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Minimalistische Fitness – 10 Tipps und Gegenstände, um auch ohne Fitnessstudio fit zu bleiben

Was versteht man unter minimalistischer Fitness – und wie kann man auch ganz ohne Fitnessstudio fit bleiben? Wenn du antworten auf diese Fragen suchst, bist du hier absolut richtig! Minimalismus und Fitness finden zusammen, wenn man das eigene Training möglichst effizient gestaltet, das eigene Wohlbefinden steigert und dafür gleichzeitig gar keine oder nur einige wenige Geräte und Gegenstände benötigt.

Ob generelles Fitnesslevel, Abnehmen, Muskelaufbau oder allgemeine Freizeitbeschäftigung mit Freunden – in diesem Artikel zeige ich dir, wie dein Training mehr Spaß macht, dir das Geld fürs Fitnessstudio einspart, deinen Körper formt und gleichzeitig auch noch nachhaltig die Umwelt schont. Auf geht's!

  1. Fokussiere dich auf Workouts mit eigenem Körpergewicht
  2. Besorge dir eine langlebige Trainingsmatte
  3. Nutze Online-Kurse als Inspiration und Motivation
  4. Besorge dir Hantel, Klimazugstange und Kettlebell
  5. Kombiniere Fitnesseinheiten und aktive Freizeitbeschäftigungen
  6. Trainiere Zuhause, in Parks und auf Playgrounds
  7. Blocke dir jeden Tag 30 – 60 Minuten Zeit fürs Workout
  8. Sehe das Ziel und habe Freude am Training
  9. Ernähre dich ausgewogen pflanzlich
  10. Gönne deinem Körper Zeit zur Erholung

1. Fokussiere dich auf Workouts mit eigenem Körpergewicht

Es braucht kein Fitnessstudio mit tausenden Geräten. Oft ist es eben genau dieser Überfluss an Möglichkeiten, der den eigenen Trainingserfolg aufgrund fehlender Struktur hemmt. Genauso wenig braucht es aber auch kein Home-Gym mit hunderten Geräten und Gewichten. Die wichtigste Basis für ein gutes, nachhaltiges Training hast du immer bei dir: dein eigenes Körpergewicht. Als Fitness-Minimalist fokussierst du dich dabei auf die Workouts, die dich deinem Ziel bei möglichst geringem Aufwand am nächsten bringen.

2. Besorge dir eine langlebige Trainingsmatte

Minimalistische Fitness mit einer simplen Trainingsmatte

Gänzlich kannst du beim Training ohne Fitnessstudio aber natürlich nicht auf Hilfsgegenstände verzichten. Eine stabile, widerstandsfähige Fitness-Matte ist unerlässlich. Du kannst sie zusammenrollen und überall mit hinnehmen – und du kannst dutzende, effektive Übungen mit deinem eigenen Körpergewicht darauf ausführen. Vom Aufwärmen, über schweißtreibende Workouts, bis zum Stretching im Anschluss. Wenn du deine Matte hegst und pflegst, wird sie dir über viele Jahre gute Dienste leisten. Ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Minimalismus und Fitness harmonieren.

3. Nutze Online-Kurse als Inspiration und motivation

Es gibt unzählige, empfehlenswerte Fitness Online-Kurse. Aber auch auf YouTube wimmelt es nur so von kostenlosen, großartigen Trainingsvideos. So oder so kannst du dir dort Inspiration für deine nächste Yoga-Session oder dein nächstes Power-Workout holen – passend zum Körperbereich, den du trainieren möchtest. Die Trainer*innen pushen dich außerdem (in deinen eigenen vier Wänden) zu Höchstleistungen und sorgen dafür, dass du deine selbst definierten Trainingsziele auch erreichst.

4. Besorge dir Hantel, Klimazugstange und Kettlebell

Du solltest dir keine neumodernen Fitnessgeräte für deine Trainingseinheiten kaufen, nur weil sie im Trend liegen. Das würde der minimalistischen Denkweise definitiv widersprechen. Und auch wenn man grundsätzlich auch ohne Geräte fit bleiben kann, gibt es einige Gegenstände, die dich deinen Trainingszielen näher bringen werden und das Füllhorn der Möglichkeiten aus dem Fitnessstudio miteinander kombinieren. Eine Langhantel, eine Klimmzugstange, ein Kettlebell und zwei, drei Widerstandsbänder sind im Grunde alles, was man braucht. Ergänzt um übliche Dinge wie Laufschuhe, Fahrrad und Co. natürlich.

Eine kleine Zahl an Geräten und Gegenständen reicht also aus, um dich vor den unzähligen Entscheidungsmöglichkeiten im Gym zu bewahren. Gleichzeitig lebst du nicht im Überfluss und kannst deinen Geldbeutel sowie natürliche Ressourcen schonen.

5. Kombiniere Fitnesseinheiten und aktive Freizeitbeschäftigungen

Absolviere regelmäßig schweißtreibende Home-Workouts auf deiner Matte – aber vergiss nicht, deinen Körper und wirklich alle Muskeln ständig herauszufordern. Gehe zum Squash, Joggen, Klettern, Fahrrad fahren, Schwimmen oder mache einen Spaziergang – wonach auch immer dir gerade ist. Gleichzeitig sollten diese Freizeitaktivitäten auch zur Regeneration der Muskelgruppen dienen, die du bei deinem Bodyweight-Training besonders stark gefordert hast.

6. Trainiere Zuhause, in Parks und auf Playgrounds

Trainingsgruppe im Park

Da du bei minimalistischer Fitness weder Fitnessstudio noch unzählige Geräte brauchst, bleibst du auch ziemlich flexibel bei der Antwort auf die Frage, wo du denn dein Training machst. Du kannst es allein Zuhause im Wohnzimmer, aber ebenso auch im nahegelegenen Park oder an öffentlichen Fitnessstangen und vielseitigen Playgrounds durchführen. Ich persönliche jogge gerne zur Fitnessstange bei uns am Weißensee – und kombiniere auf diese Weise Lauf- und Krafteinheit.

7. Blocke dir jeden Tag 30 – 60 Minuten Zeit fürs Workout

Minimalistische Fitness ist im Grunde kostenlos, sobald man die Grundausstattung zusammen hat – damit ist sie auch sehr gut für Frugalisten geeignet!

Doch eben weil man nicht mehr regelmäßig sein hart erarbeitetes Geld ans Fitnessstudio überweist, könnte die Motivation, sich auf die Fitnessmatte zu schwingen, etwas leiden. Deshalb solltest du dir jeden Tag einen Timeslot (je nach persönlicher Zielsetzung z.B. halbe Stunde bis Stunde) für deine Sporteinheit blocken, der sich flexibel in deinem Tagesablauf platzieren lässt. Wichtig ist, dass du dein Training auch wirklich wie geplant durchziehst.

Hinweis: Die Ausrede des „schlechten Wetters“ gibt es bei minimalistischer Fitness nicht, da du ja auch bequem unter dem eigenen Dach trainieren kannst. 😉

8. Sehe das Ziel und habe Freude am Training

Sport soll kein Mord sein, sondern richtig Spaß machen. Spaß am körperlichen Fortschritt, am sichtbar und spürbar wachsenden Fitnesslevel und am Training mit Freunden.

Wenn du merkst, langsam die Lust zu verlieren, solltest du umgehend reagieren und optimieren. Meine Erfahrung: mache unterschiedliche und auch regelmäßig neue Workouts, trainiere sowohl allein als auch mit Gleichgesinnten, damit du auf dem Weg zu deinem Fitnessziel dauerhaft Freude hast. So kannst du minimalistisch trainieren und gleichzeitig extrem fit werden und es auch langfristig bleiben.

9. Ernähre dich ausgewogen pflanzlich

Minimalismus bei der Fitness - Vegane Ernährung gehört dazu

Selbst das effizienteste Workout ist relativ wirkungslos, wenn du dich im Anschluss mit Chips und Cola auf deine Couch wirfst, um den nächsten Serien-Marathon zu starten. Eine ausgewogene, gesunde, pflanzliche und proteinreiche Ernährung bringt dich deinen Trainingszielen immer näher. Lege dafür unbedingt das Klischee vom blassen, dünnen, schwachen Veganer ab – denn die pflanzliche Küche bietet dir alle Nährstoffe, die dein Körper braucht – ganz ohne Antibiotika aus der Massentierhaltung und erhöhte Krebsgefahr durch den Verzehr von Fleisch.

Bohnen, Kichererbsen, Haferflocken, Vollkornnudeln oder Erbsen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne und unzählige weitere Lebensmitteln sind echte Proteinbomben. Man kann also auch ohne Fleisch, Milch und Eier Muskeln bekommen. 😉

Gut zu wissen: für den Veganismus gibt es nicht nur gesundheitliche, sondern vor allem auch ethische und ökologische Motive. Unter „Warum vegan?“ erläutere ich sie dir kurz und knapp.

10. Gönne deinem Körper Zeit zur Erholung

Bei minimalistischer Fitness geht es darum, möglichst effizient auf gewisse Ziele hin zu trainieren. Wenn Körper und Muskeln unter Dauerstress stehen sind jedoch verletzungsbedingte Unterbrechungen vorprogrammiert. Gönne dir deshalb auch regelmäßige Ruhepausen und auch Ruhetage – ohne dein Fitness-Ziel aus den Augen zu verlieren. Sorge zudem dafür, dass du besser schlafen kannst und einen wirklich erholsamen Schlaf genießt.

Minimalistische Fitness – Man Kann auch ohne Fitnessstudio fit bleiben!

Die Beratung von erfahrenen Fitnesstrainern kann sicher nicht schaden – doch grundsätzlich reichen Boden und Wände im eigenen Zuhause, eine Yogamatte sowie ein paar Geräte und öffentliche Parks und Klimmzugstangen aus, um flexibel zu trainieren und extrem fit zu werden. Minimalistische Fitness lässt sich wirklich bequem in den eigenen Alltag integrieren. Gleichzeitig ist das Training ohne Fitnessstudio auch noch umweltfreundlich und ressourcenschonend – und spart nachhaltig viel Geld!

Hast du Fragen, Tipps oder eigene Erfahrungen mit dieser Form der Fitness gemacht, die du teilen möchtest? Dann freue ich mich jetzt schon auf deinen Kommentar!

Bleib‘ fit und nachhaltig,

Christoph von CareElite - Plastikfrei leben

PS.: Kennst du schon die Vorteile von Leitungswasser? Im verlinkten Beitrag zeige ich dir, warum du es gegenüber dem abgepackten Mineralwasser bevorzugen solltest. Viel Spaß!

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Christoph Schulz

Ich bin Christoph, Umweltwissenschaftler und Autor - und setze mich hier bei CareElite gegen den Plastikmüll in der Umwelt, den Klimawandel und alle anderen großen Umweltprobleme unserer Zeit ein. Gemeinsam mit weiteren, umweltbewussten Bloggern will ich dir Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes, nachhaltiges Leben sowie deine persönliche Weiterentwicklung an die Hand geben.

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