Frugalismus Lebensstil - Was ist das?

Frugalismus – Was ist ein frugaler Lebensstil?

Christoph Schulz Blog, Konsum 2 Comments

Was versteht man eigentlich unter Frugalismus? Immer mehr Menschen entschließen sich dazu, durch eine sparsame, bewusste Lebensweise möglichst schnell finanziell unabhängig zu werden – und nennen sich Frugalisten. Doch was steckt genau hinter der Bewegung und welche Verbindungen gibt es zum Thema Nachhaltigkeit? Das gilt es herauszufinden.

In diesem Artikel möchte ich dir deshalb den Lebensstil von Frugalisten näher bringen. Von der Definition, über Grundsätze bis hin zu Tipps für einen sparsameren Alltag.

  1. Definition
  2. Tipps
  3. Schlusswort

Hinweis: Da Frugalismus sehr konsumkritisch ist und viele Verbindungspunkte zur Nachhaltigkeit hat, passt das Grundprinzip meiner Meinung nach sehr gut zu CareElite. Nicht alles, aber vieles!

Was ist Frugalismus?

Frugalismus - Tipps und Regeln zum Geld sparen

Der Begriff des Frugalismus steht für eine einfache, bescheidene und bewusste Lebensweise. Frugalisten verfolgen das langfristige Ziel, nicht so lange für das eigene Einkommen arbeiten zu müssen, bis sie 67 Jahre alt sind.

Alles in allem bedeutet Frugalismus: Weniger ausgeben und mehr sparen, damit man nicht durch soziale Zwänge gefangen gehalten wird und stattdessen finanzielle Unabhängigkeit erreichen kann.

Hinweis: Ich würde mal behaupten, dass ich schon mein ganzes Leben lang unbewusst wie ein Frugalist bin. Kein Pfennigfuchser, sondern jemand, der einfach bewusst mit Geld umgeht. Da wir in einer extremen Konsumgesellschaft leben, hat sich für diese „ungewöhnliche Enthaltsamkeit“ nur ein ganz eigener Begriff gebildet, der weitergedacht wird.

Grundsätze für ein frugales Leben

Für mehr Klarheit sorgen die unterschiedlichen Grundsätze des Frugalismus. Dazu zählen meiner Meinung nach sowohl mal mehr und mal weniger definierte Regeln und entscheidende Einstellungsmerkmale.

Empfehlenswerte Regeln

  1. Etwas das man haben möchte nicht direkt kaufen. Ein paar Tage hinterfragen und wenn man die Notwendigkeit sieht, kaufen. (3 Tage Regel)
  2. Unter Frugalisten sagt man, dass man etwa 4% seines Ersparten frei entnehmen und ausgeben kann, ohne das langfristige Ziel der finanziellen Unabhängigkeit zu gefährden. (4%-Regel)
  3. Bewusstsein dafür, dass es Alternativen zur gesetzlichen Rente gibt.
  4. Bewusste Zielsetzung, durch eigenes Verhalten finanziell unabhängig zu werden.
  5. Nur besitzen, was man im Alltag wirklich braucht.
  6. Geld nur für die Dinge ausgeben, die einen persönlich weiterbringen.
  7. Fokus auf das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit, ohne sich ablenken zu lassen.
  8. Großteil des Geldes soll behalten werden – und der Rest sollte in Erlebnisse investiert werden.
  9. Bewusstsein dafür, dass im Grunde überall Geld gespart werden kann.
  10. Langfristige und gestreute Investition des Ersparten.

Hinweis: Es gibt auch die 752- bzw. 173-Regel unter Frugalisten. Dabei soll man seine wiederkehrenden wöchentlichen Ausgaben mit 752 und seine wiederkehrenden monatlichen Ausgaben mit 173 multiplizieren. Als Ergebnis erhält man dann den Geldbetrag, den man nach 10 Jahren hätte, wenn man das Geld gespart hätte. Sehr viel Konjunktiv meiner Meinung nach, aber sicher für den ein oder anderen eine zusätzliche Motivation.

Einstellung & Merkmale

Frugalisten verändern ihre Gewohnheiten und verzichten auf viele Dinge, die in der Regel überflüssig sind. Hier sind ein paar Grundeinstellungen und Merkmale für dich, um den Frugalismus besser einordnen zu können. Frugalisten…

  • reduzieren ihre Ausgaben und leben sparsam.
  • kaufen viele Dinge eher günstig gebraucht anstatt neu.
  • sparen bis zu 70 Prozent ihres Einkommens.
  • wohnen möglichst günstig.
  • kaufen möglichst bewusst günstige Lebensmittel ein.
  • investieren ihr Erspartes, um von den Zinsen zu leben.
  • machen keine ausartenden Partys, ausgiebige Shopping-Touren oder teuren Urlaube.
  • verzichten auf Genuss- und Suchtmittel wie Alkohol oder Zigaretten.
  • brauchen kein Auto, haben keine teuren Möbel und auch nicht die neueste Technik – sie haben nur das Nötigste.

Frage: Fallen dir weitere Merkmale von Frugalisten ein? Dann schreibe deine Ideen gerne in die Kommentare.

Pro und Contra von Frugalismus

Du solltest sowohl die Vorteile und Chancen, als auch die Nachteile und Kritikpunkte zum Thema Frugalismus abwägen, um dir eine klare Meinung darüber zu bilden. Nicht für jeden ist der Lebensstil geeignet, daher möchte ich dir hier die entsprechenden Vorteile und Nachteile an die Hand geben.

Vorteile & Chancen

  • Bewussterer Konsum: In Zeiten des Massenkonsums, in der ein Black Friday den nächsten jagt, kaufst du nur noch die Dinge, die dich wirklich weiterbringen. Das spart dir Zeit und Geld.
  • Kostenmanagement: Als Frugalist lernst du, große Ausgaben zu reduzieren und zu verhindern. Du erlernst auch ganz grundsätzlich einen bewussteren Umgang mit Geld.
  • Sparquote stressfrei anpassen: Wenn sich das Einkommen erhöht, kann man beispielsweise die Sparquote erhöhen. Wenn man einem nachhaltigen Studium nachgeht, kann man sie etwas absenken.
  • Geldanlage wird gelernt: Um das Geld schneller zu vermehren, lernt man, es sinnvoll und gewinnbringend anzulegen.

Nachteile, Kritikpunkte und Gegenargumente

  • Für Topverdiener einfach: Oft wird damit argumentiert, dass Frugalismus nur für Topverdiener möglich ist. Mit einem hohen Gehalt kann man sich natürlich hohe Sparquoten einrichten. Doch grundsätzlich kann jeder, der ein ausreichendes monatliches Einkommen hat, etwas sparen. Der eine mehr, der andere weniger.
  • Extreme Sparsamkeit: Je nach eigenen Möglichkeiten, leben Frugalisten sehr sehr sparsam und verzichten auf vieles. Für manchen mag sich das wie ein Rückschritt anfühlen. Im Grunde ist der Lebensstil aber einfach sehr minimalistisch.
  • Für Stadtmenschen tendenziell besser geeignet: Der Verzicht auf das Auto, die Spritkosten und die Reperaturen ist auf dem Land deutlich schwerer umsetzbar.
  • Notwendige Sparsumme schwer vorhersagbar: Der Betrag, den man auf der hohen Kante haben muss, ist nur schwer definierbar. Vor allem, da jederzeit gewisse variable Risiken bestehen, wie beispielsweise die Inflation oder mögliche Börsencrashs.

Was hat Frugalismus mit Nachhaltigkeit zu tun?

Bei Frugalisten dreht sich viel um’s Geld. Was hat die Bewegung also überhaupt mit Nachhaltigkeit zu tun? Hier ein paar Gründe dafür, dass ich hier bei CareElite darüber schreibe:

  • Konsumkritik: Frugalismus bedeutet, den eigenen Konsum kritisch zu hinterfragen, so wie es beispielsweise auch beim Zero Waste Lebensstil der Fall ist. Vermehrt liegt der Fokus hier zwar auf Aspekten wie Notwendigkeit und Kosten, doch der Kauf von Produkten wird genauso hinterfragt.
  • Eigenes Verhalten anpassen: Ob nachhaltig oder frugal – beide Lebensstile leiten dazu an, bewusster mit Ressourcen umzugehen und Gewohnheiten zu verändern. Wenn du beispielsweise Energiekosten sparst, indem du beim Wasser aufkochen den Deckel auf den Topf legst, verbindest du beide Lebensstile ideal miteinander.
  • Wiederverwendbare Dinge nutzen: Frugalisten achten auch darauf, keine Wegwerfprodukte zu konsumieren, weil der stetige Neukauf langfristig sehr teuer ist. Auch da gibt es also Überschneidungspunkte – beispielsweise mit dem plastikfreien Leben.
  • Geldaspekt: „Ein nachhaltiger Lebensstil sei zu teuer“, hört man so oft. Doch im Grunde ist auch der nachhaltige Leben sehr sparsam, wenn man nur die Dinge kauft, die absolut notwendig sind. Im Beitrag über durch Nachhaltigkeit Geld sparen erfährst du noch viel mehr darüber.

Kritisch zu betrachten ist beim Frugalismus der Punkt, ab dem man der Fokus ausschließlich auf finanzielle Aspekte ausrichtet. Regelmäßige Billigflüge in den Urlaub oder den Kauf von Billigfleisch aus Massentierhaltung zähle ich beispielsweise dazu.

Tipp: Damit das frugalistische Leben auch langfristig bewusst und nachhaltig bleibt, sollte man sich also nicht zu krampfhaft von den finanziellen Aspekten verleiten lassen.

Frugalismus Tipps zum Geldsparen

Frugalismus Tipps zum Geldsparen

Ob du diesen Absatz Frugalismus Tipps oder Geldspar-Tipps nennst – das nimmt sich nichts. Am Ende geht es darum, im Haushalt möglichst viel Geld zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Hier sind einige Tipps, die auch Frugalisten beherzigen.

Hinweis: Wenn dir zu den Punkten weitere Ideen einfallen, schreibe wieder gern einen Kommentar.

Konsum

  • Gebraucht statt Neukauf: Jeder kennt Portale wie zum Beispiel eBay Kleinanzeigen. Dort kannst du dir wirklich alles gebraucht und damit günstiger kaufen. Das schont Ressourcen und deinen Geldbeutel.
  • Dinge ausleihen: Frugalisten leihen sich zum Beispiel Bücher aus, anstatt sie immer wieder neu zu kaufen. Stadtbüchereien sind meistens top aktuell ausgestattet und man kann notfalls auch eigene Wunschbestellungen aufgeben.
  • Reparieren statt wegwerfen: Im Sinne des Frugalismus und der Nachhaltigkeit solltest du Schuhe mit kaputter Sohle nicht wegwerfen. Repariere sie lieber selbst, oder lasse das vom Schuster erledigen.
  • Ungenutze Dinge verkaufen: Dein Geld häuft sich an, wenn du einfach mal alle überflüssigen Dinge aus deinen Schränken verkaufst. Das schon auch wiederum die Umwelt und den Geldbeutel von anderen.
  • Kostenlos telefonieren: Wofür so viel Geld für einen teuren Handyvertrag zahlen, wenn man auch kostenlos telefonieren kann?Über das Internet mit Skype und WhatsApp ist das günstiger. Siehe auch den Beitrag Nachhaltig Telefonieren.

Wohnen & Alltag

Im Frugalismus versucht man, möglichst günstig zu wohnen, um die eigenen Ausgaben minimal zu halten. Auch dazu ein paar Ideen:

Buchtipp Nachhaltig leben für Einsteiger
  • Tiny House: In Großstädten wird die Miete immer teurer. Ein Haus zu bauen ist auch nicht günstig. Ein minimalistisches Tiny House kann daher eine Alternative sein.
  • Möbel selber machen: Ich liebe es, Möbel aus eingestaubten Holzbohlen selbst herzustellen. Das macht Spaß und schont den Geldbeutel. Schau gern in meinem DIY Möbel Blog vorbei.
  • Nachhaltig gärtnern: Genau! Du kannst auch einen Garten nachhaltig gestalten und dabei bares Geld sparen. Beispielsweise indem du Regenwasser auffängst und deine Pflanzen damit gießt. Oder du kannst mit einer Wurmkiste deinen Dünger selber machen.
  • Auf Auto verzichten: Wenn du die Möglichkeit hast, dann verzichte auf’s Auto. Das geht nicht immer ich weiß. Aber vielleicht sind im Beitrag Autofrei leben einige passende Tipps für dich dabei.

Haushalt

Auch für den Haushalt hat die Frugalismus Bewegung natürlich viele Tipps zum Geldsparen. Auch dazu einige Beispiele:

  • Haushaltsbuch führen: So weißt du genau, wie viel du ausgibst und wo noch Einsparpotential ist. Dafür gibt es auch coole, kostenlose Apps, die dir dabei helfen, den Überblick zu behalten!
  • Energie sparen im Haushalt: Energiekosten drücken deine Sparquote. Indem du zum Beispiel beim Kochen den Deckel auf den Topf legst oder keine warmen Lebensmittel direkt in den Kühlschrank stellst, kannst du zum Beispiel Energie und Geld sparen.
  • Wasserverbrauch reduzieren: Ja, auch ein hoher Wasserverbrauch kostet Geld. Duschen statt Baden und ein bewusster Umgang mit der WC-Spülung spart zum Beispiel viel Wasser.
  • Spülmittel selber machen: Frugalisten sparen sich viel Geld, indem sie Dinge wie Spülmittel aus Efeu selber machen. Efeublätter gibt es wie Sand am Meer – und das kostenlos.
  • Spültabs halbieren: Ein richtig cooler Tipp ist auch das halbieren von Spültabs. Teller, Gläser und Besteck sind genauso sauber wie sonst – nur dein Geldbeutel ist schlussendlich voller.

Tipp: Auch eine regelmäßige kalte Dusche spart jede Menge Energiekosten ein und macht dich richtig fit für den Tag!

Ernährung

Bei der Ernährung hast du ebenfalls unzählige Möglichkeiten, um Geld zu sparen. Hier ein paar Beispiele:

  • Lebensmittel retten: Mit Food Sharing kannst du bei teilnehmenden Betrieben kostenlos Lebensmittel bekommen und sie vor der Tonne retten. Mehr unter Lebensmittelverschwendung reduzieren.
  • Mahlzeiten planen: Indem du dein Essen für die Woche vorausplanst, musst du nur das Nötigste einkaufen. Spontankäufe werden dadurch vermieden und du wirst auch weniger weg.
  • Selbst und mehr kochen: Das A und O des Frugalismus ist das eigenständige Kochen und der Verzicht auf Fertiggerichte. Das ist gesünder und spart Geld. Du kannst auch immer etwas mehr kochen, sodass du am nächsten Tag noch etwas davon hast oder es plastikfrei einfrieren kannst.
  • Leitungswasser: Wir haben das Privileg, das Wasser aus der Leitung trinken zu können. Es ist bis zu 250 mal günstiger als Mineralwasser und man spart sich die Schlepperei. Mehr unter Leitungswasser VS Wasser aus Plastikflaschen.
  • Verzichte auf Kaffeekapseln und CoffeeToGo: Laut Heldenmarkt kostet ein Kilogramm Kaffee durch die Kapseln umgerechnet 70 Euro – und hinterlässt 8.000 Tonnen Müll pro Jahr. Auch CoffeeToGoBecher sind nicht nachhaltig. Verzichte deshalb auf Kaffee oder nutze einen wiederverwendbaren Kaffeebecher und Bohnenkaffee. (mehr Infos unter Nestlé Kritik)

Kleidung

Frugalisten vermeiden regelmäßige Shopping-Ausflüge aus Spaß an der Freude. Denn die kosten viel Geld und überfüllen den Kleiderschrank. Im Sinne der Slow Fashion gibt es auch dazu einige Tipps:

  • Capsule Warderobe: Was ziemlich fancy klingt ist einfach nur wenige Kleidungsstücke, die sich aber richtig gut kombinieren lassen. So gibst du weniger aus und hast dennoch viele Outfits am Start.
  • Second Hand: Ich bin froh, dass Second Hand Mode wieder modern ist. Das schont natürliche Ressourcen und deinen Geldbeutel.
  • Kleidung flicken lassen: Auch Kleidung kannst du lieber reparieren, anstatt sie ständig neu zu kaufen. Das ist übrigens einer von vielen Lifehacks unserer Großeltern.
  • Ungenutzte Kleidung verkaufen: Denke wie ein Frugalist und trenne dich von ungewollten oder ungenutzten Kleidungsstücken. Du kannst sie bei Kleiderkreisel oder eBay Kleinanzeigen an diejenigen verkaufen, die sie gerne tragen würden.

Tipp: Fast Fashion ist im Grunde das Gegenteil von diesem bewussten Umgang mit Kleidung – und beschleunigt viele der Umweltprobleme unserer Zeit.

Finanzen & Geldanlage

Aus dem Geld, das du sparst, kannst du noch mehr machen. Hier einige Beispiele, denen auch Frugalisten folgen:

  • Geld zurücklegen: Es ist Monatsanfang und dein Geldeingang kommt? Dann lege gleich automatisch durch einen Dauerauftrag jeden Monat einen gewissen Sparbetrag zur Seite. Das verleitet nicht zu sehr dazu, Geld auszugeben.
  • Passiv investieren: Wenn das Ersparte nur auf dem Konto liegt, arbeitet es nicht für, sondern eher gegen dich. Lege es zum Beispiel auf deinem Depot in nachhaltige ETF’s und Sparpläne in nachhaltige Unternehmen an.

Bücher über das frugale Leben

Natürlich gibt es auch schon einige, spannende Bücher, die dir die Grundidee des Frugalismus sicher noch deutlicher machen werden. Diese Bücher kann ich dir passend dazu empfehlen:

  • Rente mit 40*: Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus, von Florian Wagner und Oliver Noelting.
  • Frugalismus – Mehr als nur Minimalismus*: Das ideale Buch für Anfänger, Fortgeschrittene und Interessierte, die mehr von ihrem Geld, ihrer Zeit und ihrem Leben haben wollen, von Sofia Hamann.
  • Mehr Geld für Mehr Leben*: Wie Sie in neun Schritten Ihre Beziehung zum Finanziellen ändern – und früher in Rente gehen können, von Vicki Robin und  Joe Dominguez.

Frugalismus Rechner

Mit einem speziell für sparsame Menschen angelegten Tool, lässt sich errechnen, zu welchem Zeitpunkt man in etwa in Rente gehen könnte.

Frugalismus Rechner sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da sie sehr vereinfacht programmiert sind und in der Regel krasse Einschnitte im Leben und finanzielle Engpässe nicht mit einkalkulieren. Mit diesem Rechner kannst du jedoch recht simpel ein grobes Gefühl dafür bekommen, wann du, bei entsprechender Sparsamkeit, in die finanziell unabhängige Rente gehen kannst.

Hinweis: Ehrlicherweise muss ich hier noch einmal sagen, dass mich der „Geld-Fokus“ beim Frugalismus ein bisschen stört. Es kann nämlich der Eindruck entstehen, dass es ausschließlich darum ginge möglichst reich zu werden. Doch das ist nicht das Wichtigste im Leben. Für mich ist noch wichtiger, dass man sich bewusst wird, wofür man sein Geld ausgibt. Denn ein Frugalist gibt grundsätzlich nur Geld für wirklich notwendige Dinge aus und vermeidet Überflüssiges. Damit spart er Geld für die Zukunft. Das ist eine sehr sparsame, aber vor allem auch sehr ressourcenschonende und nachhaltige Einstellung.

Frugalismus – Ein nachhaltiger Lebensstil mit klarem Ziel!

Im Grunde ist jeder Frugalist, der das Ziel verfolgt, sein Leben frei und selbstbestimmter leben zu können. Ob du dich dann Frugalist nennst, oder nicht, bleibt dir selbst überlassen. Doch es ist schön, dass wir einen Begriff dafür gefunden haben. Ich bin deshalb auch der Meinung, dass im Grunde jeder Frugalist sein kann, die Vorraussetzungen jedes Einzelnen sind nur zu bestimmten Zeitpunkten verschieden. Schlussendlich ist eine gesunde Mischung aus dem frugalen und dem nachhaltigen Lebensstilen sicherlich eine gute Kombination für den eigenen Geldbeutel und unsere Umwelt.

Hast du Fragen, Tipps oder eigene Erfahrungen mit dem Frugalismus, die du teilen möchtest? Dann schreibe gern einen Kommentar unter diesem Artikel.

Bleib‘ nachhaltig,

Christoph von CareElite - Plastikfrei leben

PS.: Schau dich mal im DIY-Blog von CareElite um. Dort kannst du dich noch zu weiteren Spartipps inspirieren lassen und zum Beispiel Brotchips aus altem Brot selber machen. Viel Spaß! 

Ich bin Christoph und unterstütze und organisiere Plastikmüll CleanUps auf der ganzen Welt, um den Plastikmüll aus der Natur zu entfernen. Bei CareElite gebe ich dir zusammen mit anderen umweltbewussten Bloggern Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes und vor allem nachhaltiges Leben, mit fantastischen Natur- und Wildlife-Erlebnissen.Wenn du möchtest, dass wir weiter mit voller Kraft an CareElite arbeiten, kannst du uns gern ein paar Taler für die technische Verbesserung der Webseite, CleanUp-Material und neue aufklärende Blogbeiträge in unsere Kaffeekasse werfen. So oder so - danke, dass du da bist!

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Comments 2

  1. Dieser Text wimmelt von Schreibfehlern! Aber was am meisten stört an deine Webseite ist die Werbung!! Du redest andauernd von Umwelt, Kein Plastik Usw. Die Werbung ist das Gegenteil! Also, du bekommst Geld für Umwelt unfreundliche Werbung, aber möchtest umweltfreundlich die Welt verbessern! Das geht nicht zusammen. Entscheide dich!
    Umwelt oder Frugulismus! denn, meiner Meinung nach möchtest du auch so schnell wie möglich nicht mehr arbeiten!?!

    1. Post
      Author

      Moin Hendrik! Danke für deinen Hinweis zu den Fehlern im Text – daran merkst du schon selbst, dass die Arbeit an meinem Projekt Zeit und Geld kostet 😉

      Die Werbung die hier in den Bannern auftaucht, basiert in der Regel auf deinem eigenen Surfverhalten. Wenn dir da Produkte angezeigt werden, dann hast du wohl auch ein bisschen konsumiert, wie jeder andere Mensch auch. CareElite ist ganz ohne Werbung schwer zu finanzieren, ich hoffe du verstehst das.

      Ich will mein ganzes Leben lang arbeiten – ich will dabei nur genau das tun, wofür ich brenne. Und das tue ich bereits jetzt. In diesem Beitrag möchte ich nur den neuen Trend des Frugalismus und Gemeinsamkeiten mit dem nachhaltigen Leben vorstellen. Meiner Meinung nach muss sich niemand für irgendetwas entscheiden. Ich lebe nachhaltig und versuche dadurch, auch sparsamer zu leben. Auf jeden Fall gibt es viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Lebensstilen.

      Ich hoffe, dass ich dir mit dieser Antwort weiterhelfen konnte.

      Beste Grüße
      Christoph

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