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Mit dem Hund zum Tierarzt Tipps

Mit dem Hund zum Tierarzt – 10 Tipps für den problemlosen Tierarztbesuch

Du musst demnächst mit dem Hund zum Tierarzt und brauchst noch ein paar Tipps? Dann bist du hier genau richtig! Tierarztbesuche sind ein leidiges Thema. Diese Tage sind oft nicht nur für die Hunde, sondern auch für deren Besitzer mit Stress verbunden. Natürlich ist es aber auch unabdingbar mit dem Hund regelmäßig zum Tierarzt zu gehen und einen Kontrollcheck zu machen.

Damit das Ganze beim nächsten Mal auf jeden Fall ruhig abläuft, haben ich dir im Folgenden 10 Tipps für einen entspannten Tierarztbesuch zusammengestellt. Auf geht's!

Tipp 1: Die Wahl des richtigen Tierarztes

Was zunächst so offensichtlich und einfach klingt, stellt sich in der Realität oft als schwieriger als gedacht heraus: die Wahl des passenden Tierarztes. Wie generell im gesundheitlichen Bereich, ist auch bei einem Tierarzt Vertrauen das A und O. Sowohl Mensch als auch Tier müssen sich in der Tierarztpraxis gut aufgehoben fühlen. Auch die fachliche Kompetenz ist selbstverständlich ein wichtiges Kriterium. Schließlich möchte man für seinen Hund die bestmögliche Behandlung erhalten.

Idealerweise empfehlen dir Hundehalter im Freundes- und Bekanntenkreis den Tierarzt ihres Vertrauens weiter, sonst sind hierfür auch Onlinebewertungen ein guter Anhaltspunkt.

Tipp 2: Die Gewöhnung an Tierärzte

Oftmals ist der Besuch beim Tierarzt für Hunde mit großem Stress verbunden. Das kann auch daran liegen, dass sie sich in einer ungewohnten Situation wiederfinden. Um dem vorzubeugen, bietet es sich an, das Tier bereits im Welpenalter an den Tierarztbesuch zu gewöhnen. Routineuntersuchungen und Impftermine stehen vor allem in jungen Jahren standardmäßig auf dem Plan. Gewöhne also deinen Hund bereits als Welpen an den Besuch beim Arzt.

So kann er sich nicht nur grundsätzlich an den Tierarzt gewöhnen, sondern auch mit der Situation in der Praxis besser umgehen. Die meisten Tierärzte stehen den freiwilligen Besuchen auch ziemlich offen gegenüber.

Tipp 3: Der passende Termin

Ohne Termin beim Tierarzt aufzuschlagen kann – abhängig vom Grund des Besuchs – auch oft belastend für den Hund sein.

Bist du mit dem Hund beim Tierarzt, weil er sich verletzt hat oder du dir Sorgen um den Gesundheitszustand machst? Vereinbare einen Termin, damit sich das Team in der Praxis bereits bestmöglich auf die kommende Behandlung oder Operation vorbereiten können, und so der Ablauf so reibungslos wie möglich vonstattengehen und die Wartezeit so weit wie möglich reduziert werden kann.

Das gleiche gilt auch, wenn dein Hund besonders ängstlich oder aggressiv ist. Umso besser die Vorbereitung vor Ort, umso entspannter wird der Arztbesuch für Hund und Herrchen/Frauchen.

Tipp 4: Die Routine

Tierarzt Besuch Hund

Egal ob Welpe oder ausgewachsener Hund: Gewöhne deinen Vierbeiner am besten so schnell wie möglich an den Tierarztbesuch. Vor allem auch dann, wenn kein Notfall vorliegt. Regelmäßige Kontrollen (mindestens 1x pro Jahr) sind sowieso ein Muss, warum also nicht den Hund auch an unproblematische Besuche beim Arzt gewöhnen?

Verbindet dein Hund nicht nur Spritzen, Operationen und die Behandlung schlimmerer Erkrankungen und Verletzungen mit dem Besuch beim Arzt, entsteht beim nächsten Termin nicht von vornherein eine angespannte Situation für das Tier.

Tipp 5: Der entspannte Transport

Unabhängig davon, ob dein Hund in einer Transportbox oder einfach so im Auto zum Tierarzt gebracht wird, kann bereits der Transport zu einem großen Stressfaktor werden.

Deshalb ist es wichtig, im Auto einen für den Hund bequemen Platz zu schaffen. Neben Decken kann man zum Beispiel das Lieblingsspielzeug oder ein paar Leckerlies mitnehmen. Das ist übrigens nicht nur für die Anreise ideal! Du kannst deinen tapferen Hund nach dem Tierarztbesuch auf diese Weise auch belohnen.

Tipp: Transporte können nicht nur für Hunde extrem stressig sein. Die Tiertransporte in der Massentierhaltung sind einer der Gründe dafür, dass ich vegan lebe.

Tipp 6: Die Ablenkung

Hundehalter wissen, was ihren Tieren gefällt und wie man sie in manchen Situationen ablenken kann. So kann die Zeit im Wartezimmer mit einem kleinen Spielzeug für alle Anwesenden deutlich ruhiger verlaufen. Auch andere Tiere bieten so oft weniger Ablenkung und Stresspotential.

Neben Spielzeug sind auch Leckerlies, und vor allem das sich mit dem Hund beschäftigen empfehlenswert, um der Situation Spannung zu nehmen und auch das eventuell angeschlagene Tier zu beruhigen und dem Vierbeiner etwas Gutes zu tun.

Tipp 7: Die guten Vibes

Möchtest du mit deinem Hund einen problemlosen Tierarztbesuch haben, ist es wichtig, dass auch du Ruhe ausstrahlst. Als die Bezugsperson für den Vierbeiner, sorgen Anspannung, Nervosität und Stress bei dir, für die gleichen Gefühle bei deinem Hund.

Strahle deswegen Ruhe und Zuversicht aus, dann wird auch dein Hund in einer anderen Grundstimmung den Arztbesuch über sich ergehen lassen. Das gilt sowohl für die Zeit, bevor ihr zum Arzt fahrt, für die Fahrt selbst und selbstverständlich für die gesamte Zeit in der Praxis.

Natürlich hängt das vom Gesundheitszustand des Tieres ab und kann nicht pauschal behauptet werden, aber dennoch ist es wohl immer der bessere Weg, als selbst für noch mehr Unruhe zu sorgen.

Tipp 8: Die wichtigen Infos

Da bei jeder Erkrankung und auch bei den meisten Verletzungen eine Vielzahl von Faktoren, Umwelteinflüssen und weitere Informationen für die Diagnose des Arztes ausschlaggebend sind, sollte man sich bereits ein paar Infos zurechtlegen, bevor man seinen Termin wahrnimmt. So kann man nicht nur die Zeit beim Arzt kürzer halten, vielmehr muss man auch nicht ggf. noch einmal nach Hause, um bestimmte Zusatzinfos zu bekommen. Frag dich also am besten:

  • Seit wann und wie lange ist mein Hund erkrankt, bzw. wann hat er sich verletzt?
  • Welche Symptome treten auf und wie haben sich diese entwickelt?
  • Gab es eine Vorbehandlung? Gab es eine Vorerkrankung?
  • Wie stark ist das Immunsystem des Hundes aktuell?
  • Nimmt das Tier Medikamente oder hat es vor kurzem welche verabreicht bekommen?
  • Sind Allergien oder Unverträglichkeiten bekannt?
  • Welche weiteren Änderungen konnte man im Verhalten beobachten?

Die meisten Antworten auf diese Fragen können bestimmt spontan beim Tierarzt beantwortet werden. Ein kurzes Brainstorming vor dem Arztbesuch ist jedoch stets empfehlenswert.

Tipp 9: Die Belohnung

Hunde Tierarzt Leckerlis

Ähnlich wie bei Kindern solltest du deinen Hund nach Ende des Arzttermins belohnen, um so eine positive Verbindung mit dem Besuch beim Tierarzt herzustellen.

Worüber sich dein Vierbeiner am meisten freut, weißt du natürlich selbst am besten. Neben dem sporadischen Leckerli nach dem Termin könntest du, je nachdem wie es dem Hund geht, beispielsweise eine schöne Wiese gehen und herumspielen, dem Hund ein neues Spielzeug schenken oder einfach etwas Leckeres kochen.

Tipp 10: Die Alternative zum Arztbesuch

Der entspannteste Tierarztbesuch ist wohl der, der von zu Hause aus stattfindet. Bei akuten Problemen muss natürlich stets ein Tierarzt vor Ort aufgesucht werden, allerdings sind sich viele Hundehalter oft nicht sicher, ob der Gang zum Tierarzt notwendig ist oder nicht.

Auch das ist kein Problem! Hierfür bieten Onlinetierärzte wie DrSam ihren Service an. Dort können sich Hundehalter mit ihrem Smartphone mit ausgebildeten Tierärzten verbinden und so per Handy, Whatsapp oder Videoanruf eine erste Meinung und Tipps erhalten. So weißt du nicht nur was deinem Hund fehlt (oder eben nicht), vielmehr kannst du dir so den Gang zum Tierarzt in einigen Fällen komplett sparen. Auch das ist stressfrei für Hund und Besitzer.

Gewohnheit ist der SChlüssel zu entspannten Tierarztbesuchen mit dem hund

Der Hund ist wie der Mensch ein Gewohnheitstier. Und auch wenn der Tierarztbesuch prinzipiell oft mit Angst, Stress und Nervosität verbunden ist, so gibt es doch einige Stellschrauben, an denen man drehen kann.

Gewöhne deinen Vierbeiner an Besuche bei Tierärzten, bzw. an den Besuch beim Veterinär deines Vertrauens. Belohne ihn für sein tapferes Verhalten und sorge dich vor, während und nach dem Termin bestmöglich um sein Wohlergehen.

Mit den obenstehenden Tipps sollte der nächste Tierarztbesuch zu keiner Belastungsprobe für eure Nerven werden! Hast du Fragen, weitere Tipps oder Anregungen zum Artikel über den Besuch mit dem Hund beim Tierarzt? Dann schreibe mir einfach einen Kommentar.

Viel Erfolg und bleib‘ tierfreundlich,

Christoph von CareElite - Plastikfrei leben

PS.: Im Tierschutz Blog erhältst du noch viele weitere Tipps! Lerne zum Beispiel, was du in deinem Alltag noch alles für Tiere tun kannst.

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Christoph Schulz

Ich bin Christoph, Umweltwissenschaftler und Autor - und setze mich hier bei CareElite gegen den Plastikmüll in der Umwelt, den Klimawandel und alle anderen großen Umweltprobleme unserer Zeit ein. Gemeinsam mit weiteren, umweltbewussten Bloggern will ich dir Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes, nachhaltiges Leben sowie deine persönliche Weiterentwicklung an die Hand geben.

3 Gedanken zu „Mit dem Hund zum Tierarzt – 10 Tipps für den problemlosen Tierarztbesuch“

  1. Vielen Dank für diese Hinweise zum Besuch einer Tierarztpraxis mit einem Hund. Gut zu wissen, dass man am besten sich einen Tierarzt am besten schon aussucht, wenn der Hund im Welpenalter ist, da dann die Chance recht hoch ist, dass der Hund sich schnell an den Veterinär gewöhnen kann. Wir haben jetzt auch einen kleinen Hund, der bald zur Untersuchung muss, deshalb recherchiere ich zu dem Thema.

  2. Gut zu wissen, dass der richtige Tierarzt auch schon eine enorme Rolle spielt. Mein Hund ist erkrankt, weshalb ich will, dass er in guten Händen gerät. Ich werde mich definitiv an die Tipps halten.

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