gundula! Na klar, ich spreche gerade mit Amazon damit wir hier alle mit jedem Einkauf auch einen Teil an gemeinnützige Projekte spenden! Mondversand kannte ich noch nicht, habe ich jetzt aber auch auf dem Schirm.

      Danke für deine Worte, ich wünsche dir auch alles Gute und freue mich, wieder von dir zu hören!

      Viele Grüße, Christoph

  2. Hallo Christoph,

    hier ein weiterer Tip zum Thema Zähneputzen.
    Nachdem ich Verschiedenes zum Zähneputzen ausprobiert habe, finde ich das hier am praktischsten und effektivsten:
    – Zahnbürste naß machen
    – Natron auf die Borsten streuen
    – 2 Tropfen Eukaliptusöl dazugeben
    fertig.

    Um hartnäckige Verfärbungen bzw. Beläge zu entfernen putze ich mir ein- bis zweimal pro Woche die Zähne mit Heilerde und anschließend wie oben beschrieben.

    Grüße und weiterhin viel Erfolg, Heiner

    1. Post
      Author

      Hallo Heiner! Supergut 🙂 Vielen Dank für deinen Tipp, das probiere ich auch gerne aus! Natron ist ein echtes Wundermittel und hilft enorm dabei, auf Plastik zu verzichten. Beste Grüße, Christoph

  3. Wieso habe ich deine Webseite erst heute entdeckt? Tolle Aufklärungsarbeit und super Tipps. Ich wünschte, das würde jeder lesen und verinnerlichen.

    Auf meinem neuen Blog Hannicoco stelle ich meinen Weg in ein nachhaltigeres Leben dar, würde mich freuen, wenn ich damit jemanden auch so toll bereichern könnte. 🙂

    Liebe Grüße
    Johanna

    1. Post
      Author

      Hi Johanna! Cool, vielen Dank für die Lorbeeren! Das wünsche ich mir auch, aber ich merke, dass sich immer mehr Menschen damit beschäftigen!

      Ich schaue gleich mal auf deinem Blog vorbei 😉

      Viele Grüße,
      Christoph

  4. In deine mitgebrachte Dose dürfen die Mitarbeiter an der Frischtheke leider nichts tun – sie können dir die Sachen nur auf Papier abwiegen und rüberreichen. Die Dose darf aus Hygienegründen nicht auf die andere Seite der Theke.

    1. Post
      Author

      Hi Wolf! Wo hast du es ausprobiert? 🙂 Bei mir klappt es, man muss nur hartnäckig sein, denn solange deine Box oben auf der Theke steht und nicht dahinter, dürfen Sie dir Wurst & Käse auch ohne Verpackung geben. Es kann sein, dass es bei manchen Läden auch dann nicht klappt. Aber irgendwo geht’s immer 🙂 LG Christoph

  5. Erst einmal ein dickes Lob und ein großes DANKE für Dein Engagement.

    Ich versuche seit ca. 2 Jahren, Plastikmüll zu vermeiden und bin auf handgemachte Seife (Haare und Körper) und Artikel aus Holz und Metall umgestiegen.

    Allerdings nutze ich auch weiterhin die Plastikbehälter, die ich vor dieser Zeit angeschafft habe und das werde ich auch so lange tun, bis sie kaputt gehen – erst dann werde ich ökologisch nachkaufen.

    Es wäre in meinen Augen wider Deinem Konzept, alle Haushaltswaren aus Plastik wegzuwerfen, um sich umweltfreundliche Artikel anzuschaffen. Leider lesen sich Deine Empfehlungen so, als ob man dies so tun sollte.

    Trotzdem weiter so und viel Kraft und Energie für Dein Tun!!!

    1. Post
      Author

      Hi Aline,

      danke für deinen netten Kommentar und das Feedback zum Projekt! 🙂 Da hast du völlig recht, denn Plastik ist ja grundsätzlich nicht schlecht, es wird erst gefährlich, wenn es in die Umwelt gelangt. Ich werde das im Beitrag anpassen.

      Viele Grüße
      Christoph

    1. Post
      Author

      Hi Ariane! Gerne, kannst du meinen Blog in der Zeitung erwähnen. Sende mir gerne einen Link/ein Bild zu.

      Vielen Dank für deine Unterstützung! LG Christoph

  6. Hallo Christoph,
    es gibt doch klassische Rasiermesser! Schliesslich wurde sich auch schon rasiert, bevor Plastik und Wegwerfartikel erfunden wurden.
    Ich rasiere nur noch trocken mit einem Haarschneider, der ist zwar aus Plastik und verbraucht Strom, macht aber erstmal keinen Müll, und wenn er mal nicht mehr funktioniert, bring ich ihn zur Problemmüllsammlung (wann wo sowas ist, findet man im Abfallkalender seiner Stadt).

    Übrigens kann man mitm Müll sammeln auch anfangen, wenn man nicht grade zufällig in Strandnähe wohnt oder da Urlaub macht – der Müll wird ja auch vom Land zum Meer geweht.
    Ich wohne am Rand von Köln und es ist unglaublich, was hier in den Gebüschen am Rand der Strasse alles hängt.
    Als ich nach einem kleineren Karnevalsumzug (bei dem grossen in der Kölner Innenstadt kommt man ohne Maschinen nicht hinterher) meine Nachbarschaft aufgeräumt habe, wurde ich übrigens nur speptisch angeguckt, kein Schwein hat mir geholfen. Aber ich war froh, dass ich mir hinterher nicht wochenlang die verdreckte Strasse angucken musste, denn so lange hat es im Jahr davor gedauert, bis die Strassenreinigung die Reste mal weggemacht hat. Und bis dahin ist die Hälfte dann schon sonst wohin geflogen.
    Meiner Meinung nach würde es gar kein Müllproblem geben, wenn jeder vor seiner eigenen Haustür kehren würde. Und das fängt bei uns an, nicht nur in tropischen Ländern!

    Ich finde dein Engagement sehr gut, aber das wollte ich noch hinzufügen!

    mit freundlichen Grüssen
    Jonas-Nikola

    1. Post
      Author

      Moin Jonas! Danke für deine Nachricht! Danke auch für den Hinweis, Rasiermesser sind noch besser. Ich werde das ergänzen 🙂

      Ganz genau, jeder muss da bei sich selbst ansetzen. Wer einmal mit der Mülltüte durch den Wald geht, hat sie sicherlich nach einer halben Stunde gefüllt. 32 Millionen Tonnen Plastikmüll kommen jedes Jahr in die Umwelt und etwa 8 Millionen Tonnen gehen direkt ins Meer. Ich bin nicht nur zum Sammeln an den Stränden, sondern mache da auch Aufklärungsarbeit 🙂 Denn in Indonesien oder auf Sri Lanka funktionieren die Recyclingsysteme noch nicht, während das bei uns schon der Fall ist. Da aus Südostasiatischen Ländern etwa 80% des Plastikmülls im Meer kommen, fange ich dort an.

      Super Aktion! Ja, es interessiert einfach nur wenige. Aber mach‘ weiter, denn du hast verstanden, worum es geht.

      Danke für dein Feedback!

      Bleib‘ sauber,
      Christoph

  7. Hallo Christoph,

    vielen Dank für die vielen Tipps.
    Bei dem Thema Plastikfrei Rasieren könnte man noch einen klassischen Rasierhobel nennen. Der Vorteil gegenüber einem Rasiermesser ist hier, dass ein solcher Hobel weniger Geschick und Erfahrung als ein Rasiermesser verlangt und daher eine unblutigere Angelegenheit darstellt.

    Viele Grüße
    Henning

    1. Post
      Author

      Hallo Henning! Danke für deine Nachricht und den Tipp! Den Rasierhobel nehme ich gleich mit auf! Außerdem ergänze ich noch das Kapitel „Dinge selber machen ohne Plastikmüll“ 🙂

      Beste Grüße,
      Christoph

  8. Pingback: Die KW 35/2017 im Link-Rückblick | artodeto's blog about coding, politics and the world

    1. Post
      Author
  9. Danke für Deine Tipps! Ich trinke zu Hause meist Leitungswasser. Auf Langzeitreisen in Asien stehe ich da allerdings schnell vor einem Problem. Ich würde den Plastikflaschen-Verbrauch gerne reduzieren. Hast Du einen nützlichen Tipp?

    1. Post
      Author

      Hi Andreas, danke für dein Feedback. Sehr gut! Ja, da habe ich einen guten Tipp für dich. In vielen Ländern (z.B. Indonesien) nehmen Restaurants und Cafés an dem Programm Refill teil. Mit der App „Refill Bali“ kannst du zum Beispiel auf Bali in vielen Orten kostenlos deine (mitgebrachte) Flasche wieder mit Wasser auffüllen lassen. Das ist eine tolle Sache!

      Beste Grüße
      Christoph

    1. Post
      Author
  10. Hallo Christoph,
    seit ein paar Wochen versuche ich Plastik aus meinem Haushalt zu verbannen, da gibt mir dein Blog eine Menge Anregung. Danke. Besonderen Wert lege ich darauf, keinerlei Lebensmittel mit Plastik in Berührung kommen zu lassen. Mein größstes Problem stellt die Gemüseschublade im Kühlschrank dar. Leider habe ich bisher keinen Ersatz aus Glas oder Edelstahl finden können. Hast Du eine Idee? Wenn ich jedes Gemüse in eine eigene Schüssel (mit selbstgemachtem Wachstuch abgedeckt) gebe bekomme ich ein echtes Platzproblem.

    Lieben Gruß,
    Renate

    1. Post
      Author

      Hi Renate! Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr! 🙂

      Puh, das ist nicht einfach. Kannst du das Gemüsefach nicht „auslegen“ mit einem Stofftuch? Oder ist es grundsätzlich zu klein?

      Alternativ: Versuche ein bisschen mehr nach Bedarf einzukaufen und lieber einmal mehr Einkaufen zu gehen. So verhinderst du Lebensmittelverschwendung und musst auch keinen größeren Kühlschrank anschaffen.

      Gern kannst du deine Frage auch noch einmal in unsere Zero Waste Facebook Community stellen.

      Tolle Einstellung, mach‘ weiter so!

      Viele Grüße
      Christoph

  11. Hallo zusammen,
    vielen lieben Dank für diesen spannenden und informativen Beitrag zum Thema Kunststoff. Aus meiner Sicht werfen viele Leute kaputte Sachen viel zu schnell weg häufig kann man die Sachen auch noch reparieren. Letztens habe ich einen kaputten Wäschekorb zu einem Fachmann für Kunststoff Reparatur gebracht und der Wäschekorb ist wieder wie neu.

    1. Post
      Author
  12. Vielen lieben Dank für diesen wirklich tollen Artikel!
    Mein Mann und ich geben uns seit einiger Zeit große Mühe unnötigen Müll zu vermeiden und haben dabei auch recht großen Erfolg. Die Kosmetik- und Putzmittelherstellung, sowie das upcycling von Kleidung und anderen Gegenständen haben sich dadurch zu einem regelrechten Hobby entwickelt und es bereitet mir richtig Freude dabei kreativ zu experimentieren.
    Ich finde es sehr bewundernswert, wie Menschen wie du sich für zero waste engagieren und als tolles Vorbild voranschreiten. Vielen Dank dafür!
    Allerdings habe ich einen kleinen Kritikpunkt, der mir in vielen Artikeln (wie auch in deinem) immer wieder über dieses Thema auffällt. Es wird sehr häufig darüber geschrieben, dass man das Plastik verbannen, ersetzen, austauschen soll… Ich bin allerdings der Meinung, dass man die Dinge, die im Haushalt bereits vorhanden sind weiter nutzen sollte und nur im Falle einer notwendigen Neuanschaffung auf das Plastik verzichten sollte, denn sonst produzieren wir ja wieder unnötig Müll. Die Tupperdosen, die bei uns vorhanden sind, stammen größtenteils noch aus dem Nachlass unserer Großeltern und haben damit bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel, was keinerlei Einfluss auf deren Funktion hat. Es wäre doch sehr schade, wenn diese zuverlässigen und bereits vorhandenen Gebrauchsgegenstände Opfer der Entsorgung werden würden, obwohl sie vollkommen einsatzfähig sind. Ich finde dies ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, um weiteren Müll zu verhindern.
    Lieber Gruß Julia

    1. Post
      Author

      Hi Julia! Danke für dein tolles Feedback und ein schönes Jahr für euch! 🙂

      Stimme dir 100% zu. Die Textpassagen stammen noch aus meiner Anfangszeit und ich kam noch nicht dazu, sie anzupassen. Natürlich sollte man die funktionierenden Dinge aus Plastik nicht wegschmeißen. Danke für deinen Hinweis, ich gehe das direkt durch 🙂

      Beste Grüße
      Christoph

  13. Hallo Christoph,
    Ich bin auch erst heute über den xing-Beitrag auf die Seite gekommen. Besser spät als nie…
    Seit ich vor Jahren den Film „The Clean Bin Project“ gesehen habe, optimiere ich mein Leben in Richtung abfallfrei und damit plastikarm. Geht nicht immer (einfach), hab manchmal nur Verkäufer*innen und Umstehende z.B. an der Eisdiele zum Nachdenken bewegt.
    Einige Kommentator*innen monierten über das Ersetzen von vorhandenen Plastikutensilien aus der Küche. Wer nicht warten will, bis die unbrauchbar geworden sind, kann die Dinge bei Flohmärkten, über verkaufe-tausche-verschenke Seiten der sozialien Medien oder free-your-stuff an begeisterte Weiternutzer*innen loswerden. Die Leute sind zwar (noch) nicht bekehrt, dafür kaufen sie (erstmal) keine neu produzierten Plastikdinge.
    Liebe Grüße Britta

    1. Post
      Author

      Hi Britta! Danke für dein nettes Feedback! Ich bin genau deiner Meinung, habe aber dennoch die Textpassagen angepasst. Wem das geschmolzene Plastik bei Küchenhelfern ebenfalls nicht gefällt, der kann es wie du schon sagst, auf dem Flohmarkt verkaufen.

      Ich wünsche dir ein schönes neues Jahr,
      Gruß Christoph

  14. Gute Liste, ich hätte da noch ein paar Ideen:
    – Hanfschnur, für den Garten (zum hochbinden)
    – einen komplett plastikfreien Wasserkocher hab ich noch nicht gefunden, aber der von Ottoni ist wenigstens innen plastikfrei (Weichmacher!), einfach mal auf Amazon die Bewertungen lesen.
    – Toaster: leider auch nicht komplett aber weitgehend plastikfrei sind die Toaster von Dualit, und sie haben Schrauben so das man sie wenigstens reparieren kann

    Allgemein: ich denke Plastikmüll im Meer und in der Umwelt werden wir nur auf eine Weise los: wir müssen daraus irgendwie eine Ressource machen, damit wird es wertvoll und wird nicht mehr weggeworfen sondern gesammelt. Ich stelle mir da irgendeine Erfindung vor, so ein kleiner Brennofen für den Hausgebrauch der Plastik Schadstoffrei verbrennt, oder eine Maschine die daraus Bauklötze aus gepresstem Plastik macht mit denen man einfache Häuser bauen kann. Irgend sowas. In vielen Ländern könnte das gut funktionieren. Wer kennt einen reichen Menschen der einen Erfindungswettbewerb sponsert?

    Die Möglichkeit Hersteller anzuschreiben finde ich auch gut, viele Dinge könnten anders verpackt sein oder in größeren Gebinden verkauft werden.
    Da kann man selber auch schauen und sich mit Nachbarn zusammentun und dann Großverbrauchermengen und/oder Produkte für Gewerbliche Verbraucher einkaufen (das ist auch deutlich billiger als die Single-Haushaltsmengen). Gibts von Sonett z.B. im 10 Kg Pack.

    Danke für die Webseite und bitte immer weitermachen.

    1. Post
      Author

      Moin Michael! Danke für deine vielen Ideen! Ich ergänze alles nach und nach.

      Wir reduzieren auf diese Weise den entstehenden Müll. Jetzt wo China unseren Müll nicht mehr annimmt, wird hoffentlich auch die Politik diese Werte unterstützen.

      Ich arbeite mit einem Balinesen zusammen, der ein Recycling-System entwickelt hat. Er bezahlt Menschen dafür, dass Sie den Müll zu ihm bringen. Das ist bereits so ein Ansatz, den ich klasse finde. Denn so liegt für die Menschen kein Müll mehr auf dem Boden, sondern bares Geld.

      Ich halte dich auf dem Laufenden.

      Beste Grüße
      Christoph

  15. Hallo Christoph .
    Ich finde deinen Block sehr anregend . Werde einige Beispiele übernehmen .
    Ich würde mich freuen , wenn du indirekt nicht so viel Werbung für Amazon machen würdest. Es gibt bestimmt noch andere alternative Anbieter.
    Allen viele Spass beim „ Plastikfreien Leben“.

    1. Post
      Author

      Hi Edi, danke für deinen lieben Kommentar! Na klar, baue selbstverständlich auch andere Anbieter ein. Weiterhin viel Spaß und beste Grüße,

      Christoph

  16. Hallo Christoph!
    Wow, toller Artikel, so ausführlich!
    Wir versuchen uns trotz Baby an einem Zero Waste Leben und es gibt noch eine Alternative zu Baumwollwindeln: Gar keine Windeln. Funktioniert hervorragend! Einfach mal windelfrei googeln, falls du dich jetzt wunderst. In der Babywelt gibt es so viel dämliches Zeug: Babylöffel aus Plastik zum Beispiel. Das ist im Prinzip n Teelöffel. Und die Leute KAUFEN das dann!
    LG Anne

    1. Post
      Author

      Hallo Anne!

      Das ist großartig! Könntest du einen Artikel zum Thema Windelfrei beisteuern? Ist ein echter Mehrwert für alle (werdenden) Eltern.

      Beste Grüße,
      Christoph

  17. Hallo Christoph,
    Hast du dir schon mal Brotdosen aus Bambusfasern und Maisstärke angeschaut?
    Die aus Metall sind für die Kinder oft unpraktisch.
    Dein Ideen und kauf Anregungen sind super 👍

    1. Post
      Author

      Hi Anja! Na klar, nehme ich auch gern als plastikfreie Alternativen mit auf. Warum findest du die Edelstahldosen ungeeignet?

      Viele Grüße,
      Christoph

  18. Die Metalldosen bekommen schnell dellen und mit Pech schließen sie dann nicht mehr gut. Und meistens ( oder immer ? ) ist der Deckel nicht mit der Dose verbunden, auf dem Pausenhof echt blöd mit zwei Teilen, die Kids sitzten meistens ja nicht am Tisch um zu essen.
    Ich frag mich bei diesen Bambusdosen wie es mit Schadstoffen aussieht die sich eventuell lösen können wie beim Plastik. Es gibt ja auch Kaffebecher to go was passiert wenn da etwas heißes rein kommt, in bezug auf Schadstoffe ?

    1. Post
      Author

      Hi Anja! So habe ich das noch gar nicht gesehen, gutes Argument!

      Ja, gesund ist das mit Sicherheit nicht.

      Viele Grüße, Christoph

  19. Hallo Christoph,

    vielen Dank für deinen Einsatz!!

    Ein paar Ergänzungen hätte ich:

    Der Hinweis auf Müllsäcke aus Maisstärke ist leider nicht immer praxisnah: soll der darin gesammelte Biomüll von der Stadt aufbereitet werden, behindern diese Säcke diese Aufbereitung. Sie zersetzen sich nicht in dem Zeitraum und unter den Temperaturbedingungen, sondern verursachen Mehrkosten, da man sie wieder rausfischen muss bzw. blockieren sie die Maschinen. Am besten den Biomüll in einem Gefäß sammeln und dieses in Abständen reinigen.

    Restmüll: sind die eigenen Plastiktüten aufgebraucht, kann man zB bei second hand Läden anfragen, ob sie welche über haben. Dort gehen meist so viele Spenden ein, dass Plastiktüten entsorgt werden müssen, insbesondere bei Kleiderspenden.

    Alufolie ersetzen: meine Oma nahm einfach Teller zum Abdecken! Wir brauchen gar nichts zusätzlich!

    Salatschleuder ersetzen: einfach ein Küchentuch benutzen, es ist danach auch noch feucht genug, um nicht verwendeten Salat im Kühlschrank frischzuhalten. Diese Art des Frischhaltens trifft für viele Gemüse zu und ist sehr einfach umzusetzen. Keiner braucht die Biofreshsonstwas-Fächer im Kühlschrank, wenn er alte Methoden kennt.

    Deine Karte mit Unverpackt-Einkaufsmöglichkeiten bräuchte ein Update 🙂 in den letzten zwei Jahren sind viele Läden dazugekommen und weitere stehen in den Startlöchern. Wenn du Infos brauchst schreib mich an.

    Viele Grüße!

    P.S.
    Falls du mal einen Bücherlink einbauen willst, nutze doch buch7.de

    1. Post
      Author

      Hi Tanja! Danke für deine tollen Hinweise zum plastikfreien Leben! Ich arbeite sie nach und nach in den Artikel ein 🙂

      Viele Grüße,
      Christoph

  20. Hallo Christoph,
    deine Tips und Anregungen sind toll, was mich allerdings stört, dass deine Produkt-Links alle zu Amazon gehen. Wir wissen doch inzwischen alle, dass Amazon alles andere als umweltfreudlich ist, schon alleine durch die vielen einzeln verschickten Pakete. Klar, die Verlinkung zu Amazon macht Sinn, weil dort ja wirklich fast alles zu bekommen ist, aber wichtig ist doch immer der Hinweis, erstmal lokal zu schauen. Es gibt inzwischen Reformhäuser, Bio-Company, Naturkaufhäuser und co in ganz Deutschland. Und wenn dort nicht das Gewünschte zu haben ist, lohnt sich auch ein Blick bei Versandhändlern wie Waschbär und co…..
    Beste Grüße,
    Nina

    1. Post
      Author

      Hi Nina, sorry für meine späte Rückmeldung zu deinem lieben Kommentar.

      Ich kann deinen Einwand voll verstehen, muss mich kostentechnisch durch die Produktvermittlungen aber natürlich auch über Wasser halten. Ich baue nach und nach auch andere Shops mit in den Blog ein und werde nicht ausschließlich Amazon-Produkte empfehlen.

      Um das kurz aus Blogger-Sicht zu erklären: Amazon hat ein großartig-funktionierendes Partnerprogramm, während die Masse an schönen Umwelt-Shops da leider total hinterher hängt. Ich weiße Partner unserer Seite aber auch immer wieder darauf hin und versuche das zu beschleunigen. Da ich aktuell noch auf die Einnahmen aus Produktempfehlungen angewiesen bin, findest du aber aktuell auch immer wieder Amazon-Artikel im Blog.

      Ich nutze die Einnahmen um alle Texte zur Aufklärung gegen den Plastikmüll und auch die vielen CleanUp Aktionen an den Stränden zu finanzieren.

      Ich gebe auch alles, um in diesem Jahr noch einen eigenen Online Shop herauszubringen, wo die CareElite Produkte dann direkt von mir verschickt werden.

      Ich hoffe, dass ich dein Anliegen zumindest ein bisschen klären konnte und bin dir für deinen Kommentar sehr dankbar.

      Dir noch eine schöne Woche und viele Grüße
      Christoph

  21. Tolle Übersicht! Danke dir! Ich kenne auch einen schönen nachhaltigen Onlineshop namens Bewusst & Schön. Da gibt’s süße Zuziehbeutel, selbstgemachte Deko & coole zusammengestellte ZeroWaste Einsteigerpakete. Kann ich nur empfehlen. Die Pakete sind alte schon verwendete Kartons mit alter Zeitung ausgepolstert. Find ich super!
    Viele Grüße,
    Nadja

  22. Ein toller Beitrag. Ich werde ihn definitiv weiterempfehlen.

    Es ist einfach bedauerlich zu sehen, dass selbst im Biomarkt Vieles in Plastik eingepackt ist. Milch, Joghurt und Sahne kaufen wir im Glas. Obst und Gemüse lose in selbstmitgebrachten Netzen. Brot im Baumwollbeutel. Ich dachte, wir achten schon sehr auf den Plastikmüll, aber der Beitrag gibt so viel Aufschluss über Bereiche, die einem vorher nicht so klar waren. Jedenfalls mir nicht – Bsp. Zahnbürste.
    Das Rezept für die eigene Zahnpasta werde ich gleich mal ausprobieren.

    Es ist schade, wie sehr wir zu einer Wegwerfgesellschaft mutiert sind. Da nehme ich mich selbst nicht aus. Aber ich sehe das so: nicht nur jeder Einzelne ist gefragt, um etwas zu verändern, sondern auch die Politik, und ganz besonders hier die EU. Es gibt einfach zu viele Gesetzeslücken, die der Industrie erlauben, so zu handeln, wie sie es aktuell tun.

    Vielleicht noch ein Tipp, der im Beitrag bislang keine Erwähnung fand: die solidarische Landwirtschaft. Hier entsteht auch kein Verpackungsmüll und die angebauten, biologischen Lebensmittel kommen direkt aus der Region nach Saison.

    Wem der Sprung zur solidarischen Landwirtschaft zu groß ist, der kann auch regionale Biokisten beziehen, die u.a. auch mit Lastenfahrrädern ausgeliefert werden. 😉 Die saisonalen Bio-Lebensmittel aus der Region kommen lose in einer Pfandkiste.

    1. Post
      Author

      Hi MiPo! Danke für deinen netten Kommentar und das Feedback. Ich sehe das genauso wie du, deshalb ist es wichtig, aufzuklären und Druck auf Politik und Wirtschaft zu machen.

      Danke auch für den Tipp zur solidarischen Landwirtschaft, das werde ich noch in den Plastikfrei Artikel einpflegen.

      Viele Grüße,
      Christoph

    1. Post
      Author
  23. Hallo Christoph,

    das ist ein supertoller Artikel, den Du da verfasst hast!! Ich werde davon einige Ideen umsetzen. Auf einen Schlag plastikfrei zu leben, ist nicht machbar.. aber Stück für Stück den Konsum bewusst zu ändern, ist eine feine und umsetzbare Sache!! So habe ich zum Beispiel angefangen, mein Badezimmer umzurüsten – in Bambuszahnbürsten, Holzohrstäbchen und Stückseifen (anstatt Shampoos, Duschgels, Handseife aus der Plastikflasche) von allesseife.at -> Dort gibt es handgemachte Seifen aller Art, die besten, die ich je gesehen habe 😉 In der Küche habe ich nun einen Toaster von „Vintage“ und einen Wasserkocher von „Kitchenaid“ – beides aus Edelstahl. Sie wirken edel, nachhaltig und langlebig!
    Zum Einkaufen nehme ich im Einkaufskorb immer meine eigene Eierbox mit und habe stets in der Handtasche einen Einkaufsbeutel dabei (für spontane Einkäufe)… Hier ist noch eine Steigerung möglich.. Getränke, Milch in Glasflaschen, usw.
    Brotzeitboxen werden demnächst auch durch Edelstahlboxen ersetzt. Brotzeitflaschen habe ich schon mit Glasflaschen ausgetauscht. Die meisten Glasflaschen haben außenrum eine Stoff-/Filzhülle, sind also auch für Kinder geeignet.

    Nun wünsche ich Dir noch viel Erfolg bei Deinen Projekten und ich freue mich auf neue Artikel von Dir!

    Schöne Grüße

    Annette

    1. Post
      Author

      Hi Annette,

      danke für dein Feedback und deine Erfahrungen und Tipps für ein plastikfreies Leben 🙂

      Weiter so und viele Grüße,
      Christoph

  24. Hi Christoph, könntest Du bitte meinen Nachnamen löschen? Den habe ich versehentlich mitgetippt 😀 Der komplette Name soll nicht im Internet stehen… DANKE und schöne Grüße, Annette

    1. Post
      Author
    1. Post
      Author
  25. Die idee toll. Jedoch bei vielen der Alternativen sind die Kosten für Rentner und sonstige Sozialhilfen empfänger unerschwinglich. Allein die müllbeutel 40 stück für 22 euro. plastikfrei ist wohl nur was für besser verdienende.

    1. Post
      Author

      Hi Tamara, danke für deinen Kommentar!

      Ich denke, plastikfrei ist nicht nur für Besserverdienende. Du kannst z.B. deine Mülltüten aus Zeitungspapier falten. Wenn du Plastikmüllbeutel hast, dann versuche sie möglichst lange zu verwenden (also bis obenhin voll zu machen), damit es sich auch lohnt. Wenn du grundsätzlich umweltbewusster konsumierst, wirst du auch mehr Geld übrig haben. Ganz sicher.

      Viele Grüße und einen schönen Mittwoch,
      Christoph

  26. Ich versuche auch seit einiger Zeit, meinen Plastikverbrauch zu reduzieren. Vielen Dank für die tollen Tipps. Man kann schon einiges an Plastik sparen, wenn man bewusster einkauft!
    Viele Grüße von
    Margit

    1. Post
      Author
  27. Viele tolle Tipps hast du hier zusammengestellt – vielen Dank dafür!
    Mich stört allerdings ein wenig das Bild, das über den Eintrag verwendet wird. Es entsteht nämlich der Eindruck, so seien alle diese Produkte „plastikfrei“, was aber leider wahrscheinlich nicht stimmt. Die meisten Gefrierkartons sind – ähnlich wie Tetrapaks – aus Verbundmaterial hergestellt, d.h. außen Papier und innen Folie. Zum Test kann man den Gefrierkarton etwas einreißen, dann sieht man die hauchdünne Folie auf der Innenseite meistens gut. Ähnliches habe ich leider auch bei scheinbaren „Papierverpackungen“ für Backpulver, Puddingpulver, Soda und Natron festgestellt. Verpackungen aus Verbundmaterial sind leider nicht biologisch abbaubar und gehören daher in den gelben Sack und nicht ins Altpapier.

    1. Post
      Author

      Hi Windmeer! Danke für das Feedback und den Hinweis, ein sehr guter Punkt!

      Du spielst sicher auf die Fischburger an. Ich werde das bei meinem nächsten Einkauf prüfen. Es ist aber schon großartig, dass viele Hersteller, gemeinsam mit dem WWF, auf die übliche und unnötige Plastikfolie verzichten.

      Ich freue mich, wenn du dich weiter so einsetzt und auch auf Fehler im Blog hinweist 🙂

      Bleib‘ sauber,
      Christoph

  28. Ich vermeide Plastik, wo es geht … schon mein Großvater fand Ende 60er J. die Plastikmanie nicht mehr „normal“. Ständig bekam man Tütchen in die Hand gedrückt – mit Werbung drauf! und jede Wurst-/Käsescheibe wurde mit einem Plastikblättchen getrennt … alles unnormal und nicht notwendig. Mein Opi war anscheinend der erste Öko, Grüne (ohne das er gewusst hätte, was das ist). Ein Umwelt- und Tierschützer war er allemal. Er hat das gelebt, was wir verloren haben und heute wiederfinden müssen: den richtigen Umgang mit der Natur.

    Aber wie überzeugt man die Bevölkerung, die angesichts der Flut von unterschiedlichsten Verpackungsmaterialien komplett den Überblick verloren hat und offenbar auch die Lust am Trennen?
    Wenn ichi nseren Müllcontainer hiineinsehe erfasst mich das kalte Grauen … keine Trennung, Alles rein, egal wie, bloß weg.

    1. Post
      Author

      Hallo Francis,

      danke für deinen Kommentar! Ich glaube von deinem Opa können wir alle eine Menge lernen, denn er hat das Problem mit dem Plastik schon von Anfang an verstanden. Denn so viele Vorteile wie der Kunststoff auch bringt, kämpfen wir heute besonders gegen die negativen Folgen, den Plastikmüll in der Umwelt.

      Auch mit der Mülltrennung hast du vollkommen recht. Da muss härter durchgegriffen werden. Aktuell gilt noch: Aus den Augen, aus dem Sinn.

      Lass‘ uns gemeinsam weiter etwas bewegen.

      Bleib‘ sauber,
      Christoph

  29. Hallo Christoph,
    ich finde es gut, dass du Dinge aufführst, wie man Plastik vermeiden kann, aber…
    mal ehrlich viele Alternativen, die angegeben werden, z.B. die selbstgemachte Zahnpasta (übrigens ist Fluorid insbesondere bei Kindern wichtig für die Zähne, es härtet den Zahnschmelz. Essen sollen sie’s natürlich nicht, aber verzicht kann schnell zu Zahnausfall und eher zu Karies führen, da die Zähne eben nicht hart genug sind, Säuren und Bakterien zu widerstehen.) bestehen doch aus verschiedenen exotischen Materialien, die im Prinzip Luxus-güter sind. Kokosöl, Bambusbasierte Materialien, Aleppo-Seife und andere ‚exotische Dinge‘ sind um die Welt geflogen, damit wir hier unseren Plastikfreien Lebensstandard leben können – das ist doch Wahnsinn! Was glaubst du was passieren würde, wenn das jeder macht? Der Erdölverbrauch ist nur zu 4% Chemikalien verschuldet – nahezu 50% gelten der Energiebereitstellung. Wie kann man bei ‚Plastikfreiem Leben‘ überhaupt daran denken in den Urlaub zu fliegen oder zu fahren (Neben dem Erdöl basierten Sprit ist ein großteil der Autoteile aus Plastik. Wenn diese auch noch aus Stahl wären, hätte das Auto ein Gewichtsproblem bzw. würde noch mehr Sprit schlucken. Ein Auto aus Glas? Super man sitzt in einer Schneidemaschine)?
    Ich finde es auch wichtig plastik-arm zu leben, aber ERSATZ insbesondere für jede Kleinigkeit (wie eine Zahnbürste, die man eh ewig benutzt und recyceln kann) ist eine Strategie, die nur zu höheren Transportkosten und zum Mangel anderer Ressourcen führt. Auch unser viel angepriesenes Holz als nachhaltiges Material braucht 10 -20 Jahre zum wachsen und könnte so die Bedürfnisse vieler Menschen gar nicht decken. Selbst der Schnellwachsende Bambus könnte das nicht – und der muss auch importiert werden.
    Überhaupt der Glaube, dass Stahlbasierte Behälter ökologisch besser sind begreife ich nicht – es wird so viel Energie dafür benötigt Stahl zu verarbeiten und ob das in das Essen abgegebene Eisen, woraus Stahl ja nunmal besteht, so viel besser ist als Plastik sei mal dahin gestellt. Selbst das Leitungswasser was hier in Deutschland aus Kupferrohren kommt – Kupferionen sind das, was Frauen mit Spirale zur Schwangerschaftsverhütung nutzen- muss man da mehr sagen?
    Wir entkommen einer Vergiftung nicht und wenn es nicht Plastik ist, ist es etwas anderes. Eingeschränkter Konsum, das ist die Antwort. Aber das will keiner hören – jeder will sich die Zähne putzen, jeder will jeden Tag duschen, Deo benutzen, jeder will nicht nur eine Sorte Obst oder 2 Sorten Gemüse essen, die aber nunmal grade Saison haben und regional angebaut sind, sondern möchte auch mal ne Flugmango essen,Milch trinken, auch wenn die Kühe nicht ständig Milch geben können, Eier essen auch wenn das Huhn dadurch zur Lege-Maschine wird.
    Nichts ist ökologisch clean – und ein ‚ich will es versuchen‘ führt auch nur zur Illusion, dass man es korrekt macht.

    Artikel, wie man Plastik vermeiden kann sind ja super, aber dann mit Alternativen aufwarten, die ökologisch vielleicht noch viel weniger sinnvoll sind, ist kontraproduktiv!

    1. Post
      Author

      Hi Steffi,

      ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar und danke für dein Feedback. Der Reihe nach:

      Zunächst: Man kann nicht alles 100% nachhaltig machen, denn Dinge die gehyped werden, sind irgendwann nicht mehr nachhaltig. Deshalb ist ein nachhaltiges Leben auch mit ständigen Veränderungen verbunden.

      Zum Plastik generell: Plastikfrei heißt nicht, dass du von heute auf Morgen plastikfrei leben sollst, sondern dass es ein Ziel sein sollte, dahin zu kommen. Damit ist auch verbunden, dass wir irgendwann eine gute natürliche Alternative finden, die uns die vielen Vorteile von Kunststoff bietet. Wie zum Beispiel einen leichten Transport, flexible Formbarkeit und ein günstiges Material. Es muss schon Sinn machen, aber ich möchte mit der gesamten Zero Waste Bewegung nach alternativen suchen. Wir sind nicht naiv, wir wollen nur zusammen die Welt verbessern. 😉 Und genau solche Diskussionen sind es, die uns alle dabei helfen, uns mehr damit auseinander zu setzen.

      Bitte bleib‘ weiter so engagiert und unterstützte in unserer Zero Waste Community auf Facebook.

      Viele Grüße,
      Christoph

  30. Hallo Christoph,
    schöne Idee und auch Anregung für andere über ihren Plastikkonsum nachzudenken.
    Unter anderem würde ich die „Öko-Abschminkpads“ überdenken. Denn die in deinem link angegebenen sind aus Mikrofaser, damit aus Erdöl gewonnen, und nichts anderes als Plastik/Mikroplastik.
    Da würde ich wiederverwendbare aus Baumwolle nehmen oder aus alten Baumwolle-Kleidungsstücken selbst Pads zurecht schneiden, umnähen und fertig.
    Viele Grüße, Mimi

    1. Post
      Author
  31. Hallo Christoph
    Erstmal Danke für die Tipps, allerdings gibt es zwei Dinge die ich anmerken möchte. Erstens wenn man es ernst meint mit dem Umweltschutz sollte man Amazon unbedingt meiden und diese Kompostierbaren Mülltüten sind leider nur halb so Toll wie es aussieht . Die Umweltbilanz durch Herstellung und Verbrauch von Nahrungsmitteln (Mais) ist schon schlecht, hinzu kommt das sie nicht wirklich verrotten wenn sie in die Natur geraten.
    VG
    Kurt

    1. Post
      Author

      Moin Kurt!

      Danke für deinen Kommentar. Ich optimiere aktuell die Verlinkungen und habe auch neue Partnerschaften mit lokal-ansässigen Unternehmen geschlossen. Durch Amazon konnte ich das Projekt glücklicherweise sehr schnell finanzieren, denn du musst dazu wissen, dass ich alles aus eigener Hand zahle 🙂

      Danke auch für den Tipp zu den Mülltüten, da hast du natürlich Recht. Die Inhalte sind teilweise auch schon etwas älter. Ich werde mir die Zeit nehmen und alle Punkte noch einmal daraufhin überprüfen, ob es nicht doch noch nachhaltiger geht. Denn mit jedem Tag lernen wir alle dazu und es bieten sich neue Alternativen. 🙂

      Bleib‘ sauber,
      Christoph

  32. Hallo Christian,

    Ich habe mal gehört, dass es nichts für den Umweltschutz bringt, wenn man im internet lange Artikel dazu verfasst. Da kann man auch gleich Häuser aus Plastik bauen (um es zu speichern, damit es nicht mehr verbraucht werden kann).
    Das wäre wirklich umweltschonend!

    Außerdem sollte man Tetrapacks statt Glasflaschen benutzen, um Sand zu sparen. Sand ist ein sehr knapper Rohstoff.

    Ich hoffe ich konnte dir helfen, deine Umweltziele zu erreichen.

    Herzliche Grüße,

    Dein Max

    1. Post
      Author
  33. Hallo Christoph.

    Was benutzt du für Produkte um deine Haare zu stylen?
    Habe bis jetzt noch keine Alternativen gefunden.
    Ich benutze gerne Wachs und Haarspray.
    Über Tipps wäre ich sehr dankbar

    Liebe Grüße Patrick

    1. Post
      Author

      Moin Paddy 😉

      Bisher tatsächlich gar nichts, durch dieses Shampoo kriegen dir Haare von alleine einen Recht guten halt. Kann da aber nur für mich sprechen.

      @all: Haben andere noch weitere Tipps? 🙂

      Bleib‘ sauber,
      Christoph

  34. Wow, sehr interessante Tipps dabei. Ich versuche mich seit Anfang des Jahres auch daran, Plastik zu reduzieren, stehe aber noch ganz am Anfang. Vielen dank für die ganzen Links, wo ich was bekommen kann, das erleichtert einiges 🙂

    Liebe Grüße

    1. Post
      Author

      Hi Sandrinchen!

      Danke für dein Feedback, hoffe es hilft dir weiter. Versuche bitte nicht alles auf einmal umzusetzen, sondern gehe besonnen vor 🙂

      Trinkflasche besorgen statt Plastikflaschen, Jutebeutel statt Plastiktüte.. so kannst du gut starten und dich dann nach und nach weiterentwickeln. So bleibst du motiviert und wirst nicht von den vielen Informationen überrollt 🙂

      Viel Spaß und bleib‘ sauber,
      Christoph

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.