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Umweltzerstörung – 10 Dinge, die wir Menschen an der Natur lieben, aber uns selbst kaputt machen

Umweltzerstörung – 10 Dinge, die wir Menschen gerne in der Natur tun, aber uns selbst kaputt machen

Was versteht man unter Umweltzerstörung und was genau zerstören wir Menschen da eigentlich? Wenn du Antworten auf diese Fragen suchst und Dinge kennenlernen willst, die wir möglicherweise schon bald nicht mehr in der Natur genießen können, bist du hier genau richtig!

Unser Handeln hat bekanntlich Folgen. Und viele Handlungen unseres Alltags haben leider – manchmal bewusst aber oft für viele Menschen unbewusst – massive Umweltschäden oder sogar die Zerstörung ganzer Ökosysteme zur Folge. Eine Konsequenz, die schlussendlich uns selbst trifft, da wir eigentlich so viele Dinge aus der Natur brauchen und an der Natur lieben, die wir allerdings durch unseren eigenen Lebensstil gefährden.

In diesem Artikel möchte ich dir jetzt einige dieser Dinge vorstellen. Außerdem erläutere ich, was man genau unter Umweltzerstörung versteht und welche Beispiele die Folgen unseres Handelns greifbarer machen. Auf geht's!

Vorab findest du hier schon eine kurze Übersicht:

  1. Definition
  2. Beispiele
  3. Was wir an der Natur lieben, aber zerstören
  4. Schlusswort

Definition: Was versteht man eigentlich unter Umweltzerstörung?

Umweltzerstörung durch den Menschen

Umweltzerstörung bezeichnet die kurz- und langfristige Zerstörung oder übermäßige Schädigung der natürlichen Umwelt von Mensch und Tier durch menschliche Aktivitäten. Sie kann durchaus eine ungeahnte Folge menschlichen Handelns sein. Doch in den meisten Fällen wird sie aus egoistischen Motiven völlig absichtlich in Kauf genommen.

Ursachen von sukzessiver oder massiver Umweltzerstörung sind zum Beispiel in vielen Fällen die industrielle Landwirtschaft, massiver Landflächenverbrauch und Bodenübernutzung, illegaler Holzhandel, illegale Fischerei, illegale Müllentsorgung oder auch der Raubbau an den Bodenschätzen des Planeten.

Die negativen Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Natur können sowohl schwerwiegende direkte als auch indirekte Folgen für unsere Gesundheit und Wirtschaft, aber vor allem grundsätzlich für die Lebensbedingungen auf der Erde, mit sich bringen.

Um unsere Zukunft zu sichern und den Planeten für kommende Generationen zu erhalten, sind anthropogene Umweltveränderungen deshalb als globale Krise zu betrachten, die eine nachhaltige und koordinierte Antwort erfordert.

Beispiele: Wie zerstören wir Menschen die Umwelt?

Plastikmüll und Überfischung – Umweltzerstörung durch den Menschen

Wie zerstören wir unsere Natur ganz genau? Wie muss man sich das vorstellen? Oft ist das Ausmaß der Umweltzerstörung durch das eigene oder generell das menschliche Verhalten auf der Erde tatsächlich kaum greifbar.

Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, möchte ich dir jetzt einige Umweltprobleme unserer Zeit vorstellen, die allesamt menschengemacht sind. Da sie eine klare Folge menschlicher Aktivitäten sind, sind sie auch nur von uns Menschen selbst zu lösen:

  • Klimawandel: Die globale Erderwärmung ist die Folge eines massiven Ausstoßes von Treibhausgasen, der längst zu immer extremeren Wetterereignissen, schmelzenden Polkappen und dem Anstieg des Meeresspiegels führt.
  • Luftverschmutzung: Die Verpestung der Luft und Atmosphäre durch Abgase und andere Emissionen aus Industrie, Verkehr und Energiegewinnung hat unter anderem sauren Regen und schwerwiegende Erkrankungen zur Folge.
  • Regenwaldabholzung: Plantagen für den Palmöl- und Tierfutteranbau und die Erzeugung von Weideflächen, aber auch die großflächige Ausbeutung von Bodenschätzen und der illegale Holzeinschlag, tragen massiv zur Abholzung der Wälder bei.
  • Plastikmüll: Durch die Kombination aus dem unbewussten, übermäßigen Konsum von nicht biologisch-abbaubaren Wegwerfprodukten aus Kunststoff und unzureichenden Abfallentsorgungssystemen, ist das Problem des Plastikmülls in der Umwelt entstanden. Tüten, Flaschen und Sixpackträger weilen teils Jahrhunderte in der Natur und kosten jährlich Millionen von Meeressäugern und Seevögel das Leben.
  • Trinkwasserbelastung: Hauptursachen für das Umweltproblem der Wasserknappheit sind neben dem Klimawandel vor allem Abfälle und die in Gewässer abgeleiteten Schadstoffe aus der Landwirtschaft und Industrie. Sie sorgen für die Verunreinigung von Süß- und Trinkwasser.
  • Überfischung: Die Überfischung der Meere ist eine Folge unkontrollierter und übermäßiger Fischerei für den menschlichen Konsum. Unzählige Fischarten sind bedroht und das sensible „Ökosystem Meer“ wird erheblich gestört.
  • Lebensraumzerstörung: Der Verlust von Lebensräumen – unter anderem als Folge des Klimawandels, der Entwaldung und der Urbanisierung – schlägt sich im Rückgang der Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten nieder.

10 Dinge, die wir Menschen gern in der Umwelt tun, aber uns selbst zerstören

Die Umweltzerstörung durch Überfischung bedroht auch die Walpopulationen

Die eben genannten Beispiele für anthropogene Umweltzerstörung – und viele weitere, wie zum Beispiel Lärmbelastung, Lichtverschmutzung oder generell Umweltkatastrophen, wie Ölunfälle mit Tankschiffen oder Förderplattformen – stehen im unmittelbarem Zusammenhang mit den Dingen, die wir Menschen an der Natur lieben, aber dennoch unwiederbringlich zerstören.

Die Verbindung unserer Handelns mit den bestehenden, ökologischen Problemen sind nun schon etwas greifbarer, oder? Noch nicht greifbar genug? Dann möchte ich dir jetzt hier die Dinge vorstellen, in denen sich die menschengemachte Umweltzerstörung in unserem Alltag niederschlägt.

Hier sind zehn allgemein sehr geschätzte, alltägliche Freuden, die wir durch Umweltzerstörung verlieren werden, solange wir nicht lernen, zukunftsorientierter und nachhaltiger zu leben.

Hinweis: Ich gebe dir jeweils direkte oder weiterführende Handlungsempfehlungen mit auf den Weg, die du umsetzen kannst, damit wir Menschen die jeweiligen Schönheiten der Natur auch weiterhin genießen können.

1. Majestätische Wale bewundern

Wale gehören zu den majestätischsten Bewohnern der Meere. Viele Menschen wollen sie zum Beispiel bei Whale Watching Touren hautnah erleben. Ob geplant bei einer Tour oder zufällig in einer Küstenregion – wer schon einmal die Sprünge eines Südlichen Glattwals oder eines Buckelwals beobachten durfte, wird sich für immer an dieses großartige Erlebnis erinnern.

Leider bleibt die Überfischung, die unseren großen Hunger auf Fische und Meeresfrüchte stillen soll, nicht ohne Folgen für die Wale. Ganz einfach schon deshalb, weil ihr Nahrungsangebot abnimmt. Vor allem aber werden Wale (trotz Walfangverbot) weltweit gezielt gejagt, um beispielsweise Öle, Fett und Knorpelmasse in pharmazeutischen Produkten und als Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen oder um traditionelle Gerichte mit Walfleisch zuzubereiten.

Abseits von finanziellen Interessen sind Wale auch von den großen Netzen der Fischerboote und Trawler bedroht, in denen sie sich oft verfangen. Nicht zuletzt, fressen sie den menschlichen Plastikmüll, der in den Müllstrudeln im Meer umhertreibt. Dass zum Beispiel ein toter Pottwal mit 100 Kilogramm Plastik im Magen am Strand angespült wird, ist deshalb kein seltenes Ereignis.

Um diese Umweltzerstörung und eine Welt ohne Wale zu verhindern, müssen wir unter anderem möglichst plastikfrei leben und auf Produkte mit Körperteilen von Walen verzichten. Außerdem ist es ratsam, Fische vom eigenen Speiseplan zu streichen und vegan zu leben, um die Überfischung der Meere zu stoppen. Wie das funktioniert, erläutere ich dir jeweils ganz genau in den verlinkten Blogbeiträgen.

2. Beruhigendes Vogelgezwitscher genießen

Gibt es noch etwas Erholsameres, als in der Hängematte dem Vogelgezwitscher im eigenen Garten zu lauschen? Leider ist es stiller geworden in den privaten Gärten – und wenn wir nichts ändern, könnte es absolut still werden.

Die Ursachen dafür liegt vor allem im fortschreitenden, globalen Rückgang der Insektenpopulationen, auf die Vögel als Hauptnahrungsquelle angewiesen sind. Der übermäßige Einsatz von Pestiziden, die Zerstörung von Lebensräumen und die Klimaveränderungen sind somit sowohl Gründe für das Insektensterben, als auch für das Vogelsterben.

Wer weiterhin das Zwitschern der Vögel im eigenen Grün genießen will, sollte den eigenen Garten möglichst naturnah und nachhaltig gestalten. Wildblumen, schützende Hecken und Wasserquellen zeichnen beispielsweise einen vogelfreundlichen Garten aus und wirken der Umweltzerstörung und ihren Folgen entgegen.

Tipp: Was du sonst noch zur Förderung der Artenvielfalt tun kannst, erläutere ich dir gern im verlinkten Blogbeitrag.

3. An schönen Stränden in der Sonne liegen

An schönen Stränden in der Sonne liegen

Ein entspannter Tag am sonnigen Sandstrand ist für viele Menschen der Inbegriff von Erholung. Leider zerstört der Plastikmüll, den man mittlerweile an fast jedem Strand zu genüge findet, die Idylle. Einzigartige, malerische Strände, wie sie die Urlaubskataloge oft versprechen, bekommt im Regelfall niemand zu sehen.

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft mit billigen Einwegprodukten aus Plastik. Diesen Produkten messen wir keine große Wertschätzung bei, weil wir sie jederzeit für kleines Geld neu kaufen könnten. Hinzu kommt, dass viele Menschen ihren (nicht biologisch abbaubaren) Müll in der Natur liegen lassen – das nennt man übrigens Littering.

Du willst in deiner Freizeit und im wohlverdienten Urlaub auch weiterhin saubere Strände genießen? Dann solltest du dieser Art der Umweltverschmutzung natürlich entgegenwirken. Bevorzuge Mehrweg-Alternativen (z.B. Trinkflasche aus Edelstahl anstelle der pfandfreien Plastikflasche), wirf keinen Plastikmüll und auch keine Zigarettenstummel in die Umwelt und nutze gern auch alle meine Zero Waste Tipps aus dem verlinkten Beitrag.

Tipp: Außerdem kannst du auch mal ein Beach CleanUp organisieren oder hin und wieder im Urlaub Müll sammeln, um ein positives Zeichen zu setzen.

4. Wohltuende, frische Luft einatmen

Ob im eigenen Garten, bei einem Spaziergang, bei einer Fahrradtour oder einer Wanderung in den Bergen – kaum etwas ist wohltuender, gesünder und schöner, als frische, saubere und nicht zuletzt lebenswichtige Luft einzuatmen.

Doch Kohlenmonoxide, Feinstaub, Schwefeldioxide und weitere Schadstoffe, die zum Beispiel in Fabriken bei der Herstellung von Waren, durch den Abgasausstoß der Fahrzeuge im Straßenverkehr oder bei der Verbrennung von Kohle oder Heizöl entstehen, belasten die Luft, die wir über Mund und Nase in unsere Lungen strömen lassen – und damit über kurz oder lang auch unsere Gesundheit.

Du willst aktiv werden und die Luftverschmutzung stoppen? Dann kannst du zum Beispiel deine Autofahrten möglichst stark reduzieren, indem du häufiger mit dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist. Auch durch das Feiern von Silvester ohne Raketen sowie mithilfe des Umstiegs auf Ökostrom (hier wechseln*), hast du einen entscheidenden Impact.

Tipp: Alternativ hätte ich hier übrigens auch das Beispiel „sauberes Wasser trinken“ auswählen können. Wie du der Wasserknappheit im Alltag entgegenwirken kannst, erläutere ich dir daher gern noch einmal genauer im verlinkten Blogartikel.

5. Lustige Schneeballschlacht starten

Schneeballschlachten wird es in Folge der menschlichen Umweltzerstörung immer seltener geben

Ob als Kind oder im Erwachsenenalter – eine Schneeballschlacht im Winter ist ein unschätzbares Vergnügen. Doch Schneeballschlachten – und auch Wintersportarten wie das Snowboard- und Skifahren – werden immer seltener möglich sein. Denn der Klimawandel führt zu immer milderen Wintern und reduzierten Schneefällen.

Um die weißen Winter auch weiterhin genießen und diese Form der Umweltzerstörung verhindern zu können, ist eine klimafreundlichere Lebensweise unabdingbar. Kleine Veränderungen mit großer Wirkung sind zum Beispiel der Umstieg auf die vegane Lebensweise oder die vegetarische Ernährung, Urlaubsreisen mit der Bahn statt mit dem Flugzeug oder der fünfminütige Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter.

6. Zu einzigartigen Korallenriffen tauchen

Wer schon einmal in einzigartigen Korallenriffen schnorcheln oder tauchen war, wird dieses atemberaubendes Erlebnis niemals vergessen. Man taucht in eine völlig neue, bunte Welt ab, in der man gerne noch viel mehr Zeit verbringen würde.

Doch so viel Zeit bleibt uns nicht mehr, um diese Einzigartigkeit zu genießen. Denn etwa ein Drittel der globalen Korallensysteme sind bereits heute in einem Zustand, in der keine Regeneration mehr zu erwarten ist.₁

Die Ursachen für das Korallensterben (bzw. die Korallenbleiche) sind vor allem die Temperaturerhöhung und die Übersäuerung der Meere durch den Ausstoß menschengemachter Treibhausgase. Neben dem Klimawandel sind aber auch der Massentourismus, Plastikmüll im Meer, Umweltverschmutzung durch Abwasser und Öl, das Fischen mit Schleppnetzen, aber auch UV-Filter in Sonnencremes, ein wesentlicher Treiber dieser Umweltzerstörung.

Wie man das Korallensterben stoppen und weiterhin farbenfroh schnorcheln und tauchen kann? Lebe grundsätzlich möglichst klimafreundlich, bevorzuge im Urlaub nachhaltige Souvenirs ohne Korallen und nutze natürliche Sonnenöle ohne chemische Zusatzstoffe.

7. Saftige Früchte ernten und essen

Ob Äpfel, Pfirsiche, Melonen, Kirschen, Erdbeeren, Avocados, Spargel, Brokkoli, Sellerie, Kürbisse oder Gurken, ob proteinreiche Sojabohnen oder knackige Nüsse – wir lieben und genießen frische, vielfältige Lebensmittel, die uns die Natur zur Verfügung stellt. Doch wie lange noch?

Denn alle genannten Obst- und Gemüsepflanzen – und unzählige Weitere – sind auf die Bestäubungsleistung der fleißigen Biene angewiesen, die leider von uns Menschen selbst bedroht wird. Die industrielle Landwirtschaft, der Anbau in Monokulturen, die Zerstörung von Lebensräumen, aber auch die Luftverschmutzung und nicht zuletzt der Klimawandel, tragen ganz entscheidend dazu bei.

Eine Welt ohne Erdbeeren? Das will niemand! Um diese Naturbelastung zu verhindern, solltest du deinen ökologischen Fußabdruck gezielt verringern. Sorge außerdem für einen möglichst bienenfreundlichen Garten, mit den Pflanzen und Behausungen, die die Tiere lieben.

8. Wunderschöne Schmetterlinge im Garten beobachten

Umweltzerstörung – Schmetterlinge im Garten werden immer seltener

Schmetterlinge sind wunderschöne Insekten, deren Anblick uns große Freude bereitet. Doch natürlich sind auch sie von der Umweltbelastung durch menschliches Handeln und dem daraus resultierenden Insektensterben betroffen – und immer seltener zu bewundern.

Die Ursache dafür ist vor allem, dass wir Menschen ihnen den natürlichen Lebensraum und die notwendigen Nahrungsquellen nehmen. Der intensive Einsatz von Pestiziden – im Garten, aber besonders in der Landwirtschaft – trägt massiv dazu bei.

Wie kann man jetzt selbst dazu beitragen, die wunderschönen Tiere weiterhin flattern zu sehen und das Insektensterben zu stoppen? Informiere dich zunächst im verlinkten Blogbeitrag. Sorge anschließend für Nisthilfen und Nahrung im Garten (Stichwort „Wildblumenwiese“), verwende nur natürlichen Dünger (z.B. Kaffeesatz) und ernähre dich biologisch, regional, saisonal und vor allem pflanzlich.

9. Gewaltige Gletscher bewundern

Gletscher sind majestätische Naturwunder. Man kann sie stundenlang, aber wohl leider nicht für immer bewundern. Denn durch die Erderwärmung tauen sie in alarmierendem Tempo ab und hinterlassen Berge ohne Eis. Da ein Rekordhitze-Sommer den nächsten jagt, ist das nicht weiter verwunderlich.

Durch die zunehmenden Schmelzraten könnte es tatsächlich schon in den 2040er Jahren keine Gletscher mehr in Deutschland geben.₂ Außerdem lässt die Gletscherschmelze generell das eigentlich gebundene (Trink-)Wasser ins Meer fließen. Die Austrocknung oder starke Absenkung der Wasserspiegel von Flüssen und Seen, akuter Trinkwassermangel und daraus resultierende Dürrekatastrophen zählen zu möglichen schwerwiegenden Folgen.

Wie man die Gletscher retten kann? Vor allem abermals durch einen Lebensstil, der dem Klimawandel entgegenwirkt. Vegan leben, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, auf grünen Strom umsteigen. Ich wiederhole mich. 😉

10. Nächtlichen Sternenhimmel beobachten

Sterne anzuschauen ist etwas, das wir an der Natur lieben, aber uns selbst zerstören

Ein Sternenhimmel ist immer ein faszinierender Anblick. Vor allem macht es uns Freude, Sternbilder wie den kleinen Wagen oder den großen Bären zu suchen. Doch die zunehmende Lichtverschmutzung (vor allem in Städten und dichter besiedelten Gebieten) macht es immer schwieriger, die Sterne am Himmel überhaupt zu sehen.

Dabei handelt es sich um eine Umweltschmutzung durch immer mehr und viel zu viele künstliche Lichtquellen. Zum Beispiel durch den Straßenverkehr, Straßenlaternen und beleuchtete Werbedisplays. Der Nachthimmel wird schlussendlich so sehr durch unnatürliches Licht aufgehellt, dass dies in den betroffenen Regionen die Abwesenheit völliger Dunkelheit zur Folge.

Mit massiven Folgen für die Natur. Die Lichtverschmutzung gilt zum Beispiel als Haupttreiber des Insektensterbens. Sie irritiert generell auch Zugtiere und bringt nicht zuletzt auch unseren eigenen Tag-Nacht-Rhythmus durcheinander.

Wie du die Umweltbelastung durch künstliches Licht stoppen kannst? Zum Beispiel, indem du Licht wirklich nur bei Bedarf einschaltest oder dafür Bewegungsmelder installierst. Auch die Bevorzugung von Lichtquellen mit geringen Blauanteilen und die Ausrichtung von Außenlampen zum Boden, anstatt in den Himmel, helfen ungemein.

Umweltzerstörung durch den Menschen: Schlussendlich trifft sie uns selbst

Umweltzerstörung ist (über kurz oder lang) Menschenzerstörung. Solange wir unsere Natur schädigen, ausrauben und verunreinigen, sägen wir weiterhin sprichwörtlich an dem Ast, auf dem wir sitzen.

Heute hast du erfahren, was genau man unter Umweltzerstörung versteht und welche Beispiele und ökologischen Herausforderungen die Thematik greifbarer machen. Außerdem hast du erfahren, wie wir die Dinge, die wir so sehr an der Natur lieben – sei es das Bewundern von gewaltigen Gletschern oder das Tauchen zu bunten Korallenriffen – vor uns selbst schützen können.

Nutze die Ideen und Ratschläge um dein Umweltbewusstsein und deine zukunftsorientierte Einstellung zu fördern. Schlussendlich geht es darum, die Probleme als Folge des eigenen Handelns zu erkennen. Noch viel wichtiger ist es jedoch, ein proaktiver Teil ihrer Lösung zu werden.

„Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören?“

Dalai Lama (mehr unter Umweltschutz Zitate)

Ich hoffe, dass dir das Wissen und die Erkenntnisse aus diesem Beitrag weiterhelfen. Abschließend möchte ich dir hier noch ein paar weiterführende Blogartikel ans Herz legen. Nutze sie, um der Umweltzerstörung durch menschliche Aktivitäten zusätzlich massiv entgegen zu wirken:

Hast du Fragen, Anregungen oder fallen dir weitere Dinge ein, die durch menschliche Eingriffe in die Natur zerstört werden? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

Bleib‘ umweltfreundlich,

Christoph von CareElite - Plastikfrei leben

PS: Der Klimawandel ist wohl das folgenschwerste und größte Umweltproblem unserer Tage. Indem du deinen CO2-Ausstoß bewusst reduzierst, kannst du ihm entgegenwirken. Wie einfach das geht, erläutere ich dir jetzt gern im verlinkten Blogbeitrag.

Quellenangaben:
₁ Deutschlandfunk; Interview mit Christian Wild: Wissenschaftler über Korallensterben „Befinden uns in ganz tiefer Korallenriffkrise“ (Stand: 21.07.2021), abrufbar unter https://www.deutschlandfunk.de/wissenschaftler-ueber-korallensterben-befinden-uns-in-ganz-100.html. [21.08.2023].

₂ C. Mayer, W. Hagg, M. Weber, A. Lambrecht: Zukunft ohne Eis – Zweiter Bayerischer Gletscherbericht: Klimawandel in den Alpen. Hrsg.: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, April 2021.

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Christoph Schulz

Christoph Schulz

Ich bin Christoph, Umweltwissenschaftler und Autor - und setze mich hier bei CareElite gegen den Plastikmüll in der Umwelt, den Klimawandel und alle anderen großen Umweltprobleme unserer Zeit ein. Gemeinsam mit weiteren, umweltbewussten Bloggern will ich dir Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes, nachhaltiges Leben sowie deine persönliche Weiterentwicklung an die Hand geben.