Achtsamer Lebensstil - Was ist das?

Achtsamer Lebensstil – Wie funktioniert ein achtsames Leben?

Was ist eigentlich ein achtsamer Lebensstil? Hast du auch schon vom neusten Trend gehört? Jeder spricht darüber und jeder übt sich darin: Achtsamkeit. Vor allem in der Psychotherapie- und Yogaszene ist das Thema Achtsamkeit gerade völlig zu Recht in aller Munde. Doch was Achtsamkeit genau ist und worum es dabei geht, wissen viele gar nicht. 

Es ist sogar recht wahrscheinlich, dass du die meiste Zeit deines Lebens NICHT achtsam lebst. In dieser schnelllebigen Zeit dominiert von Multitasking und sozialen Netzwerken, wäre das auch kein Wunder. Es kann aber unbeschreiblich wertvoll sein, sich einmal genauer mit dem Thema auseinanderzusetzen.

In diesem Artikel gebe ich dir alle Informationen, die du benötigst, um ein bisschen achtsamer zu leben. Außerdem habe ich noch drei Übungen für dich, die dir dabei helfen, deinen Alltag bewusst und gegenwärtig zu genießen.

Hier ist vorab eine kurze Übersicht über den Artikel:

  1. Definition
  2. Vorteile
  3. Hindernis
  4. Bücher
  5. Sprüche
  6. Übungen
  7. Schlusswort

Was versteht man unter Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet im Grunde bewusst gegenwärtig zu sein und allen Sinneswahrnehmungen Aufmerksamkeit zu schenken. Die Konzentration gilt allem, was gerade außerhalb der eigenen Gedanken ist. Achtsam zu leben bedeutet also, im Hier und Jetzt zu sein. Und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein achtsamer Mensch lebt jeden Moment bewusst, ohne ihn zu bewerten.

Welche Vorteile hat ein achtsamer Lebensstil?

Vorteile eines achtsamen Lebensstils

Ein wirklich achtsamer Lebensstil bringt so unglaublich viele und vor allem gesundheitliche Vorteile mit sich. Wer Achtsamkeit ernsthaft und regelmäßig praktiziert, wird belohnt: 

  • Du wirst dadurch ruhiger und gelassener und kannst so auch stressige Situationen neutraler bewerten. 
  • Du wirst aber auch geduldiger und mitfühlender mit dir selbst und lernst dich zu akzeptieren. 
  • Außerdem wirst du mehr Lebensfreude entwickeln und diese auch angesichts schwieriger Situationen und Lebensumstände behalten. 

Du könntest sogar inneren Frieden erlangen: einen Zustand jenseits von Glücklichsein und Unglücklichsein. 

Tipp: Christoph hat dir einen separaten Artikel darüber geschrieben, ob Konsum glücklich macht. Schau auch dort gerne Mal rein!

Das größte Hindernis: dein Verstand

Eigentlich klingt das alles zu schön, um wahr zu sein, oder? Vermutlich fragst du dich jetzt, wie sich ein achtsamer Lebensstil für dich umsetzen lässt.

Der wichtigste Schritt ist, dass du lernst dich von deinem Verstand zu befreien. Denn du kannst einen Moment nur achtsam und völlig gegenwärtig erleben, wenn dein Verstand ruhig ist.

Das ist leichter gesagt als getan. Denn der Verstand kommentiert, spekuliert, urteilt und vergleicht unablässig. Darüber hinaus beschäftigt er sich thematisch nicht nur mit der Situation, in der du dich gerade befindest. Er lässt auch die ferne Vergangenheit wiederaufleben oder übt schon einmal für mögliche Situationen in der Zukunft. Dabei gehen die Dinge in den Zukunftsszenarien unseres Verstandes häufig schief, was man „sich sorgen“ nennt. Manchmal werden diese Szenarien sogar von Bildern begleitet.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Stimme im Kopf zum größten Feind eines Menschen wird. Viele Menschen leben mit einem Peiniger im Kopf, der unaufhörlich angreift und bestraft. Hier liegt die Ursache für unzähliges Leid, Unglück und Krankheit.

Wenn du dich jederzeit von deinem Verstand befreien kannst, wirst du achtsam, gegenwärtig und friedvoll leben können

Die gute Nachricht ist, dass du sofort damit beginnen kannst, dich von deinem Verstand zu befreien. Fange damit an „den Denker zu beobachten“. Höre also, so oft du kannst, auf die Stimme in deinem Kopf. Beurteile sie aber nicht, denn das würde bedeuten, dass dieselbe Stimme durch die Hintertür wieder hereingekommen ist. Sei einfach so oft du kannst gegenwärtig.

Einen Schritt weiter gehst du, indem du versuchst, eine Unterbrechung im Strom der Gedanken zu schaffen. Hierfür richtest du deine Aufmerksamkeit vollkommen auf den Moment, den du gerade erlebst. Mache dir also den gegenwärtigen Moment intensiv bewusst. Dies kannst du in deinem Alltag bei jeder Routinehandlung üben. Oder du probierst eine der folgenden Achtsamkeitsübungen aus.

Drei inspirierende Bücher über Achtsamkeit

Du willst noch achtsamer leben und tiefer in den Lebensstil eintauchen? Dann kann ich dir die folgenden Bücher nur wärmstens empfehlen:

Tipp: Schau unbedingt die Achtsamkeit Bücher im CareElite Nachhaltigkeit Shop an. Die Liste wird stetig erweitert. Vielleicht fallen dir ja auch noch weitere Bücher für ein achtsameres Leben ein, die Christoph dort aufnehmen soll.

Drei wertvolle Sprüche für ein achtsames Leben

Achtsamkeit Übungen

Es gibt einfach so unglaublich viele Sprüche, die dir dabei helfen, ein achtsamerer Mensch zu werden. Hier sind drei Zitate, die mich persönlich ganz besonders inspirieren:

„Denke daran, dass die Gegenwart alles ist, was du hast. Mache das Jetzt zum Mittelpunkt deines Lebens.“ (Eckhart Tolle)

„Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.“ (Buddha)

„Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.“ (Buddha)

Tipp: Christoph hat dir noch eine gesonderte Liste dutzender, inspirierender Achtsamkeit Zitate zusammengestellt. Viel Spaß!

Drei Achtsamkeitsübungen für dich

Achtsamer Lebensstil Mandala ausmalen

Achtsamkeit lässt sich trainieren! Und zwar auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Hier stelle ich dir drei Übungen für einen achtsamen Lebensstil vor, die du jederzeit machen kannst.

1. Musikmeditation

Suche dir ein Lied aus deiner Musiksammlung aus. Setze oder lege dich bequem hin und versuche, das ganze Lied bewusst zu hören. Höre das Lied, ohne an die nächste Mahlzeit, die Arbeit oder an etwas anderes zu denken. Höre einfach achtsam zu. Das ist eine wirklich extrem entspannende Übung für ein achtsames Leben.

2. Gehmeditation

Ein Spaziergang im Wald bietet eine wundervolle Möglichkeit den Strom der Gedanken zu unterbrechen. Das Tempo spielt dabei keine Rolle. Es ist allerdings empfehlenswert, mit langsamem Gehen zu beginnen. Versuche nicht auf eine gezierte Weise zu gehen. Bewege dich einfach ganz natürlich. 

Fokussiere dich auf deinem Weg nur auf das, was außen ist, also was du hörst, riechst und spürst. Benutze deine Sinne. Schau dich um, aber interpretiere nicht. Sieh das Licht, sieh die Konturen, Farben und Materialien. Höre die Geräusche, aber beurteile nicht. Fühle die Luft durch deine Lungen strömen.

Du kannst auch einmal ausprobieren barfuß zu laufen. Dabei kannst du dir vorstellen, dass du die Festigkeit und Beständigkeit der Erde in dich aufnimmst. Der Gang ohne Schuhe bietet darüber hinaus Vorteile für deine physische Gesundheit, da Bänder und Muskeln dabei gekräftigt werden.

3. Mandala (aus)malen

Achtsam leben Mandala

Mein absoluter Favorit ist das Malen von Mandalas. Die geometrisch perfekt, um das Zentrum angeordneten Zeichen, Symbole und Muster vermitteln ein Gefühl von Harmonie und Wohlbefinden. Beim Malen hören die Gedanken auf zu kreisen, du sammelst dich und erschaffst so einen meditativen Zustand.

Wenn du ein Mandala ausmalen möchtest, benötigst du nur ein Mandala Bild oder ein Mandala Malbuch, verschiedenfarbige Malstifte, einen Ort, an dem du dich wohlfühlst und ein wenig Zeit zum Malen. Wähle die Farben spontan. Es spielt dabei keine Rolle ob du Filzstifte oder Buntstifte verwendest. Wichtig ist nur, dass du versuchst an nichts anderes zu denken. Male von einem Quadratmillimeter zum nächsten. Es geht nicht darum wie schnell du bist oder wie perfekt es aussieht. Beim Ausmalen geht es nur um das Hier und Jetzt.

Du kannst aber auch ein Mandala selbst gestalten. Dies wirkt nicht nur meditativ, sondern kann sogar heilsam sein. Außerdem macht es auch einfach sehr viel Spaß. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob du nun den Pinsel schwingst oder ein Mandala aus Steinen, Grashalmen und Blüten legst, liegt ganz bei dir. Fühle auf jeden Fall zuerst in dich hinein und entscheide dann mit welchem Material du dich wohlfühlst.

Beginne intuitiv und lasse dein persönliches Mandala entstehen. Tauche vollkommen in den Schöpfungsprozess ein. Gebe dich dem Moment ganz bewusst und achtsam hin.

Achtsam zu leben ist eine Wohltat für die Seele

Ein achtsamer Lebensstil holt dich aus dem Stress des schnelllebigen Alltags. Er ist eine Wohltat für die Seele und das eigene Wohlbefinden. Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Beitrag die notwendige Inspiration dafür an die Hand geben konnte. Nutze Definition, Vorteile, Bücher, Zitate und Übungen, um langsam in ein achtsameres Leben einzutauchen.

Ich wünsche dir viel Inspiration, Freude und schöne, entspannende Momente mit dir selbst. Wenn dich die Mandala-Übungen interessieren und begeistern, dann schaue auch gerne auf meiner Webseite www.galerie-ziegler.de vorbei. Hast du Fragen oder Anregungen? Dann schreibe mir gern einen Kommentar.

Bleib‘ achtsam,

Lisa-Marie

PS.: Schaue dich gerne weiter im Blog für natürliche Gesundheit um! Werfe zum Beispiel einen Blick auf die Tipps, die dein Leben leichter machen. Viel Spaß!

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Lisa-Marie Ziegler

Ich bin Lisa-Marie Ziegler und ich bin Künstlerin. Leidenschaftlich und mit ganzem Herzen. Ich male Mandalas inspiriert vom Leben im Einklang mit der Natur. Meine Mandalas sollen Menschen dazu inspirieren ihre Herzen für die Natur zu öffnen und sich in dieser Herzensverbindung wieder als Teil des großen Ganzen zu erleben.

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