Karmapunkte sammeln - So geht's!

Karma verbessern – 15 Tipps, um mehr Karmapunkte zu sammeln

Christoph Schulz Blog, Gesundheit, Psyche, Umweltschutz Leave a Comment

Du möchtest dein Karma verbessern und aktiv versuchen, neue Karmapunkte zu sammeln? Dann bist du hier genau richtig! Wir leben in einer Zeit, in der wir uns mit dutzenden, massiven gesellschaftlichen und ökologischen Problemen auseinandersetzen müssen, die wir selbst geschaffen haben. Niemand muss die Welt alleine retten – doch wir alle können täglich dazu beitragen, dass das Leben auf der Erde für alle Lebewesen deutlich angenehmer wird. Ob wir jemandem die Tür aufhalten oder einfach nur einer Freundin einen neuen, zukunftsorientierten Lebensstil vorstellen.

In diesem Beitrag möchte ich dir jetzt zeigen, was Karma überhaupt ist und wie du im Alltag auf sozialer oder ökologischer Ebene etwas fürs Karma tun kannst! Außerdem erfährst du, wie du dich, fast im Vorbeilaufen, zu einem besseren Menschen entwickelst. Auf geht's!

Was ist Karma überhaupt?

Im Wörterbüchern wird das Karma allgemein als „das die Form der Wiedergeburt eines Menschen bestimmende Handeln, beziehungsweise das durch früheres Handeln bedingte gegenwärtige Schicksal“ bezeichnet.

Es handelt sich dabei um ein buddhistisches Prinzip, nachdem jede Handlung eine Folge nach sich zieht, die im derzeitigen Leben einer Person oder auch erst nach ihrer möglichen Wiedergeburt sichtbar wird.

Aus meiner Sicht geht es dabei vor allem um menschliche Werte wie Wertschätzung, Respekt, Hilfsbereitschaft, Solidarität oder Dankbarkeit. Werte, die jeder von uns als menschlich bezeichnen würde. Alle Handlungen, die solchen Werten widersprichen, gefährden wiederum dein Karma-Konto. Kurz gesagt: du wirst ernten, was du säst.

Tipp: Für weitere Sprüche kannst du dir gerne auch noch meine Sammlung mit Zitaten über das Karma ansehen.

Karma verbessern mit diesen 10 Tipps

Karma verbessern - Respekt und Wertschätzung

Wir sind also selbst verantwortlich für das, was uns im Leben widerfährt. Dann lass uns nicht lange Fackeln. Vielleicht hast du etwas gut zu machen oder versuchst einfach nur ganz grundsätzlich, ein besserer Mensch zu werden. So oder so ist das eine weise Entscheidung. Die folgenden Ideen werden dir definitiv dabei helfen, dein Karma zu verbessern. Viel Erfolg!

1. Werfe keine Lebensmittel weg

Weltweit werden jedes Jahr etwa 1,3 Milliarden Tonnen der produzierten Lebensmittel weggeworfen.₁ Gleichzeitig hungern aber auch fast 11 Prozent aller Menschen auf der Erde.₂ Da erscheint es nur logisch, dass du dein Karma verbessern kannst, indem du die Lebensmittel auf deinem Teller, sowie ihren Produktions – und Transportprozess wertschätzt.

Versuche zum Beispiel, deine Einkäufe für die kommende Woche bewusst zu planen – und halte dich strikt daran, um Spontankäufe zu vermeiden, die nachher in der Mülltonne landen könnten. In einem ausführlicheren Beitrag erfährst du viele weitere Tipps, um deine persönliche Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Tipp: Es gibt auch unzählige Tipps, um deine Lebensmittel noch länger haltbar zu machen. Probiere sie gerne aus!

2. Gehe Blut spenden

Blut ist einzigartig und nicht durch andere Stoffe zu ersetzen. Deshalb rettest du durch deine Blutspende mit höchster Wahrscheinlichkeit das Leben anderer Menschen, die auf dein Blut angewiesen sind. Informiere dich einfach Mal mit Hilfe einer nachhaltigen Suchmaschine über die nächsten Blutspendemöglichkeiten in deiner Umgebung.

Noch mehr Karmapunkte: Hast du schon einen Organspendeausweis? Falls du einen tödlichen Unfall haben solltest, gibst du damit automatisch die Erlaubnis, deine Organe zur Rettung anderer Menschenleben zu nutzen. Du bekommst ihn zum Beispiel von deiner Krankenkasse oder der Apotheke um die Ecke.

3. Mache deinen Garten zu einem Paradies

Karmapunkte kannst du auch durch Natürlichkeit absahnen! Zum Beispiel im eigenen, möglichst nachhaltigen Garten. Verzichte auf graue Schotterpisten am eigenen Haus und schaffe die Grundlage für ein lebensfrohes Paradies mit Vögeln und dutzenden anderen Tieren. Indem du ihnen Nistmöglichkeiten und Nahrungsangebot zur Verfügung stellst, kannst du dein Karma verbessern – und ganz nebenbei das erholsame Vogelgezwitscher und Treiben im Garten aus der Hängematte beobachten.

Wie das genau du ein Gartenparadies schaffst, erfährst du im ausführlichen Beitrag über die Anlage eines vogelfreundlichen Gartens.

4. Repariere etwas, anstatt es wegzuwerfen

Halt! Bevor du deine Schuhe in die Tonne kloppst, solltest du sie noch einmal zum Schuster bringen. Der lebt davon und kann dir zum Beispiel für ein paar Euro eine neue Sohle anbringen. Und falls dein Smartphone wieder Mal kaputt ist: lasse es einfach reparieren, anstatt dir ein neues zu kaufen. Respektiere die wertvollen, seltenen Erden im Gerät – und die harte Arbeit, die nötig ist, um sie zu gewinnen. Denn Respekt und Wertschätzung schaffen Karmapunkte!

Buch-Tipp: Passend dazu kann ich dir wärmstens das Buch Die Kultur der Reparatur ans Herz legen.

5. Ernähre dich pflanzlich

Mir fällt wirklich keine sinnvollere Tat ein, als die persönliche Umstellung auf eine pflanzliche Ernährungsweise. Für deine Ernährungsgewohnheiten müssen keine Tiere mehr in der Massentierhaltung in engen Käfigen gehalten, misshandelt und schlussendlich getötet werden. Auch an der Abholzung der Regenwälder zur Erzeugung von Sojaschrot als Tierfutter und zur Schaffung von Weideflächen bist du nicht mehr beteiligt. Das wiederum wirkt dem globalen Artensterben entgegen. Und da so mehr Pflanzen für unseren direkten Verzehr zur Verfügung stehen, trägst du auch noch dazu bei, den Welthunger zu stoppen.

Die Liste kann ich ewig so fortsetzen! Schau dir am besten den weiterführenden Artikel Gründe für den Veganismus an! Du wirst in Karmapunkten baden, wenn du den Schritt zur veganen Ernährung gehst.

Tipp: Falls du noch nicht motiviert genug bist, dich bewusst pflanzlich zu ernähren, solltest du dir unbedingt diese veganen Dokumentationen ansehen!

6. Nutze Ökostrom

Die Geräte in deinem Haushalt müssen geladen werden, damit sie funktionieren. Der Strom dafür sollte im Idealfall aus nachhaltigen Quellen wie Wind-, Wasser- oder Solarenergie und nicht aus zu CO2-schleudernder Kohle oder radioaktiver Kernkraft stammen. Der Wechsel von konventionellen zu umweltfreundlichen Stromanbietern ist wirklich leicht und wird dein Karma verbessern. Vor allem, weil für deinen Strom weder Menschen unter Tage ihr Leben riskieren und noch Siedlungsflächen oder Naturlandschaften zerstört werden müssen. Auch die gefährliche Lagerung von Atommüll über Jahrtausende machst du überflüssig.

Mehr darüber erfährst du im Artikel über Ökostrom.

Tipp: Schau dir unbedingt meinen Beitrag über natürliche Ressourcen an, um mehr über einen ressourcenschonenden Alltag zu erfahren!

7. Adoptiere einen Hund aus dem Tierheim

Karmapunkte sammeln und Tiere retten

Anstatt dir ein Tier aus der Zucht zu kaufen, kannst du einfach Mal das örtliche Tierheim besuchen und dort Hund, Katze oder Maus adoptieren. Damit entlastest du das Tierheim und kannst ein anderes Lebewesen extrem glücklich machen.

Alternativ kannst du dich auch ehrenamtlich im Tierheim engagieren. Unterstützung wird eigentlich immer gebraucht – ob du Gassi gehst, streichelst oder aufräumst. Mehr erfährst du im Beitrag Tieren helfen im Alltag.

8. Mache Urlaub zu Hause

Sicherlich ist der Urlaub in Deutschland auch schon eine Schlussfolgerung aus der Corona-Pandemie! Doch nicht nur in diesen bedenklichen Zeiten, sondern ganz grundsätzlich, solltest du mehr Erholungszeit in unserem wunderschönen Land einplanen. Dadurch vermeidest du klimaschädliche Flüge mit dem Flugzeug und kannst gleichzeitig die hiesige Natur für kleines Geld entdecken.

Lasse dich gerne von den außergewöhnlichsten Reisezielen in Deutschland inspirieren, um noch mehr Karmapunkte zu sammeln

Hinweis: Spätestens beim Gedanken daran, dass 90 Prozent der Menschen auf unserer Erde noch niemals ein Flugzeug von innen gesehen haben₃, solltest du verstehen, in welch komfortablen Lebenssituation du bist, wenn du überhaupt die Chance hast, in ein Flugzeug zu steigen.

9. Starte ein CleanUp

Die Menschen, die Müll in die Umwelt werfen, werden ordentlich an Karmapunkten einbüßen. Denn sie tragen dazu bei, dass jährlich etwa eine Millionen Seevögel und 135.000 Seevögel an unserem Plastikwahn verenden.₄

Mache es besser und sorge für positives Karma, indem du ein Beach CleanUp organisierst oder regelmäßig Plogging betreibst. Dabei sammelst du einfach den Müll ein, den andere gemacht haben. Das sorgt für eine ästhetischere Umgebung und rettet Tierleben!

Tipp: Auch im Urlaub kann man Müll sammeln und für das eigene Schicksal vorsorgen. Nutze einfach unsere Karte für weltweite CleanUps, um einen passenden Organisator an deinem Reiseziel zu finden!

10. Vermeide ganz bewusst Müll

Noch besser ist es, wenn der Müll gar nicht erst entsteht. Denn auch wenn das Gerücht kursiert, sind wir Deutschen absolut keine Recycling-Weltmeister. Im Jahr 2015 wurden zum Beispiel 13,65 Prozent in Länder wie Malaysia, China oder Indien verschifft₅ – dieser Müll gilt als recycelt und hübscht die Recycling-Quote ungerechtfertigterweise auf.

Um dein Karma zu verbessern, kannst du dir zum Beispiel eine große Edelstahl Trinkflasche besorgen und zukünftig Leitungswasser daraus trinken. Plastiktüten brauchst du auch nicht mehr, wenn du einfach mit einem wiederverwendbaren Jutebeutel einkaufen gehst.

In diesen weiterführenden Artikeln wirst du noch viel mehr über den Zero Waste Lebensstil erfahren:

Buch-Tipp: Mit Sicherheit ist dann auch mein erstes Buch „Plastikfrei für Einsteiger“ etwas für dich!

11. Werde Food Sharer

Du kannst Lebensmittelverschwendung nicht nur in deinem eigenen Haushalt, sondern auch in anderen Betrieben verhindern. Als Foodsharer rettest du nämlich Lebensmittel von Bäckereien, Cafés und Restaurants, die ihre übrigen aber immer noch extrem leckeren Waren sonst in die Mülltonne werfen würden. Du glaubst nicht, wie viel Geld du damit sparen und wie viele Nachbarn und Bedürftige du damit glücklich machen kannst.

Wenn du auch als Foodsharer Karmapunkte sammeln willst, dann kannst du dich im Beitrag über das Food Sharing darüber informieren, wie das funktioniert.

12. Respektiere deine Kleidung

Mode aus nachhaltigen Stoffen ist ein guter Schritt. Doch es nützt nichts, wenn wir trotzdem weiter ungebremst konsumieren. Durch einen nachhaltigen und respektvolleren Umgang mit deinen Klamotten sparst du unglaublich viel virtuelles Wasser und jede Menge Verpackungsmüll ein. Gleichzeitig befreist du u.a. die Menschen, die Billigmode in dreckigen, engen Fabrikhallen zusammennähen müssen, von ihren Zwängen – und schonst natürliche Ressourcen. Achte bei Mode-Artikeln zum Beispiel auf die Fairtrade-Siegel und kaufe dir ganz bewusst auch Mal Second-Hand-Mode.

Im ausführlichen Beitrag über die Slow Fashion Bewegung, erfährst du genau, wie du umweltbewusst mit deiner Kleidung umgehst.

13. Verzichte auf Wegwerf-Produkte

Wer Müll in der Umwelt hinterlässt, kann nie sicher sein, was danach damit passiert. Vielleicht verendet eine Meeresschildkröte an deinem Sixpackring, der dir lediglich für ein paar Minuten dabei geholfen hat, das Bier zum Strand zu tragen. Oder vielleicht wird einem Jungvogel dein Plastikstrohhalm zum Verhängnis, weil seine Eltern ihn als Nistmaterial genutzt haben. Das ist alles schon passiert.

Wenn du also Karmapunkte sammeln und nicht verlieren willst, solltest du solche Szenarien lieber schon im Voraus umgehen. Vermeide unnötigen Müll, indem du auf wiederverwendbare Alternativen setzt.

14. Unterstützte andere Menschen aktiv

Unterstützung - Karma verbessern und Karmapunkte sammeln

Du kannst Menschen indirekt helfen, indem du dich vegan ernährst alltäglich dazu beiträgst, den Klimawandel zu stoppen. Doch auch in direkter Form sind andere auf deine Hilfe angewiesen. Du kannst zum Beispiel eine Lesepatenschaft übernehmen, um Kindern regelmäßig aus Büchern vorzulesen. Oder wie wäre es, wenn du einem Obdachlosen vor dem Einkaufszentrum einfach ein paar Früchte und etwas zu trinken mit aus dem Geschäft bringst? Es sind auch die kleinen Dinge, die dein Karma verbessern.

Lasse dich gerne im Beitrag von dutzenden guten Taten im Alltag inspirieren.

Tipp: Genauso können auch Tierschutzorganisationen stetig deine Unterstützung gebrauchen! Im verlinkten Artikel kannst du dich informieren.

15. Sei dankbar für das, was du hast

Es kostet nichts, dankbar für das zu sein, was man hat – oder für das, was andere einem geben. Doch es ändert einfach alles zum Positiven. Bringe andere zum Lachen oder sorge für andere, positive Dinge in ihrem Leben. Revanchiere dich, wenn dir jemand etwas Gutes getan hat. Und schreibe deinen Liebsten doch einfach Mal wieder eine Postkarte oder mache jemandem ein besonderes Geschenk?

Im nachhaltigen Geschenke Shop wirst du mit Sicherheit etwas Passendes finden.

Tipp: Lasse dich auch gern noch ein bisschen von der Sammlung mit Zitaten über Menschlichkeit inspirieren.

Karmapunkte sammeln durch menschliches Verhalten

Gedanken formen deine Worte. Worte formen deine Handlungen. Handlungen formen deine Gewohnheiten. Gewohnheiten formen deinen Charakter. Und der Charakter formt dein Schicksal. Das Karma-Prinzip ist relativ simpel. Genauso einfach ist es, täglich und sogar beiläufig, etwas fürs Karma zu tun.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel dabei helfen konnte, dein Karma zu verbessern. Hast du Fragen oder Tipps, um noch mehr Karmapunkte zu sammeln? Dann schreibe mir gern einen Kommentar!

Bleib‘ menschlich,

Christoph von CareElite - Plastikfrei leben

PS.: Stört dich ein Missstand in unserer Gesellschaft, den du zum Positiven verändern willst? Dann starte doch einfach eine Unterschriftenaktion, um etwas dagegen zu unternehmen. Unter Online Petition starten erfährst du mehr darüber!

Quellenangaben:
₁ Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: Was ist Lebensmittelverschwendung? Fakten und Tipps. https://t1p.de/28m2. [07.07.2020].

₂ Deutsche Welthungerhilfe e. V.: Hunger – Ausmaß, Verbreitung, Ursachen. Die häufigsten Fragen zum Thema (Stand: 15.07.2019). https://t1p.de/ferb. [07.07.2020].

₃ Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND): Die wahren Kosten des Fliegens: Klimakiller. https://t1p.de/b085. [07.07.2020].

₄ NABU — Naturschutzbund Deutschland e.V.: Plastikmüll und seine Folgen. https://t1p.de/tykc. [07.07.2020].

₅ Maak, S.; Bündnis 90/Die Grünen: Deutschland ist nicht Recyclingweltmeister (Stand: 18.01.2019).https://t1p.de/jmm8. [07.07.2020].

Ich bin Christoph, Umweltwissenschaftler und Autor - und setze mich hier bei CareElite gegen den Plastikmüll in der Umwelt, den Klimawandel und alle anderen großen Umweltprobleme unserer Zeit ein. Gemeinsam mit weiteren, umweltbewussten Bloggern will ich dir Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes und vor allem nachhaltiges Leben an die Hand geben. Wenn du möchtest, dass wir weiter mit voller Kraft an CareElite arbeiten, kannst du uns gern ein paar Taler für die technische Verbesserung der Webseite, CleanUp-Material und neue aufklärende Blogbeiträge in unsere Kaffeekasse werfen. So oder so - danke, dass du da bist!

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