Wann macht ein Job glücklich? Glück bei der Arbeit

Wann macht ein Job glücklich?

Jonathan CareElite Blog, Körper & Geist, Natürliche Gesundheit Leave a Comment

Wann macht ein Job dich eigentlich glücklich? Ich denke wir sind uns einig: Das Leben ist zu kurz für einen schlechten Job. Im Schnitt sind es ca. 80.000 Stunden, die du in Deutschland in deinen Leben damit verbringst deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Da dein Job einen derartig großen Teil deines Lebens ausmacht, spielt er ganz klar eine entscheidende Rolle für dein persönliches Glücksgefühl.

In diesem Artikel lernst du deshalb jetzt die 5 wichtigsten Zutaten für Glücksgefühle bei der Arbeit kennen.

  1. 5 entscheidende Faktoren
  2. Anstrengung
  3. Leistung
  4. Kollegen
  5. Arbeitsbedingungen
  6. Zielsetzung
  7. Job finden, der glücklich macht

5 Zutaten für einen Job, der glücklich macht

Praktisch jeder von uns würde natürlich am liebsten seinem oder ihrem Traumjob nachgehen. Aber was bedeutet eigentlich „Traumjob“? Für einige bedeutet das eine einfach auszuführende Arbeit, die gut bezahlt wird. Andere erhoffen sich durch einen Augenblick tiefer Selbsterkenntnis auf ihre wahre Leidenschaft zu stoßen und mit dieser dann ihr Geld zu verdienen. Wieder andere brennen dafür mit ihrer Arbeit die Welt um sie herum positiv zu beeinflussen.

Ist unser persönlicher Traumjob also so einzigartig wie wir selbst? Oder gibt es konkrete Merkmale, die die meisten von uns bei der Arbeit glücklich machen würden?

Während der letzten Jahrzehnte haben sich eine ganze Menge Psychologen auf dieses Thema gestürzt und gründlich geforscht. Mit Erfolg. Sie haben dabei fünf essentielle Zutaten gefunden. Fünf entscheidende Zutaten, mit denen du herausfinden kannst wann dich ein Job wirklich glücklich macht.

1. Deine Arbeit fordert dich heraus

Wann macht ein Job glücklich? Glück bei der Arbeit

Forschung hat ergeben, dass dein tatsächliches Glück bei der Arbeit nur bedingt von deinem Einkommen, deinem Status und Ähnlichem abhängt. Was wirklich den Unterschied macht, ist was du Tag für Tag und Stunde für Stunde bei deiner Arbeit tust.
Ist deine Aufgabe im Job so langweilig, dass du mit deinen Gedanken regelmäßig abdriftest oder bekommst du beim arbeiten regelmäßig das Gefühl völlig in deiner Tätigkeit aufzugehen und alles um dich herum zu vergessen?

Letzteres ist auch bekannt als Flow-Zustand. Der Flow-Zustand ist eine Art Tätigkeitsrausch, in dem du beim Erledigen einer für dich stimmigen Aufgabe intensive Glücksgefühle erlebst.

Kommst du in deiner Arbeit regelmäßig in den Flow-Zustand, bist du so automatisch glücklicher mit deinem Job. Aber woran erkennst du, dass du bei deinem Job einfach einen Flow-Zustand erleben kannst? 
Hier sind ein paar Merkmale einer Flow-fördernden Arbeit:

  1. Du hast ein gewisses Maß an Freiheit zu entscheiden wie du deine Arbeit machst.
  2. Der Anfang und das Ende einer Aufgabe ist klar definiert.
  3. Du hast Abwechslung bei deiner Tätigkeit.
  4. Du bekommst klares Feedback, welches dir zeigt wie erfolgreich du beim Ausführen deiner Arbeit bist.
  5. Deine Arbeit überfordert dich nicht, aber ist auch nicht zu einfach, sodass sie dich langweilt. 
    Stell dir das wie den Aufstieg auf einen Berg vor: Ist der Berg zu flach, langweilt dich der Aufstieg. Ist er zu steil, frustriert er dich. Um in den Flow-Zustand zu kommen, muss der Berg genau steil genug sein, um deine Fähigkeiten zu fordern ohne sie aber zu überfordern. Dadurch kommst du deinem Ziel stetig näher und erlebst dich selbst als kompetent genug es zu erreichen.

    Übertragen auf deine Arbeit bedeutet das: Deine Erfolgserlebnisse beim Erledigen deines Jobs und das Gefühl mit deiner Arbeit voranzukommen sind entscheidend für eine anregendes und glückliches Arbeiten.

    Die Voraussetzung für Erfolgserlebnisse in deinem Job ist wiederrum, dass du in deinem Job gut bist. Das führt mich zur nächsten Zutat.

2. Du bist gut in deinem Job

Gut in deinem Job zu sein verleiht dir das Gefühl von Erfolg und Kompetenz, was in der psychologischen Glücksforschung als einer der Hauptbestandteile eines glücklichen Lebens gilt.

Es verbessert außerdem deine Aussichten, um dir andere Zutaten von einem erfüllenden Job zu verschaffen: wenn du deinen Job gut machst, wirst du viel eher die Möglichkeit haben an spannenden Projekten mitzuarbeiten, anregende und interessante Arbeitsaufträge zu bekommen oder deinen Job freier zu gestalten. Wenn andere deine Arbeit zu schätzen wissen, dann befindest du dich in einer sehr guten Position, um im Gegenzug dafür um günstigere Arbeitsbedingungen zu bitten.

Daher sind deine Fähigkeiten in einem Job mindestens genauso wichtig wie dein Interesse dafür. Das bedeutet nicht, dass du nur einen Job machen solltest, in dem du schon gut bist.  Du solltest aber zumindest das Potenzial besitzen in dem Job gut zu werden. 

3. Du hast ein unterstützendes Arbeitsumfeld

Selbst wenn du dich bei deiner Arbeit von einem Flow-Zustand in den nächsten stürzt und dabei massenweise Erfolgserlebnisse hast, wird das ganze einen bitteren Beigeschmack haben, wenn du die Leute an deinem Arbeitsplatz nicht leiden kannst.

Da gute zwischenmenschliche Beziehungen ein bedeutender Teil eines erfüllten Lebens sind, ist es für einen glücklichen Job wichtig mit deinen Kolleginnen und Kollegen zurechtzukommen. Du musst natürlich nicht jeden einzelnen von ihnen lieben. Wenn du dich allerdings mit mindestens ein paar von ihnen anfreunden kannst, wird das einen weitaus glücklicheren Rahmen für deine Arbeit schaffen.

Wir mögen grundsätzlich jene Menschen, die so sind wie wir selbst oder jene, die so sind wie wir gerne sein würden. Haben deine Arbeitskollegen also ähnliche Werte und Lebensphilosophien wie du, steigert das die Wahrscheinlichkeit drastisch, dass ihr euch sympathisch finden werdet.

Mindestens genauso wichtig wie Sympathie ist allerdings, dass man sich in deinem Job gegenseitig unterstützt: laut Studien ist das vielleicht wichtigste Anzeichen für Jobzufriedenheit, ob deine Kollegen dir helfen, wenn du Schwierigkeiten bei der Arbeit hast.

Fazit: Wenn wir uns unseren Traumjob überlegen, denken wir oft nur an die Arbeit an sich. Aber mit welchen Leuten du zusammenarbeitest ist ein ebenfalls wichtiger Punkt. Genauso wie frustrierende Kollegen und launische Chefs dir selbst deinen größten Traumjob vermiesen können, kannst du bei der Zusammenarbeit mit den richtigen Leuten auch bei weniger spannenden Aufgaben noch Spaß haben. Wenn du dich für einen Job entscheidest, frag dich, ob deine zukünftigen Arbeitskollegen deine Werte zu einem gewissen Maße teilen und, ob du dich in der Zusammenarbeit mit diesen Leuten wohl fühlen würdest. Und vor allem, fördert die dortige Arbeitskultur, dass man sich gegenseitig unterstützt?  

4. Du hast die richtigen Rahmenbedingungen

Damit dein Job dich glücklich macht, sollte er deine Grundbedürfnisse erfüllen. Das bedeutet Dinge wie z.B.:

  1. Vernünftige Arbeitszeiten: Sehr lange Arbeitszeiten können zur Folge haben, dass du wichtige Bereiche deines Privatlebens vernachlässigt. Zu wenig Zeit für Familie, Freunde, Beziehungspartner, Hobbys und Ähnliches zu haben kann dein Leben aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn du außerdem den Eindruck bekommst, dass dein Job aufgrund zu langer Arbeitszeiten in Konflikt mit deinem Privatleben steht, wirst du ihn wahrscheinlich als weniger erfüllend empfinden. Lässt sich dein Job hingegen gut mit deinem Privatleben vereinbaren, bedeutet das auch automatisch eine größere Zufriedenheit mit ihm.
  2. Sicherheit deines Arbeitsplatzes: Zahlreiche Studien zeigen, dass bei höherer Jobunsicherheit Menschen weniger Zufriedenheit bei ihrer Arbeit erleben. Hast du permanent Angst davor deinen Job zu verlieren, wird der dadurch entstehende Stress dich bei deiner Arbeit deutlich beeinträchtigen. Nicht nur kann deine Leistung darunter leiden, sondern auch wie glücklich du mit deinem Job bist.
  3. Faires Gehalt: Verdienst du weniger Geld als du deiner Ansicht nach tatsächlich „verdient“ hast, leidet wahrscheinlich auch dein Jobzufriedenheit darunter. Wenn beispielsweise Leute, die den gleichen oder einen ähnlichen Job machen wie du mehr verdienen, wirst du dich sehr wahrscheinlich unfair behandelt fühlen. Daher achte in jedem Fall auf eine angemessene Bezahlung.

Obwohl diese Punkte ziemlich selbstverständlich erscheinen, werden sie immer wieder übersehen. Die negativen Folgen z.B. zu langer Arbeitszeiten können viele positiven Seiten eines ansonsten attraktiven Jobs untergraben. 

5. Du arbeitest für mehr als nur deinen Gehaltsscheck

Immer mehr psychologische Forschung zeigt, dass anderen zu helfen einen Hauptbestandteil eines erfüllten Lebens darstellt: Anderen Menschen Gefallen zu tun macht glücklich. Nämlich vor allem denjenigen, der den Gefallen tut. Außerdem sind Leute, die Freiwilligenarbeit leisten gesünder und weniger depressiv. Was sagt uns das?

Zuerst einmal natürlich, dass es uns gut tut anderen zu helfen. Wenn du einer Arbeit nachgehst, mit der du anderen Menschen hilfst, dann erhöht das deutlich deine Chancen mit deinem Job glücklich zu sein. Aber es geht noch weiter.

Wir Menschen wollen unser Leben als sinnvoll und bedeutungsvoll erleben. Wenn du mit deiner Arbeit anderen hilfst, trägst du damit zu etwas bei, das größer ist als du selbst. Dadurch fühlst du dich als Teil eines größeren Ganzen, was deinem Leben genau diesen Sinn und diese Bedeutung geben kann. 

Du kannst alle anderen vier Zutaten haben, aber deine Arbeit trotzdem bedeutungslos finden. Siehst du in deiner Arbeit einen tieferen Sinn (was auch immer das sein mag), dann wirst du ein tiefes Gefühl der Erfüllung durch deinen Job spüren.

Ein Job kann also glücklich machen

Um glücklich in deinem Job zu sein, tue etwas, das auf der Welt einen positiven Beitrag leistet. Wenn du gut in deinem Job bist und andere deine Arbeit als wertvoll ansehen, werden sich dir viele Karrieremöglichkeiten offenbaren, was dir die besten Chancen gibt einen Traumjob (falls du ihn bis dahin noch nicht hast) mit allen anderen Zutaten zu finden: anregende Arbeit, gute Kollegen und die richtigen Rahmenbedingungen.

Wenn du es an die erste Stelle setzt einen wertvollen Beitrag auf der Welt zu leisten und auf diese Weise „etwas zu geben“, wirst du für das was du machst eine Leidenschaft entwickeln. Außerdem werden sich andere Menschen dazu geneigt fühlen dich zu unterstützen. Menschen mit einer solchen „Geber-Mentalität“ gehören so oft zu den erfolgreichsten Leuten. Einerseits, weil sie mehr Hilfe bekommen und andererseits, da sie durch das Gefühl der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit von einer größeren Motivation angetrieben werden.

Eine große Frage zum Thema „Jobs die glücklich machen“ ist aber noch unbeantwortet:

Wie findest du Jobs, die glücklich machen und der Gesellschaft helfen?

Dafür musst du noch nicht einmal lange suchen. Unter dem Reiter „Jobs“ findest du das neue nachhaltige Jobportal bei CareElite.

Ob du Menschen helfen, die Gesellschaft aktiv mitgestalten oder du einfach nur in einem nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen tätig sein willst: hier kannst du mit einigen verfügbaren Filterfunktionen gezielt nach einer für dich passenden und nachhaltigen Arbeitsstelle suchen.

Wenn du mit einem nachhaltigen Job einen positiven Beitrag leistest, wirst du damit direkt oder indirekt anderen Menschen helfen und so ihr Leben besser und vielleicht auch glücklicher machen. Aber wie wir vorhin erfahren haben wird dein positiver Beitrag wahrscheinlich dich selbst am glücklichsten machen.

Hast du Fragen, Tipps und eigene Erfahrungen mit dem Glück im Job? Dann freue ich mich schon auf deinen Kommentar unter diesem Artikel.

Viele Grüße,

PS.: Im Körper, Geist und Seele Blog findest du weitere wertvolle Tipps für einen glücklichen Alltag. Nutze beispielsweise die Tipps für mehr Energie im Alltag, um beruflich als auch privat wacher, konzentrierter und erfolgreicher zu sein.

Wann macht dich ein Job glücklich?

Hi! Ich heiße Jonathan und bin angehender Psychologe. Mein Ziel ist es Menschen dabei zu helfen die Hürden ihres Lebens zu überwinden und in ihrem Leben voll durchzustarten. Dazu serviere ich dir hier bei CareElite lebensverändernde psychologische Erkenntnisse auf dem locker-leichten Blog-Video-Silbertablett.

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