Pacific Garbage Screening Hilfsprojekt Plastikmüll im Meer

Pacific Garbage Screening gegen Plastikmüll im Meer

Christoph CareElite Blog, Umweltschutz, Umweltschutz Interviews 2 Comments

Bei meiner stetigen Suche nach großartigen Projekten gegen den Plastikmüll in der Umwelt bin ich auf das Projekt Pacific Garbage Screening gestoßen. Mit der Initiatorin Marcella Hansch habe ich mich direkt zum Interview verabredet, um mehr über das Projekt und seine Technologie zu erfahren, die auf den ersten Blick optisch eher an ein Spaceshuttle erinnert. Viel Spaß mit dem Interview!

Pacific Garbage Screening Plastikmüll Projekt

Was ist Pacific Garbage Screening und was habt ihr vor? 

Pacific Garbage Screening (kurz: PGS) ist eine Plattform, die mit ihrer speziellen Bauweise Plastik und kleine Plastikpartikel aus den Meeren filtert ohne dabei Lebewesen zu gefährden. Im Anschluss verarbeitet sie das Plastik zu Energie und biologisch abbaubaren Kunststoff.

Inzwischen stehen wir als gemeinnütziger Verein/NGO hinter dem Projekt und arbeiten mit fast 40 Ehrenamtlichen daran, das Konzept in eine realisierbare Technologie umzusetzen. Im ersten Schritt sind das Prototypen für Flüsse und Flussmündungen, um das Plastik herauszufiltern, bevor es überhaupt in die Meere gelangt.

Darüber hinaus wollen wir auf das Thema aufmerksam machen, das Bewusstsein bei den Menschen stärken und jeden einzelnen dazu animieren, Plastikmüll zu vermeiden. Denn jeder einzelne Verbraucher hat die Macht etwas zu tun! Und dieser Macht müssen wir uns bewusst werden und sie nutzen!

Wie wollt ihr mit Pacific Garbage Screening den Müll aus dem Meer holen? 

Das Prinzip ist eigentlich sehr simpel. Die Plattform beruhigt durch ihre Bauweise die Strömungen der Meere bis zu etwa 50 Metern Tiefe. Plastikpartikel sind leichter als Wasser und können so innerhalb der Plattform bis an die Oberfläche aufsteigen und dort abgeschöpft werden. Es gibt keine Netze. Fische und Meerestiere können durch die Plattform hindurch schwimmen. Das Plastik ist kein Müll, sondern eine wertvolle Ressource, da das Material auf Erdöl basiert. Daher wollen wir es nicht verbrennen, was leider so oft passiert, sondern es nachhaltig nutzen, zu sauberer Energie umwandeln und neue biologisch abbaubare Kunststoffprodukte auf Algenbasis herstellen.

Was macht ihr besser als THE OCEAN CLEANUP und Boyan Slat? 

Unser Konzept funktioniert ohne Netze und Barrieren – nach einem passiven Prinzip. Fische und andere Lebewesen werden somit nicht gefährdet. Außerdem konzentrieren wir uns vor allem darauf, auch Mikroplastik und kleinere Plastikpartikel aus Flüssen und dem Meer zu filtern, die unterhalb der Oberfläche schwimmen.

Wie können wir alle Pacific Garbage Screening bei dem Vorhaben unterstützen? 

Am 8. Juni 2018 startete unsere große Crowdfunding Kampagne – am Tag des Meeres! Wir können jede Spende gebrauchen. Es gibt übrigens auch ein paar schöne Dankeschöns! Außerdem freuen wir uns natürlich über aktive Unterstützung. Aber auch darüber, wenn jeder im Alltag einfach schonmal bei seinem eigenen Konsumverhalten anfängt. (Anmerkung: Fundingziel erreicht!!)

PGS_Erklärfilm_german from Pacific Garbage Screening on Vimeo.

Pacific Garbage Screening Hilfsprojekt Plastikmüll im Meer

Placific Garbage Screening sammelt sowohl größere als auch keiner Plastikteile ein / Credits: melight.de

Male uns ein Bild. Wie sehen die Meere im Jahr 2050 aus und warum? 

Bis 2050 hat es ein Umdenken gegeben. Die Menschheit hat begriffen, wie wichtig unser Planet für unser Fortbestehen ist und in letzter Minute die Notbremse gezogen. Die Menschen und Nationen arbeiten nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander. Weltweit gibt es Plattformen in den Meeren und Flüssen, die Plastik heraus filtern und weiterverarbeiten. Die großen Plattformen auf dem Meer werden mehr und mehr umgebaut zu Forschungsstationen, da die Fischbestände sich langsam erholen und die Artenvielfalt wieder erblüht. Die Produktion von Plastik für Verbrauchsgegenstände wurde komplett gestoppt. Erdölbasierte Kunststoffe werden nur noch dort eingesetzt, wo sie als langlebiges Material von Nutzen sind.

PGS hat mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag zu diesem Umdenken geleistet und ist inzwischen weltweit aktiv. Wir beraten Weltkonzerne, wie sie nachhaltig produzieren können, arbeiten mit vielem Umweltschutzorganisationen zusammen und retten die Welt!


Das entspricht auch dem Sinne der CareElite Vision! Pacific Garbage Screening ist ein großartiges Projekt gegen den Plastikmüll im Meer mit einem leidenschaftlichen Team dahinter. Hier kannst du das Crowd Funding unterstützen und auch einige Geschenke als Dankeschön absahnen. 

Pacific Garbage Screening PGS Projekt gegen Plastikmüll im Meer

Ich bin Christoph und unterstütze und organisiere Plastikmüll CleanUps auf der ganzen Welt, um den Plastikmüll aus der Natur zu entfernen. Bei CareElite gebe ich dir zusammen mit anderen umweltbewussten Bloggern Tipps & Tricks für ein natürlich-gesundes und vor allem nachhaltiges Leben, mit fantastischen Natur- und Wildlife-Erlebnissen.Wenn du möchtest, dass wir weiter mit voller Kraft an CareElite arbeiten, kannst du uns gern ein paar Taler für die technische Verbesserung der Webseite, CleanUp-Material und neue aufklärende Blogbeiträge in unsere Kaffeekasse werfen. So oder so - danke, dass du da bist! :-)

Comments 2

  1. Seit den Forschungen von Masaru Emoto wissen wir, dass Wasser „hören“ und „lesen“ kann, sprich dass sich die Wasserqualität durch Musik und Texte, Beschallung und Besprechen, verbessern lässt. Könnte man in diese Reinigungsanlagen nicht auch noch eine Beschallung mit z. B. Mozart- oder Bach-Kompositionen einbauen? Oder Gebeten aus allen Weltreligionen? Das wäre z. B. dort wichtig, wo die Meere durch Kernwaffenunterwassertests großen Schaden genommen hat. Oder im Gebiet von Fukushima. Oder auch wenn man an die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010 denkt. Das würde die Regenerationsfähigkeit des Wassers enorm stärken.

    1. Post
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      Hi Karin! Das klingt spannend! Hast du dazu weitere Informationen bzw. Lust, einen Gastartikel über das Thema zu verfassen? 🙂

      Viele Grüße,
      Christoph

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