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Nachhaltig fliegen – 10 Tipps für umweltfreundlichere Flugreisen

Nachhaltig fliegen – Die besten Tipps für umweltfreundlichere Flugreisen

Kann man eigentlich nachhaltig fliegen? Wenn du eine klare Antwort auf diese berechtigte Frage suchst, bist du hier genau richtig! Es ist allgemein bekannt, dass das Flugzeug unser mit großem Abstand klimaschädlichstes Fortbewegungsmittel ist. Und solange es keine alternativen, grünen Treibstoffe gibt, ist es unmöglich, damit umweltfreundlich von A nach B zu gelangen.

Dennoch gibt es natürlich einige Dinge, die du beherzigen kannst, um deine Flugreisen in Zukunft wenigstens nachhaltigER zu gestalten! Sowohl vor, als auch während und sogar nach dem Flug stehen dir echt viele Möglichkeiten parat.

In diesem Artikel möchte ich dir jetzt die besten Tipps für möglichst nachhaltiges Fliegen vorstellen. Nutze sie einfach bei deiner nächsten Reise mit dem Flugzeug, um trotz des Flugs einen echten Unterschied für den Umweltschutz zu machen. Auf geht's!

Vorteile: Warum sollte man möglichst nachhaltig fliegen?

Vorteile: Warum sollte man möglichst nachhaltig fliegen?

Zunächst einmal möchte ich dir sagen, dass ich es persönlich schon großartig finde, dass du diesen Artikel liest. Das zeigt, dass du ein gesundes Umweltbewusstsein hast und grundsätzlich bereit bist, zum Schutz der Natur, etwas an deinen Gewohnheiten zu verändern.

Bevor wir gleich zu den konkreten Tipps für nachhaltiges Fliegen gleiten, möchte ich dir an dieser Stelle noch einmal kurz erläutern, warum das überhaupt wichtig ist und untermauern, warum es so etwas wie ein nachhaltiges Schamgefühl – die sogenannte „Flugscham“ – überhaupt gibt.

Hier habe ich dir die wichtigsten Vorteile aufgelistet, von denen du durch den Verzicht auf den ein oder anderen Flug – oder bewussteres Fliegen – profitieren kannst:

  • Klima schützen: Etwa 4,9 Prozent der globalen Erwärmung sind Studien zufolge auf die Treibhausgas-Emmissionen aus dem Luftverkehr zurückzuführen.1 Deine Entscheidung, nachhaltiger oder gar nicht mehr zu fliegen, trägt also zum Klimaschutz bei – und verbessert deinen persönlichen, ökologischen Fußabdruck.
  • Privileg wertschätzen: Rund 90 Prozent der Weltbevölkerung haben noch nie in einem Flugzeug gesessen.2 Dementsprechend ist bewusstes Fliegen auch ein Statement des Respekts und des Verantwortungsbewusstseins für diejenigen, die nicht fliegen (können).
  • Vorbild für andere Menschen und zukünftige Generationen sein: Ein umweltbewusster Umgang mit Flugangeboten zeigt, dass du bereit bist, deine Gewohnheiten für den Schutz der Umwelt und das Wohl unserer Kinder und Enkelkinder zu ändern – und in gewisser Hinsicht auch Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Außerdem gehst du mit gutem Beispiel voran und zeigst anderen Menschen, wie man bewusster fliegt.
  • Umweltfreundlicheren Flugverkehr fördern: Deine Nachfrage nach nachhaltigeren Flugoptionen beschleunigt schlussendlich auch die Entwicklung und Implementierung umweltfreundlicher Technologien und Treibstoffe, sodass ökologisches Fliegen in Zukunft immer wahrscheinlicher wird.

10 Tipps: Wie kann ich möglichst nachhaltig fliegen?

Umweltfreundliche Flugreisen wollen wohl überlegt sein

Leider haben viele Menschen den Eindruck, für mehr Nachhaltigkeit voll und ganz auf das Fliegen verzichten zu müssen – dabei ist das gar nicht notwendig. Wir müssen nur begreifen, dass das Fliegen nicht wie alltägliches Busfahren ist. Die wenigen Male, die wir dann ins Flugzeug steigen, sollten wir stattdessen bewusster wählen und eine Flugreise als das begreifen, was sie ist: ein Privileg.

Da du spätestens jetzt die unmittelbaren Folgen der „Vielfliegerei“ und die Vorteile des bewussten und möglichst nachhaltigen Fliegens kennst, können wir den nächsten Schritt gehen. Nutze einfach die folgenden Tipps, um der Umwelt mit deinen Flügen zukünftig möglichst wenig zur Last zu fallen.

1. Nur fliegen, wenn es unvermeidbar ist

Natürlich ist es ein löblicher Ansatz, einfach gar nicht mehr ins Flugzeug zu steigen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Doch nicht in allen Situationen unseres Alltags lässt sich eine Flugreise vermeiden. Deshalb solltest du die folgende Grundregel beherzigen: Fliege nur, wenn es nicht anders geht.

Vermeidbar sind vor allem Kurzstreckenflüge! Denn schon ein Inlandsflug von Berlin nach München bläst etwa 298 Kilogramm CO2 pro Kopf in die Atmosphäre. Eine Zugfahrt über die gleiche Strecke verursacht vergleichsweise nur 34,4 Kilogramm CO2 pro Person und bringt dich sogar direkt ins Stadtzentrum.3 Der Flughafen ist in der Regel am Rande der Stadt, sodass eine zusätzliche Fahrt mit dem Taxi oder der Bahn notwendig wird.

Nachhaltig zu fliegen, bedeutet außerdem, über den Zweck deiner nächsten Urlaubsreise nachzudenken. Suche dir gegebenenfalls einfach alternative Reiseziele. Wenn du beispielsweise lediglich einen entspannten Strandurlaub oder eine Wanderung in der Natur planst, dann kannst das auch wunderbar in Deutschland bzw. Europa machen. Nord- und Ostsee, zahlreiche Seen und wunderschöne Berglandschaften laden ein. Ein Flug wäre in solchen Fällen also definitiv vermeidbar.

2. Angemessenes Verhältnis zwischen Reisedistanz und Reisedauer bewahren

Je länger dein Aufenthalt an deinem Reiseort ist, desto mehr lohnt sich auch der Flug. Diese Aussage stimmt – natürlich immer unter der Prämisse, dass der Reisezweck auch einen Mehrwert für dich und im besten Fall auch für unsere Umwelt darstellt.

Es macht schlichtweg keinen Sinn, nur für eine Woche erholsamen Strandurlaub um die halbe Welt nach Bali und dann wieder zurück zu fliegen. Die Woche kannst du auch ohne Reisestrapazen an der deutschen Nord- oder Ostseeküste entspannen.

Für längere Reisedistanzen solltest du nach Möglichkeit einen Aufenthalt von drei Wochen oder länger einplanen, damit sich die stundenlange Flugreise auch wirklich lohnt – und zwar sowohl finanziell, als auch ökologisch.

Hinweis: Im Artikel über nachhaltiges Reisen erhältst du noch weitere Informationen darüber, wie du deinen Urlaub grundsätzlich umweltfreundlich gestaltest.

3. Nur einpacken, was du wirklich brauchst

Jedes Kilo zählt! Je schwerer du und dein Gepäck seid, desto größer ist auch der Kerosinverbrauch des Flugzeugs – und die Belastung für die Umwelt, die durch deinen Flug entsteht.

Deshalb solltest du bei einer nachhaltigen Flugreise wirklich nur das absolut Nötigste in deinen Koffer und das Handgepäck packen. Hier hilft es dementsprechend, ganz im Sinne des minimalistischen Lebensstils zu denken und zu planen.

Wenn du in den Urlaub fliegst, dann brauchst du zum Beispiel für drei Wochen nicht 21 T-Shirts, zehn Pullover und acht Hosen. Schließlich lassen sich manche Sachen mehrmals tragen und vor Ort waschen. Plane also einfach ein bisschen genauer vor, was sich realistischerweise in deinem Koffer befinden sollte.

4. Innerhalb deines Klimabudgets bleiben

Laut der Non-Profit-Organisation „atmosfair“ steht jedem Menschen ein Klimabudget von etwa 2,3 Tonnen CO2 pro Jahr zu. Dieser Wert wurde von der globalen Staatengemeinschaft festgelegt, um die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.4

Neben den Emissionen durch Flüge beinhaltet das persönliche Klimabudget auch die Umweltbelastungen durch deinen Strom, deine Autofahrten oder deiner Ernährung.

Meiner Meinung nach ist das Klimabudget ein wichtiger Anhaltspunkt, um die Auswirkungen des eigenen Verhaltens besser einschätzen zu können und um unsere Gesellschaft aufzuklären. Doch du musst natürlich selbst darauf achten, dass du innerhalb deines Budgets bleibst.

Tipp: Nutze gern diesen CO2-Rechner des Umweltbundesamtes, um mehr über deine CO2-Bilanz und dein persönliches Verbesserungspotential zu erfahren. Zudem empfehle ich dir auch noch den Artikel über nachhaltiges Autofahren, falls du in deinem Leben nicht ohne Auto auskommst.

5. Direkt und nur Economy-Class fliegen

In der Economy-Class fliegst du umweltfreundlicher

Fliegen ist nicht gleich Fliegen! Der CO2-Ausstoß pro Person ist logischerweise wesentlich größer, wenn du in einen Privatflieger steigst – aber auch, wenn du First- oder Business-Class fliegst. So verbraucht beispielsweise ein Flug nach Thailand und zurück in der Economy-Class etwa 3,3 Tonnen CO2. In der Business-Class liegt der CO2-Ausstoß pro Kopf bei 6,3 Tonnen und in der First-Class sogar bei 9,8 Tonnen.5

Warum das so ist? Dein Sitzplatz nimmt in den kostspieligeren Flugklassen mindestens doppelt so viel Platz ein, wie in der Economy-Class. Wenn alle Economy fliegen würden, könnten also wesentlich mehr Menschen transportiert werden, sodass sich der CO2-Fußabdruck aller Passagiere reduzieren würde.

Außerdem ist es ratsam, Direktflüge zu bevorzugen. Ansonsten müssen für dich zwei Flugzeuge einen Start und Steigflug hinlegen. In diesen Momenten entstehen noch wesentlich mehr CO2-Emissionen, als während der normalen Flugzeit.

6. Fluggesellschaft mit Bedacht wählen

Die Umweltbelastung eines Fluges kann sich je nach Fluggesellschaft trotz gleicher Reisedistanz deutlich unterscheiden. Eine besondere Rolle spielt dabei die Maschine, mit der du fliegst. Bevor du dich also für einen Flug entscheidest, kannst du die jeweiligen Flugzeugtypen einfach Mal in einen CO2-Rechner eingeben und vergleichen.

Doch natürlich haben auch andere Faktoren (z.B. durchschnittliche Passagierzahl pro Flieger oder die Höhe der Subventionen) ihren Anteil an der tatsächlichen Nachhaltigkeit eines Fluges. Wirf am besten einfach mal einen Blick auf den atmosfair Airline Index, der die ökologische Leistung von Fluggesellschaften in Effizienzklassen einteilt und Aufschluss über die derzeit klima- und umweltfreundlichsten Airlines gibt.

7. Im Flugzeug Müll vermeiden

Wenn du schon nicht um einen Flug herum kommst, kannst du unterwegs wenigstens den üblichen Einwegmüll aus Tickets, Plastikbechern, Besteck und Erfrischungstüchern vermeiden. Plastikfreies Fliegen ist echt gar nicht so schwer!

Das Ticket gibt es heutzutage bei allen Airlines auch digital als PDF oder auf der hauseigenen App. Nimm zudem einfach deine eigene Trinkflasche mit ins Flugzeug, die du dir vorher am Wasserhahn nach der Kontrolle auffüllst. (hier meine absolute Empfehlung!*)

Aus eigener Erfahrung weiß ich zum Beispiel, dass Turkish Airlines auf den eigenen Flügen Edelstahl-Besteck zur Müllvermeidung anbietet. Das ist leider noch nicht bei allen Fluggesellschaften so üblich. Für den Fall der Fälle kannst du dir zum Beispiel einen solchen Göffel* besorgen, der unterwegs auf Reisen echt Einweg-Besteck ersetzen kann.

Mit einer wiederverwendbaren Stoffserviette bist du dann im Flugzeug sogar noch nachhaltiger. Du kannst dir übrigens sogar dein Essen vorkochen und in einer Edelstahlbrotdose mitnehmen – auch für den Fall, dass es keine veganen/vegetarischen Optionen gibt.

Tipp: Kennst du schon die Zero Waste Grundausstattung? Lass dich inspirieren und vermeide mit ein paar wenigen Dingen jede Menge Müll – ob im Flugzeug oder im gewohnten Alltag. Und sicherlich hilft dir auch der Artikel über das Zero Waste Reisen weiter!

8. CO2-Emissionen kompensieren

Eine kurze Eingabe in den atmosfair Emissionsrechner zeigt: ein Flug von Berlin nach Mumbai schießt pro Kopf etwa 1.488 Kilogramm CO2 in die Erdatmosphäre. Da ich diese Reisedistanz im Normalfall nicht mit dem Fahrrad oder dem Zug meistern kann, kompensiere ich den notwendigen Flug stattdessen durch eine Spende an die Organisation, die das Geld in Klimaschutzprojekte investiert.

Atmosfair schlägt mir in diesem Fall 35 Euro als ökologische Ausgleichszahlung vor. Mit der freiwilligen Spende fördere ich Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien und Umweltbildung.

Natürlich ist es nachhaltiger, gar nicht erst zu fliegen. Doch das Kompensieren der Pro-Kopf-Emissionen durch Spenden an Umweltorganisationen ist in jedem Fall umweltfreundlicher, als gar nichts zu tun.

Hinweis: Du kannst auch bei anderen Organisationen deine CO2-Emissionen kompensieren. Achte aber unbedingt darauf, dass die unterstützten Klimaschutzprojekte mit dem strengen Gütesiegel CDM Gold Standard zertifiziert werden. Diesen und weitere wichtige Tipps für den CO2-Ausgleich erläutere ich dir auch noch einmal im verlinkten Artikel.

9. Am Reiseziel möglichst nachhaltig verhalten

Versuche, dass der Flug bei deiner Reise das einzige bleibt, dass die Umwelt stark belastet. Ziehe an deinem Reiseort nach Möglichkeit das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel vor und konsumiere lokal und regional. Das gilt sowohl für Lebensmittel als auch andere Waren. Und wenn du Mitbringsel suchst, bevorzuge nachhaltige Souvenirs.

Sorge einfach dafür, dass dein ökologischer Fußabdruck trotz der Flugreise möglichst gering bleibt. Dafür gibt es unzählige Möglichkeiten! Je nachdem, wohin die Reise geht, kannst du zum Beispiel auch ein eigenes CleanUp organisieren, um gegen den Plastikmüll in der Umwelt vorzugehen.

Tipp: Schaue gern mal in mein CleanUp Tagebuch in Indonesien – dort war ich drei Monate und habe beinahe täglich Aufräumaktionen unterstützt oder geplant.

10. Flug nicht als Ausrede für weniger Nachhaltigkeit verwenden

„Man fliegt ja eh schon, dann brauchst du vor Ort auch nicht mehr auf Nachhaltigkeit achten…“ – hast du solche Sprüche auch schon mal gehört? Wer so denkt, nutzt den klimaschädlichen Flug als billige Ausrede dafür, gar nicht mehr auf Nachhaltigkeit achten zu müssen.

Dabei sollte man sich ja erst recht bewusster und nachhaltiger verhalten, wenn man schon in den Flieger steigt. Tatsächlich gibt jede kleine, positive Tat an deinem Reiseziel dem Flug einen weiteren Sinn. Gib also immer dein Bestes – ob zu Hause im gewohnten Umfeld oder an für dich neu-entdeckten Orten.

Bewusster und nachhaltiger fliegen, mit einfachen Mitteln!

Nachhaltig fliegen - Geht es auch trotz Flug?
Wir müssen nicht gänzlich auf das Fliegen verzichten – doch es brauch ein gesundes Maß.

Natürlich bist du zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Bahn deutlich klimafreundlicher unterwegs, als mit dem Flugzeug. Nutze diese umweltverträglicheren Alternativen daher, wann immer sie sich anbieten.

Erst wenn es gar nicht anders geht, solltest du ins Flugzeug steigen. Beachte für den Fall der Fälle einfach die Tipps, die ich dir heute mit an die Hand gegeben habe, um trotz Flug möglichst nachhaltig unterwegs zu sein.

„Die größte Gefahr für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anderes ihn rettet.“

Robert Swan (mehr unter Umweltschutz Zitate)

Ich hoffe sehr, dass ich dir mit den Tipps für nachhaltiges Fliegen weiterhelfen konnte. Hast du Fragen, Anregungen oder weitere Tipps? Und wie fliegst du selbst möglichst umweltfreundlich? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Bleib‘ nachhaltig,

Christoph von CareElite - Plastikfrei leben

PS: Die globale Erwärmung ist das größte der Umweltprobleme unserer Zeit. Doch wir haben noch viele weitere Herausforderungen zu meistern. Informiere dich jetzt als Nächstes zum Beispiel auch über die Überfischung der Meere und was man als Verbraucher:in dagegen tun kann.

Quellenangaben:

  1. D. S. Lee, D. W. Fahey, P. M. Forster; u.a. (2009): Atmospheric Environment – Aviation and global climate change in the 21st century, abrufbar unter https://elib.dlr.de/59761/1/lee.pdf. [02.02.2024]. ↩︎
  2. Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND): Reisen ohne Flugzeug: Mit dem Zug entspannt unterwegs (Stand: 19.01.2024), abrufbar unter https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/reisen-ohne-flugzeug-mit-dem-zug-entspannt-unterwegs. [02.02.2024]. ↩︎
  3. co2online gemeinnütztige Beratungsgesellschaft mbH: Bahn oder Flugzeug? (Stand: 16.08.2019), abrufbar unter https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/bahn-oder-flugzeug-der-vergleich. [02.02.2024]. ↩︎
  4. atmosfair gGmbH: Flugreisen und das persönliche Klimabudget, abrufbar unter https://www.atmosfair.de/de/gruenreisen/persoenliches_klimabudget. [02.02.2024]. ↩︎
  5. F. Wirsing: Nachhaltig fliegen, abrufbar unter https://letsearth.de/blog/nachhaltig-fliegen. [02.02.2024]. ↩︎
Kaffekasse Verbesserungsvorschläge

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Christoph Schulz

Christoph Schulz

Ich bin Christoph, Umweltwissenschaftler und Autor - und setze mich hier bei CareElite gegen den Plastikmüll in der Umwelt, den Klimawandel und alle anderen großen Umweltprobleme unserer Zeit ein. Gemeinsam mit weiteren, umweltbewussten Bloggern will ich dir Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes, nachhaltiges Leben sowie deine persönliche Weiterentwicklung an die Hand geben.

6 Gedanken zu „Nachhaltig fliegen – 10 Tipps für umweltfreundlichere Flugreisen“

  1. Das eigene Besteck und das eigene Essen zu bringen ist leider sinnlos, denn das Essen wird trotzdem produziert und mitgeflogen. Am Ende wird die Portion aber weggeschmissen, statt gegessen. Auch nicht nachhaltig!
    Beim Besteck ähnlich. Dein unbenutztes verpacktes Plastikbesteck sucht niemand aus den Tabletts raus um es wiederzuverwenden, es wird unbenutzt entsorgt.
    Ist also mehr Greenwashing für das Gewissen.
    Es lohnt sich aber ein eigenes Glas oder Becher dabei zu haben um die zig Plastikgläser und Becher zu vermeiden die man zwischendurch zu den Getränken gereicht bekommt.
    Grüße Lena

    1. Hey Lena, danke für deinen Kommentar. Beim Besteck muss man schnell sein und es direkt zurückgeben. Aber beim Essen hast du vermutlich recht, bei einigen Airlines kannst du jedoch schon vorher sagen, dass du kein Essen möchtest. Wir werden wohl weiter Druck machen und abwarten müssen, bis der Nachhaltigkeitsgedanke bei den Airlines wirklich in Fleisch und Blut übergegangen ist.
      Genau, bei den Bechern ist es so oder so sinnvoll, einen eigenen dabei zu haben.
      Danke für deine Hinweise,
      Gruß Christoph

  2. Hallo Christoph,
    Vielen Dank für den tollen Beitrag!
    Ich reise auch immer mit eigener Trinkflasche (etc.). Die Idee mit dem eigenem Besteck im Flugzeug finde ich gut, allerdings stellt sich mir gerade die Frage welches Besteck du hier benutzt?
    Weil normales Besteck bzw. ein Messer wird einem bei Sicherheitskontrolle am Flughafen ja abgenommen. Hast du hierzu ein besonderes „Reisebesteck“ welches man problemlos im Handgepäck mitführen kann?
    Liebe Grüße
    Saby

    1. Hey Saby! Danke für dein tolles Feedback und deine Einstellung! Ja, es gibt zum Beispiel Reisebesteck aus Holz in einer schmalen Stofftasche. Das kann man in der Regel problemlos im Handgepäck mitführen.
      Viele Grüße
      Christoph

  3. Hi Christoph,

    vielen Dank für deine Aufstellung! Bzgl. des CO₂ Budgets gibt es ein Update – wenn man deine Quelle liest, werden 1,5 t CO₂ Äquivalent pro Jahr pro Kopf angegeben, um das 1,5 °C Ziel zu erreichen. Ja, du hast 2 °C genannt, evtl. ist es da höher, allerdings liest man das nicht in deiner Quelle. 🙂 Evtl. wäre hier ein Update im Text sinnvoll.

    Ansonsten nochmal vielen Dank, Punkt 4 und 5 hatte ich so nicht auf dem Schirm.

    Beste Grüße
    Gabriel

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