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Carnism - The Psychology of Eating Meat

Carnism - The Psychology of Eating Meat

What is meant by carnism? Zugegeben: den Begriff gibt es noch gar nicht lang. Doch er beschreibt ziemlich genau das ausbeuterische System des Fleischessens, das ich selbst fast 30 Jahre meines Lebens unbewusst geschätzt und durch mein Einkaufsverhalten auch gefördert habe. Erst als die Hintergründe der Fleischindustrie und die wahren Gründe für meinen Fleischkonsum zu mir durchsickerten, begann ich, das System „Fleisch“, sowie die Psychologie und Ideologie dahinter zu hinterfragen.

In diesem Artikel möchte ich dir jetzt alle wichtigen Informationen rund um die Ideologie und Psychologie des Fleischessens an die Hand geben.

In advance already a short Overview about the contribution:

  1. Definition
  2. Why we eat only certain animals
  3. Die Gründe für den Karnismus
  4. Social injustice
  5. What to do?

What is meant by carnism?

The carnism (carne = meat) is a invisible belief system that conditions us from an early age to eat certain animals. Es handelt sich sozusagen um die Psychologie des Fleischkonsums, die tief in unserer Gesellschaft, in unseren Glaubenssätzen, Normen und Überzeugungen verankert ist und unser Verhalten wesentlich beeinflusst.

Das Gegenteil des Karnismus, der übrigens seinen Namen von der amerikanischen Psychologin Dr. Melanie Joy bekam, ist der Veganismus. Es ist die Lebensweise, die versucht – soweit wie praktisch durchführbar – alle Formen der Ausbeutung von Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden.

Why has the term "carnism" not been around for too long?

Für viele Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, Fleisch zu essen – auch wenn es eigentlich eine freie Entscheidung jedes einzelnen darstellt. Es ist so selbstverständlich, dass wir glauben, „dass die Dinge eben einfach nunmal so sind“. Wir haben lange nicht realisiert, dass dieses Verhalten irrational ist, nicht gesehen, dass es zerstörerisch ist und nicht einmal gewusst, dass wir die freie Wahl haben, etwas anders zu machen. Nur die wenigsten haben ein zunächst unsichtbares Glaubenssystem wie den Karnismus erkannt - and that is precisely why the term first appeared in 2001.

Why do you eat some animals and not others?

Die meisten Menschen würden wohl behaupten, Tiere zu lieben und Cruelty to animals abzulehnen. Dennoch bezahlen sie Geld dafür, dass jemand anders ein Tier für sie quält und tötet. Und so kommt es bei vielen zu unangenehmen, inneren Konflikten, den sogenannten cognitive dissonances.

Fleisch zu essen, ist für uns zudem längst keine überlebenswichtige Notwendigkeit mehr. Es ist eine freie Entscheidung. Eine Frage sollten wir also deshalb zunächst dringend beantworten: Warum essen wir überhaupt Tiere? Here are the logical answers:

  • Convenience
  • Tradition
  • Habit
  • Taste

It is about nicht lebensnotwendige Gründe, die auf moralischer Basis nicht rechtfertigen können, was wir den unschuldigen Tieren da antun. Doch das sind die vier wesentlichen Rechtfertigungen für den Verzehr von Fleisch. Aber warum sind wir plötzlich empört, wenn uns jemand Delfin-, Hunde-, Katzen- oder Pferdefleisch anbietet?

Why do we eat some animals - and not others? Manche Tiere als wertvoll und andere als minderwertig zu betrachten und diese Einteilung mit der menschlichen Überlegenheit zu rechtfertigen, nennt man Speciesism. Es gibt keinen moralisch-vertretbaren und logischen Grund für die Unterscheidung. Nur persönliche und von kleinauf gefestigte Überzeugungen lassen uns einen Unterschied zwischen Hunden und Kühen erkennen, obwohl es sich bei beiden Tieren um fühlende Lebewesen who do not want to die.

Why has carnism been part of our society for so long and still is?

A meal with meat

We Humans are not carnivores – unsere gesamte Anatomie ist auf den Verzehr von Pflanzen ausgerichtet. Zudem zerstört die Factory farming our planet - and cost billions of animals their lives. (see also Live Zähler für getötete Tiere weltweit)

Wir bringen unseren Kindern bei, liebevoll mit Kaninchen umzugehen, während wir die Schlappohren am Abend in den Ofen schieben. Wie kann es sein, dass dieses widersprüchliche und alles andere als menschliche Verhalten so ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist?

The answer is provided by the social and psychological defense mechanisms des Karnismus. Sie bewegen uns dazu, an eigentlich inhumanen Praktiken zu partizipieren, ohne vollständig zu realisieren, was wir da eigentlich tun. Die drei entscheidenden Mechanismen stelle ich dir hier vor.

Leugnung – Was es nicht gibt, können wir nicht infrage stellen

The Concealment and invisibility make it easy for us to completely ignore the unpleasant aspects of meat consumption and production.

The psychology of eating meat is invisible. You can't tell from a steak on a plate that it used to be an animal. Würde man es sehen, dürfte vielen wohl der Appetit auf Fleisch vergehen. Doch solange sie von von dem Tierleid und den ökologischen und gesundheitlichen Folgen des Fleischkonsums nichts sehen, lassen sich die Probleme eicht leugnen. Und falls wir doch einmal in einer Doku oder auf einem Werbeplakat einen Blick hinter die Kulissen von Massentierbetriben und Schlachthäusern erhaschen, sorgen die Tierwohllabels schnell dafür, dass wir wieder ein reines Gewissen bekommen.

But the Victims of Carnist ideology are unfortunately also invisible. Nicht nur die Milliarden von Nutztieren, die für unsere „Fleischeslust“ leiden und schließlich sterben müssen, sondern auch die traumatisierten und meist ausgebeuteten Schlachthofarbeiter, die Gesundheit der menschlichen Verbraucher und nicht zuletzt die ökologische Folgen, wie der climate change.

Notice: Basically, our behavior is the classic Ostrich tactics, bei der wir den Kopf in den Sand stecken, um Probleme und Ungerechtigkeiten nicht lösen zu müssen.

Mythen – Tiere zu essen ist normal, natürlich und notwendig

The system of carnism is also maintained by the fact that we have its View myths as facts. Wir müssen Rindfleisch und Hühnerier essen, um genügend Proteine zu bekommen und Muttermilch von Kühen trinken, um genügend Calcium für unsere Knochen aufzunehmen. So konnte man es zumindest in unzähligen, früheren Werbespots entnehmen, weshalb viele Menschen ihren Fleischkonsum auch heute noch damit rechtfertigen. Hinzu kommen Euphemisms wie Steak, Wurst und Schnitzel, die uns noch weiter davon entfernen, das Stück Fleisch eines fühlenden, unschuldigen Lebewesens auf dem Teller zu realisieren.

But the meat lobby has not only built an invisible and morally reprehensible belief system. Sie versucht auch mit allen Mitteln, ihre ausbeuterischen, umweltzerstörerischen und gesundheitsgefährdenden Aktivitäten weiterhin aufrecht zu erhalten. Das funktioniert, indem es als normal, natürlich und notwendig dargestellt wird, Tiere zu essen. Aber auch, indem man Gegenbewegungen wie den Veganismus attackiert und als falsch erscheinen lässt. Hier ein paar Beispiele für vegan myths and prejudices:

Ziel ist es natürlich, diese Glaubenssätze in unserer Gesellschaft zu verankern, um die tierfreundliche Botschaft zu diskreditieren und möglichst wenige Menschen die unsichtbare Psychologie des Fleischkonsums erkennen zu lassen.

Tip: Feel free to download my free e-book "All the arguments against veganism and how you simply refute them". down.

Perception Distortion

In unserer Wahrnehmung von Tieren in unserer Gesellschaft unterscheiden wir wie selbstverständlich zwischen heiligen Haustieren und minderwertigen Nutztieren. Aufgrund des Karnismus teilen wir sie in „essbar“ und „nicht essbar“ ein. Ein Hund ist zum Streicheln da und sein Fleisch isst man nicht. Das Schwein hingegen ist ein Nutztier, dessen Fleisch man isst. Fertig. Dabei sind es allesamt fühlende Lebewesen und es gibt nicht einen logischen, moralisch-vertretbaren Grund dafür, zwischen ihnen zu differenzieren. Stattdessen sprechen wir von humane slaughter. Dabei ist an dem, was wir den „Nutztieren“ antun, so rein gar nichts menschlich – also mitfühlend, barmherzig und liebevoll.

Ganz offensichtlich blockiert der Karnismus unser natürliches Einfühlungsvermögen, sodass wir gegen im Gegensatz zu unseren persönlichen Wertvorstellungen handeln, ohne uns darüber im klaren zu sein. Das System „Fleisch“ hat uns darauf konditioniert, nicht zu denken und zu fühlen. Erst wenn wir aus den karnistischen Abwehrmechanismen ausbrechen, erkennen wir die verwerflichen Hintergründe und Probleme des Fleischverzehrs.

Tip: Do vegans have pets? Im verlinkten Beitrag erfährst du alles über die Vereinbarkeit der veganen Lebensphilosophie mit der Haltung eines Haustiers.

Warum stellt Karnismus eine soziale Ungerechtigkeit für Mensch und Tier dar?

Carnism - cows and pigs are exploited

Diejenigen, die ihre Augen vor dem System des Karnismus verschließen, um weiterhin (ihr) Fleisch genießen zu können, sehen darin natürlich auch keine soziale Ungerechtigkeit. Ein gern gehörtes Gegenargument ist, dass Fleischessen eine persönliche Entscheidung was. But since this decision direct and indirect victims hervorruft, ist sie eben nicht persönlich. Kühe, Schweine, Schafe, Hühner und dutzende weiterer Tierarten werden erst ausgebeutet und dann getötet. Die ressourcenintensive Massentierhaltung ist für die biggest environmental problems of our time verantwortlich. Wenn wir die als Tierfutter angebauten Pflanzen einfach direkt verzehren würden, müsste es nicht einmal mehr den World hunger give

The consumption of meat is simply the Ergebnis des unterdrückerischen Systems des Karnismus. Der Mann dachte, er ist der Frau überlegen, weil sie anders ist. Weiße Menschen dachten, dass sie Dunkelhäutigen überlegen sind, weil sie anders sind. Und heute glauben wir noch, dass wir nicht-menschlichen Tieren überlegen sind, weil sie Federn, Flügel, Wolle oder einen Pelz haben. Für eine mitfühlendere und gerechtere Gesellschaft müssen wir alle Formen der Unterdrückung ernst nehmen.

Wie wir den Karnismus und damit zusammenhängende Ungerechtigkeiten beenden

Meat consumption is a highly polarizing and difficult topic to discuss because of this manifested belief system. However, is it still so controversial even when we absolutely unbiased betrachten? Angenommen, wir hätten bis heute nie ein einziges Tier zu unserem Vorteil ausgebeutet und getötet. Was würdest du über jemanden denken, der Kühe zerstückelt, Pigs gassed and Küken schreddert? Vermutlich würdest du in ihm eher einen Psychopaten sehen, als zu glauben und zu akzeptieren, dass er sich „ganz normal“ verhält.

Wir müssen uns bewusst werden, wie sehr uns die Psychologie des Fleischessens tatsächlich beeinflusst. Erst dann können wir eine zukunftsorientierte, friedliche, umweltschützende und tierfreundliche Bewegung wie den Veganismus verstehen und adaptieren – und tatsächlich im Einklang mit unseren persönlichsten, menschlichen Werten leben.

Vielleicht wusstest du bis zu diesem Artikel nichts vom Karnismus. Nun weißt du, was dahintersteckt. Was tust du dagegen? Hier sind einige weiterführende Artikel gegen diese soziale Ungerechtigkeit, die dir weiterhelfen werden:

Do you have any questions or suggestions? Then I look forward to your comment!

Stay animal-friendly and sustainable,

Christoph from CareElite - Plastic-free living

PS.: Mich persönlich hat der Dominion film because it shows the brutal truth of the meat industry. Be sure to check it out.

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Christoph Schulz

Christoph Schulz

I'm Christoph, an environmental scientist and author - and here at CareElite I'm campaigning against plastic waste in the environment, climate change and all the other major environmental problems of our time. Together with other environmentally conscious bloggers, I want to give you tips & tricks for a naturally healthy, sustainable life as well as your personal development.

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